Rolling Release zypper dup und "Haltarkeit" der upgrades

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  • Mal eine Frage zu "rollende Distris". Wenn ich mir heute ein aktuelles snapshot von Tumbleweed

    installiere und den Rechner erst einmal für längere Zeit "kalt stelle". Was passiert wenn ich den PC ein Jahr später wieder hochfahre und ein zypper dup ausführe? Würde das die Paketverwaltung klaglos hin nehmen oder gibt es zeitliche Limits zwischen den "dups" ?


    Danke

    Für den Inhalt des Beitrages 294897 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: uname

  • Eine feste Regel gibt es da nicht. Ein Jahr würde ich den Rechner aber nicht ohne updates lassen. Einmal alle 4 Wochen würde ich schon ein update machen. Bei Rolling Releases ändert sich naturgemäss, recht viel, recht schnell. Im Gegensatz zu openSUSE Leap gibt es da auch Versionssprünge bei der Software und nicht nur Security Updates.

    Die Paketverwaltung würde wahrscheinlich nicht meckern, aber man weiss eben nie, was sich bei Anwendungen versionsübergreifend ändert (ausser man befasst sich eingehend mit den changelogs). Überspringt man da Hauptversionen, könnte das schon mal im Getriebe knirschen.

    Mit der Einbindung von Fremdrepositories erhöht sich natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass es doch mal zu Abhängigkeitsproblemen kommen kann.

  • Die Paketverwaltung würde wahrscheinlich nicht meckern, aber man weiss eben nie,

    Meine Frage ist eher "Theorie". In der Praxis lässt wohl keiner eine solche Distri längere Zeit ungepflegt.

    Mit der Einbindung von Fremdrepositories erhöht sich natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass es doch mal zu Abhängigkeitsproblemen kommen kann.

    ausgenommen flathub und snap ?

    Für den Inhalt des Beitrages 294903 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: uname

  • ausgenommen flathub und snap ?

    Ich mache um so etwas immer einen großen Bogen, wird alles am Paketmanager vorbei installiert und bauscht das System nach Windows Manier unnütz auf.

    Für den Inhalt des Beitrages 294905 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Würde das die Paketverwaltung klaglos hin nehmen oder gibt es zeitliche Limits zwischen den "dups"

    Tumbleweed ist vergleichsweise robust und sollte das i.d.R. schaffen, wenn du ein paar Dinge berücksichtigst:

    1. Mach das im TTY, da nach einem Jahr dir die komplette Desktopumgebung im laufenden Betrieb geupgraded wird und sehr wahrscheinlich im Live-Betrieb crasht und das dup im Terminal gekillt wird.
    2. Drittanbieterrepos könnten inaktiv/inkompatibel sein. Im Zweifel so wenige wie möglich haben.
    3. Du wirst ein paar Terminalausgaben bekommen, die du genau lesen und auch mit einer entsprechenden Lösung beantworten musst.

    Ich mache um so etwas immer einen großen Bogen, wird alles am Paketmanager vorbei installiert und bauscht das System nach Windows Manier unnütz auf.

    Das ist eine Frage nach dem kleineren Übel. Bspw. in einem Ubuntu LTS sind Flatpak/Snaps besser als sich 10 PPAs ins System zu holen. Auf einem Tumbleweed ist ein gut maintaintes OBS Repo besser, als die App als Flatpak, die nochmal massive Runtimes mit reinzieht. Mit Flatpaks statt 3rd Party Repos ist das System zwar aufgebläht, aber robuster, was distributionsupgrades angeht.

    PRAISE THE OMNISSIAH

    Für den Inhalt des Beitrages 294908 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Scytale

  • Mach das im TTY

    Da hätte, würde ... ich im ersten Moment nicht daran denken.

    Drittanbieterrepos könnten

    Halt wie zum Beispiel von Ubuntu gewohnt. (von LTS zu LTS)


    ein paar Terminalausgaben bekommen, die du genau lesen

    Nun ja ...


    Ich mache um so etwas immer einen großen Bogen (snap und Flatpak)

    Ich sehe das bei Suse recht entspannt

    Für den Inhalt des Beitrages 294932 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: uname