Server aufsetzen

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  • Ich möchte mit einen Homeserver aufsetzen.

    Zum einen als Backupsystem und Datenspeicher und zum anderen als Mediaserver und je einer VM für Windows und Linux.

    Der Server muss über Internet erreichbar sein. Da muss ich mir aber noch eine IPv4 besorgen, da Deutsche Glasfaser keine hat. Habe sie zwar, aber ich will nicht 250€/Monat für einen Business Vertrag ausgeben.

    Andere Anbieter gibt es bei mir nicht, da ich auf dem Dorf in Deutschland lebe.

    Dann würde auf meinem Ideapad das Tumbleweed reichen.

    Zum Einsatz kommt erst mal ein Zimablade 7700 mit 16GB Ram und 32GB interner Systemplatte. Es werden bis zu 7 Platten daran betrieben. Der Ram wäre erweiterbar.

    Ich bin mir nur noch nicht sicher welches System darauf laufen soll. Gedacht hatte ich an Unraid.

    Könnt ihr mir was anderes empfehlen.

    Für den Inhalt des Beitrages 323814 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Dirk68

  • Moin!


    OpenMediaVault wird oft genannt, hab ich aber noch keine Erfahrungen gesammelt. Einmal grob über die Features geschaut deckt das eine Menge ab, Unterbau ist Debian, also ist das maximal anpassbar. Ich glaub, das schau ich mir auch mal an. Kost auch nichts im Gegensatz zu Unraid.


    War jetzt nicht direkt die Frage, aber du bräuchtest unter Umständen keine feste IP für viel Geld, sondern lediglich einen DynDNS Anbieter. Dann kämst du von außen bspw. mittels wireguard VPN rein. Du hast nicht zufällig eine Fritzbox? Weil die bieten mit "MyFritz-Konto" so was ähnliches wie DynDNS an. D.h. dein externer client fragt via MyFritz-Konto die aktuelle IPv6 Adresse deines Routers ab, damit der WireGuard Tunnel seinen Endpunkt sehen kann.

    PRAISE THE OMNISSIAH

    Einmal editiert, zuletzt von Scytale ()

    Für den Inhalt des Beitrages 323815 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Scytale

  • Ich habe eine Fritzbox, die ich aber zur reinen Telefondose degradiert habe, da mein anderer Router keine Telefonanschlüsse hat. DynDNS nützt bei Dualstack nicht viel, wenn ich im Hotel mit einem IPv4 Netz verbunden bin.

    Deshalb dachte ich an eine feste IP. Da gibt es mehrere Anbieter für 5-10€ im Monat. Das muss aus jedem Loch auf der Welt funktionieren mit IPv4 und IPv6. Ein weiteres Problem stellt VPN dar. Ich war schon in etlichen Hotels, bei den VPN über deren Wlan nicht funktioniert. Für eine Verbindung zum Firmennetz muss ich dann immer mobile Daten nutzen.

    Den reine Zugriff auf den Server von unterwegs kann ich auch über meinen Teamviewer Account herstellen.

    Für den Inhalt des Beitrages 323817 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Dirk68

  • Ich habe mich jetzt für OpenMediaVault entschieden. Es ist zwar etwas aufwendiger einzurichten als Unraid, aber soweit ich es bis jetzt einschätzen kann, reicht es für das, was ich brauche.

    Unraid habe ich ausgeschlossen, da ich zum einen nicht bereit bin, über 200€ für eine Volllizenz auszugeben und zum anderen, das Unraid nur vom USB Stick läuft. Das Zimablade haz eine 32GB eMMC verbaut. Darauf läuft jetzt OMV. Das geht mit Unraid nicht und ich will die nicht verschwenden. Wenn das System einmal fertig läuft, dürften die Schreibzugriffe auf die MMC sich in Grenzen halten.

    SnapRaid läuft schon mal mit 3 Platten, die PCIe Erweiterungskarte ist noch nicht da. VM und den muss ich noch basteln. Wenn es ausgebastelt ist, werden ich wohl auf ein Zimaboard 2 wechseln. Da kommt schon die erste Frage.

    Kann ich von dem OMV auf der eMMC ein Backup machen und das dann auf die eMMC des Zimaboard aufspielen?


    Noch ne Frage (ich weiß, ich soll einen neuen Threat aufmachen). Kann ich in KVM eine VHD einbinden wie bei VirtualBox und Co?

    Für den Inhalt des Beitrages 323886 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Dirk68

  • Moin, wie wäre es mit ddns. Seite ddnss.de Das benutze ich schon seit Jahren und ist kostenlos. Dann kannst du deinen Server über den Namen steuern, den du vergibst!

    Für den Inhalt des Beitrages 323890 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Z_O_O_M

  • Moin, wie wäre es mit ddns.

    Da werde ich mal einen eigenen Threat aufmachen, wenn ich den Server soweit aufgesetzt habe.

    Für den Inhalt des Beitrages 323899 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Dirk68

  • OMV die Zweite.

    ich habe noch ein paar alte 2,5" Platten, mit denen ich den ganzen Kram teste. Die PCIe Karte auf 6 SATA ist angekommen, also los.

    Ich hatten das System mit SnapRaid soweit fertig. Eine Parity plus 5 Datenplatten. Leider ist mir eine Platte gestorben. Die hatte ich wohl nicht ohne Grund ersetzt.

    Diese wollte ich dann aus dem Array wieder entfernen. Geht nicht, ich bekommen nur Systemfehler.

    Dann /etc/fstab abgeändert, hilft nicht. OMV config.xml geändert, hilft nicht. Nach 3 Stunden habe ich das Ganze neu aufgesetzt.

    Das Problem ist, das OMV auf Debian aufsetzt. Es verhält sich wie eine VM unter Debian.

    Erstes Problem feste IP vergeben. Das geht unter Debian durch ändern der /etc/networks nicht. Es muss unter OMV gemacht werden. Dafür muss man aber erst mal auf das System über die Wegoberfläche drauf kommen.

    SSH auf den Server geht, Weboberfläche nicht.

    Ich habe auch probiert, die IP über die MAC auf dem Router fest zu vergeben. Das hat Debian aber ignoriert.

    Nach weiteren 2 Stunden konnte ich dann endlich mit der Einrichtung beginnen.

    Die Platten mussten alle neu zugeordnet und formatiert werden, damit ich sie in Snapraid einrichten kann.

    Gut, dass noch keine Daten drauf waren. Schauen wir mal was noch so kommt.

    Vielleicht hätte ich doch lieber die 200€ Unraid Lizenz kaufen sollen. 5 Stunden Freizeit sind teurer als 2 Unraid Lizenzen.

    Für den Inhalt des Beitrages 323905 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Dirk68

  • Ich habe auf dem Server eine SMB/CIFS Freigabe erstellt. Die Mounte ich nach /home/benutzer/Daten.

    Das geht aber nur als root. Der Ordner /home/benutzer/Daten gehört dem Benutzer, aber der Inhalt nach dem Mounten gehört root.

    Wie mounte ich ich die Freigabeals Benutzer oder änder den Benutzer dafür.

    Ich habe es über die Konsole mit chown -R /Pfad Benutzer:users. Es kommt keine Fehlermeldung, aber der Besitzer wird nicht geändert.

    Desweiteren wollte ich ein Backup über Rsync machen, da OMV einen Rsync Server anbietet. Wie muss ich den Server auf OMV und den Client auf Thumbleweed einrichten?

    Für den Inhalt des Beitrages 323914 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Dirk68

  • Ich habe es über die Konsole mit chown -R /Pfad Benutzer:users ...

    Ich würde stattdessen als root probieren

    Code
    chown -R Benutzer:users /Pfad

    Oder hast du dich nur hier im post verschrieben?

    Einmal editiert, zuletzt von luigi ()

    Für den Inhalt des Beitrages 323917 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: luigi

  • Die Mounte ich nach /home/benutzer/Daten.

    Wie?

    /etc/fstab?


    Debian benutzt so weit ich weiß auch username:username


    Warum nicht nach /mnt mounten und einen Link im Userverzeichnis auf dieses Verzeichnis erstellen?

    Für den Inhalt des Beitrages 323918 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland