xnview erkennt Bilderordner nicht

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  • Hallo,

    schon länger bemerke ich ein etwas seltsames Verhalten von xnview. Ich kann derzeit nicht sagen, ob es damit zusammenhängt, dass das Programm nur noch als Flatpack installierbar ist.

    Auf externen Datenträgern läuft alles, wie erwartet. Datenpartitionen auf der Systemplatte scheinen dagegen außerhalb der Vorstellungswelt der Programmierer zu liegen.

    Generell sind bei meinen Rechnern die systemfernen Datenpartitionen benutzerunabhängig als /Daten eingehängt, sollten es mehrere sein (Canon unterstützt leider nur Windows und MacOS, das erfordert mindestens eine zusätzliche ntfs-Partition) mit angehängter Ziffer.

    Normalerweise öffnet xnview ein Bild mit Anklicken. Auf externen Datenträgern passt auch die Anzahl der Bilder in einem Ordner. Auf der Datenpartition öffnet sich das angeklickte Bild auch, doch dann steht der Zähler auf 1/1 und Blättern funktioniert nicht. Starte ich xnview leer, erscheint der eingebaute Dateimanager mit dem home-Verzeichnis. Das ist nutzlos, dort habe ich keine Nutzdaten. Gehe ich zwei Ebenen hoch, bekomme ich nur die Ordner angezeigt, die das Betriebssystem von sich aus anlegt. Gebe ich in die Adressleiste /Daten ein, erhalte ich die Meldung, dass es dieses Verzeichnis nicht gäbe. Damit ist klar, warum das Blättern nicht funktioniert. Es wirkt so, als würden abweichende Speicherorte absichtlich ignoriert.


    Gibt es Abhilfe? Ein Einbinden unter /home/Benutzername/ ist keine gute Idee, weil die Datenspeicherorte benutzerunabhängig erreichbar sein sollen.


    rpm-Pakete für xnview MP und xnconvert gibt es zwar, doch beim Installationsversuch beklagt yast, dass das benötigte Paket libQt5Core.so.5 nicht aufzutreiben wäre.


    Falk

    Für den Inhalt des Beitrages 319655 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Falk2

  • Unwahrscheinlich, obwohl die fstab und die Vorgaben die Paranoia gewisser Entwickler bestens zeigt.


    UUID=b9bb012b-d540-495b-b315-df6280f3242a / ext4 defaults 0 1

    UUID=a13335cf-90ff-48ed-aab1-d5277dd0c98c /home ext4 data=ordered 0 2

    UUID=9A7D-3B91 /boot/efi vfat utf8 0 2

    UUID=17CBEE5712BB52BE /Daten ntfs fmask=111,dmask=000 0 0


    In die Rechtefalle bin ich lange nicht mehr getreten und ich wüsste gerne, welcher Clown sich was mit der Vorgabe fmask=133, dmask=022 gedacht hat. Eine Datenpartition, die niemand außer root beschreiben kann, ist für die normale Nutzung eines Rechners nutzlos. Ist sie mit einem Linix-Dateisystem formatiert, ist das Freigeben für normale Nutzer noch etwas aufwändiger.


    Falk

    Für den Inhalt des Beitrages 319662 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Falk2

  • Ich nutze xnview auch schon länger. Habe es jetzt auf dem Laptop per Flatpack installiert und kann sagen, das es reibungslos funktioniert. Ich kann alle meine Bilderordner aufrufen und auch darin blättern, egal ob aus dem Programm oder wie auch sonst. Das von dir angemerkte Verhalten kann ich nicht verifizieren. Oder verstehe ich dein Problem nicht?

  • Eine Datenpartition, die niemand außer root beschreiben kann, ist für die normale Nutzung eines Rechners nutzlos.

    Naja, ntfs ist halt nun mal eine Windowsgeschichte - beschwer dich bei Microsoft. ;)


    Zitat

    Ist sie mit einem Linix-Dateisystem formatiert, ist das Freigeben für normale Nutzer noch etwas aufwändiger.

    Was ist an einem Einzeiler mit chown aufwendig?


    Code
    chown -cR BENUTZERNAME:BENUTZERNAME /media/Daten

    (BENUTZERNAME musst du halt entsprechend anpassen und den Mountpoint halt so eingeben, wie er bei dir vorhanden ist)

    Den Einhängepunkt /media/Daten hatte ich direkt bei der Installation gewählt, die Partition ist in ext4 formatiert und der Installer setzt die richtigen Parameter selber, irgend welche Zugriffsprobleme sind mir unbekannt - das ganze läuft jetzt schon seit mehreren Jahren völlig stressfrei und geschmeidig.

    Für den Inhalt des Beitrages 319665 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Feli

  • Nachtrag: in /etc/fstab sieht das dann folgendermaßen aus:

    Code
    UUID=55b3aea6-7a36-4818-be18-1cb2d7dda98e  /media/Daten  ext4  data=ordered  0  2

    Für den Inhalt des Beitrages 319666 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Feli

  • Feli

    Denke doch bitte darum, das es hier um ein ganz anderes Problem geht. Nämlich um xnview. Ich kann zwar verstehen, dass das Thema der partitionierungen und der fstab hier auch angesprochen wurde, aber dann sollte sich der Falk2 einmal überlegen, über was genau er hier reden will. Mit der Überschrift des Threads hat das jedenfalls nicht mehr viel zu tun.

  • Moin, nun ja, ich habe den Beitrag so interpretiert, dass es sich wohl um ein Rechteproblem handelt da wohl nur root Zugriff auf die Datenpartition hat und er deshalb mit xnview nicht darauf zugreifen kann.


    Aber gut, das lässt sich ja überprüfen, ein einfaches

    Code
    ls -l /Daten

    würde diesbezüglich Auskunft geben (der Einhängepunkt ist m.E. unglücklich gewählt, würde ich so nicht machen) - wobei ich mir allerdings nicht ganz sicher bin, in wie weit "Linux-Befehle/Abfragen" unter ntfs greifen.


    Ich kann es hier auch nicht nachstellen da ich solche Formate nicht nutze. Gut, wie bereits erwähnt, es kann auch sein, dass ich die Thematik falsch interpretiere. :)

    Für den Inhalt des Beitrages 319668 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Feli

  • Da kam möglicherweise einiges falsch rüber.


    Mit dem Dateisystem ntfs hat das erstmal nichts zu tun. Dass, wenn man nicht eingreift und gleich bei der Installation des Systems die in der fstab vorgegebenen Schreibrechte nur für root ändert, man von dieser Partition nichts hat, schrieb ich nur, weil Forentroll ein Rechteproblem vermutete. Den Einhängepunkt /Daten verwende ich seit meiner Frühzeit aus klassischer Faulheit. Die Datenspeicherorte sollen so weit oben im Dateibaum hängen wie möglich und auf keinen Fall unter einem Benutzernamen. Dann käme niemand anderes ran. /home ist ein Systemverzeichnis. Dort hinein kommen bei mir keine Nutzdaten. Den Grund sieht man sofort, wenn man die versteckten Dateien und Verzeichnisse anzeigt. Das ist bei mir immer und ausnahmslos der Fall.


    Der Rechner, den ich hier im Urlaub mithabe, hat derzeit nur eine kleine Platte mit 256 GB. Das wird noch geändert, aber erst hinterher. Das zusätzliche Windows ist leider unverzichtbar, weil eben Canon nichts von Linux hält. Rohdatenkonvertierer gibt es auch unter Linux, aber die selbsttätige Objektivfehlerkorrektur halte ich für unersetzbar. Sie zu Fuß nachzubilden, geht schon, doch sind die nötigen Basteleien einfach zu langwierig. Eine weitere Datenpartition mit ext4 oder XFS verhält sich im Übrigen ebenso. Nur liegen die Rohdaten und die fertig bearbeiteten Bilder zu Hause auf externen Datenträgern. Mit denen hat xnview kein Problem.


    Wenn ich den xnview-eigenen dateibrowser starte, dann tut der das nicht einstellbar in /home/Benutzername. Dort ist bei mir aber wie schon beschrieben nichts zu holen. Gehe ich dann nach oben, gibt es unter / die Einträge

    app

    bin

    dev

    etc

    home

    lib

    lob64

    proc

    run

    sbin

    sys

    tmp

    usr

    var

    und als Zugabe .flatpack.info.

    /Daten wird einfach nicht angezeigt, weil hier wohl jemand sehr mechanisch denkt. Nur bleibt das Murks.


    Falk

    Für den Inhalt des Beitrages 319670 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Falk2

  • Wenn ich den xnview-eigenen dateibrowser starte, dann tut der das nicht einstellbar in /home/Benutzername.

    Da muss ich widersprechen. Ich kann den Dateibrowser von xnview starten lassen wo ich will. Einstellbar unter Werkzeuge / Einstellungen / Programmstart. Selbst auf einem USB-Stick oder im Root-Verzeichnis.