Container sind Krücken und ein Hype. Und ich sehe weder für Dev noch Admins Vorteile. Geschweige denn für user.
SUSE/openSUSE kündigt Architekturwandel "Adoptable Linux Platform" für SLE/Leap 15.x-Nachfolger an
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Und bist du denn Admin oder Dev oder woher deine fundierte Meinung?
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Container sind Krücken und ein Hype. Und ich sehe weder für Dev noch Admins Vorteile. Geschweige denn für user.
Ach, die haben schon Vorteile. Wenn man Google heißt und mal eben, automatisch erstellt, zehntausend automatisch konfigurierte Webserver-Instanzen mehr braucht. Oder für den (Redhat-, SuSE-, Canonical-) Distributor, der sich die Admins spart, deren Jenkins die DEB- und RPM-Pakete erstellt.
Wer aber zum Ausliefern von ein paar PHP-Seiten neuerdings Container und Kubernetes benötigt, muß gedanklich irgendwann falsch abgebogen sein. Und für einen Desktop-Benutzer hat es überhaupt keine Vorteile, wenn jedes Stück Software jetzt noch eine eigene chroot-Umgebung mitbringen muß.
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Es kann sich schon relativ schnell lohnen. Für das einmalige php Projekt für den örtlichen Kartenverein natürlich nicht. Aber wenn ich sowas regelmäßig brauchen kann mir auf lange sicht ein gut gepflegtes Pod an phpfpm, webserver und DB die Arbeit vereinfachen.
Auch muss man sich vom Paradigma das immer alles auf einem Server läuft verabschieden. Der Container läuft in der Cloud, die persistenten Daten hab ich per s3 eingebunden. Ja sowas geht immer nicht für alle Anwendungsfälle, aber keiner schreibt einem ja vor nur noch Container zu nutzen. Und die Technik ist auch nicht daran schuld, wenn sie falsch benutzt wird.
Wir waren aber auch eig. bei Desktopanwendungen. Ich sehe da den Vorteil, dass es einfacher ist seine SW zu paketieren und auszuliefern. Man ist nicht abhängig davon, dass es der Distributor macht, ich mache es als Entwickler selbst, ein mal, und es funktioniert. Vorallem bei closed Source führt das auch zu mehr verbreiten, vieles gab es da früher maximal für RHEL/SLE(S/D).
Und Vorteile als Desktopuser: Möglichkeit verschiedener Versionen eines Programmes. Granularere Rechte. Und ja die Rechte bei flatpaks sind oft fraglich konfiguriert, Bequemlichkeit ist vielen halt ein wichtiger Faktor. Aber ich KANN es einfach ändern und viele Flatpaks sind auch gut konfiguriert.
Ein Flatpak bringt btw. auch keine eigene chroot Umgebung mit sich. Das ist schlicht Quatsch. Es gibt Runtimes die geschachtelt ineinander greifen, und geteilt sind. Je mehr Flatpak man nutzt, desto weniger Platz "verschwendest" du. Meine 42 installierten Flatpaks (mit Runtimes) belegen z.b. knappe 10GB. In Zeiten von 1TB NVME SSDs kein Problem.
Ich möchte ein System wie MicroOS/ALP jetzt nicht für alles und jeden schön reden. Mir persönlich würds auch nicht auf den Rechner kommen. Aber ich denke schon, dass es für viel normale User gut geeignet ist. Denen ist es sowieso egal wie etwas im Hintergrund funktioniert.
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Mal wieder eine "Ankündigung".

openSUSE Leap 16 bestätigtLange genug war die Zukunft von openSUSE unklar. Jetzt ist der Weg von Leap 16 vorgezeichnet. Die nächste Inkarnation des Chamäleons basiert auf ALP.linuxnews.de -
Also ist Leap 15.6 die letzte Version, bei der der User auch im Root Veränderungen vornehmen kann. Ab Leap 16 wird das dann verhindert bzw. extrem erschwert. Ein Windows auf Linux - Basis. Der User darf noch seine Programme installieren und damit ist Sense. Boah ey ... ich sage dazu ganz klar ... Nein. Ich habe Linux installiert eben wegen der Freiheit, alles tun zu dürfen, was ich will. Wenn mir diese Freiheit genommen wird, ist openSUSE für mich Geschichte ... außer, die lassen Tumbleweed in Ruhe.
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Das hast du falsch verstanden ... Tumbleweed behalte ich schon, wenn es so bleibt wie es ist ... oder was meintest du?
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Ich meine es gibt keinen Grund TW abzustellen, es ist nützlich und brauchbar als Desktop OS. Das Micro OS ist eher für Server nützlich als für den Desktop. Warum sollte man sich die Arbeit machen und ein funktionierendes Desktop OS einzustampfen wenn es gut geht wie TW?
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Das ist die EineMillionEuroFrage ... bei Leap haben sie es auch gemacht ...