der Krampf mit der 12.3er.....

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  • da schau her, mit den heutigen updates hat sich ja was getan.
    KDE 4.10.3 funktioniert soweit ohne Probleme und auch Samba merkt sich seine Freigaben brav (mit Netzwerkmanager).
    So zeigt sich mal wieder, man braucht nur an der richtigen Stelle meckern und schon wirds gemacht. *g*. Wenn jetzt auch noch beim Netzwerkmanager Problemlos von WLAN oder UMTS auf LAN umgestellt wird, dann habe ich (fast) nix mehr zu meckern.


    schönen Tag noch
    wrohr

    Erst wenn der letzte FTP Server kostenpflichtig, der letzte GNU-Sourcecode verkauft, der letzte Algorithmus patentiert, der letzte Netzknoten kommerzialisert ist, werdet Ihr merken, dass Manager nicht programmieren können.

    Für den Inhalt des Beitrages 56185 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: wrohr

  • So zeigt sich mal wieder, man braucht nur an der richtigen Stelle meckern und schon wirds gemacht.


    Nur gut dass hier definitiv nicht der richtige Ort ist, Devs suchst du hier (abgesehen von muck) vergebens.

    Für den Inhalt des Beitrages 56189 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: tux93

  • Entschuldige Thomas, dass ich Dir widerspreche. Aber wenn in den openSUSE: Leitlinien geschrieben steht, dass wir "die beste Linux-Distribution der Welt erstellen" wollen,
    "die die größte Nutzergemeinschaft hat und die der erste Anlaufpunkt für freie Software wird" dann sollten wir auch den Anspruch haben dürfen, dass alles ohne viel Nacharbeit funktioniert.


    Wunsch und Wirklichkeit liegen bei keiner anderen Linux Distribution so weit voneinander entfernt als bei OpenSuse.


    Ja, Suse war mal eine stabile Distribution; dass waren aber Zeiten bevor die Community das Heft des Handelns übernommen hatte.


    Alle 8 Monate eine neue unausgereifte Distri unters Volk zu schmeissen, funktioniert aus folgendem Grunde nicht:


    Es steht kein Milliardär mit Kohle dahinter und die paar freiwilligen Entwickler haben sich mit der Vision, eben alle 8 Monate was unfertiges auf den Markt zu schmeissen, schlicht übernommen.


    An anderer Stelle hatte ich das bereits vor Monaten mal geschrieben:


    Eine Distri, die neu rauskommt und eine Liste im Netz veröffentlicht mit dem Titel: Fehler, die lästigsten und gröbsten, bekommt von mir niemals nie das Prädikat "Stabil"

    Für den Inhalt des Beitrages 56190 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: thomas23

  • Dafür bedanke ich mich bei alle Entwicklern, Testern, Übersetzern und allen Beteiligten.
    Die 16 444 Mitglieder des Forums gehören auch dazu.


    Hier meine Erfahrungen mit Opensuse.
    Netzwerkkarte wurde zu Isdn Zeiten nicht erkannt .
    Der Wechsel von Touchpad zur Maus war kompliziert.
    Erledigt mit einer neuen Version von Opensuse.
    Die Kernelentwickler lösten mein Problem mit ACPI.
    Erledigt mit einer neuen Version von Opensuse11.4.
    Es gab einmal ein Problem mit Cups. Die Lösung war ein neueres Cups1.51 verwenden.
    Erledigt mit einer neuen Version von Opensuse.
    Systemstart durch Netzwerkmanager verlangsamt. Die Ursache fand tux93.
    Erledigt mit einer neuen Version Opensuse12.3.
    Einige Pakete fehlen in Packman. Ich nutze die von 12.2
    gcompris-data- ist erledigt.
    cairo-dock-plugins - fehlt noch bei Packman 12.3
    cairo-dock-plugins-kde-integration - fehlt noch bei Packman 12.3
    Die Mediathek von XaverB ist in einer veralteten Versin in den Paketquellen.
    Ich habe die Dateien von http://sourceforge.net/projects/zdfmediathk/files/ nach home entpackt
    und starte die MediathekView.sh . Bei einer neuen Version müssen die Dateien nur überschrieben werden.
    Das Java-Problem, auf das XaverB aufmerksam macht, merke ich unter Opensuse nicht.
    Wenn das Schachspiel in gcompris unter Debian-Kanotix abstürzt, dann darf es das unter Opensuse auch.


    Ich bin mit jeder Opensuse klargekommen. Die Fehler wurden mit Updates behoben
    und jede Version brachte Entwicklung, Verbesserungen und Neuigkeiten.

  • Ich bin mit jeder Opensuse klargekommen. Die Fehler wurden mit Updates behoben
    und jede Version brachte Entwicklung, Verbesserungen und Neuigkeiten.


    Und exakt das ist das Problem dieses Betriebssystems:


    Laufend Updates wegen fehlerhafter Software.


    In all den Jahren habe ich noch nie gehört, dass Windows Updates fährt wegen fehlerhafter Software.


    Ich spreche hier explizit nicht von Sicherheitsupdates die es gerade bei Windows deshalb zahlreich gibt, weil es weit verbreitet ist und für Hacker interessant.


    Ich habe persönlich lieber ein Betriebssystem welches ich selbst sicher machen kann; dafür erwarte ich aber, dass die Fehler in der stinknormalen Software mal aufhören.


    Es ist doch ein fortlaufender Prozess über Jahre und Jahrzehnte mit ständig fehlerhafter Software zu beobachten.


    Die sollen ihr Betriebssystem mal wie einen normalen Spargel behandeln: Einmal eingepflanzt und wächst und wächst und wächst.

    Für den Inhalt des Beitrages 56193 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: thomas23

  • Nichts ist langweiliger als ein System, das endlich fehlerfrei läuft.
    Mein Job ist es Fehler zu beheben und Lösungen zu suchen, dort wo es keine Lösungen gibt.
    Das mache ich seit 41 Jahren, und das macht immer noch Spass.

  • Hallo zusammen,
    ich kann Wrohr nur beipflichten.
    Bin ein Suse-Fan seit ca. 15 Jahren , da paßte die Suse noch auf eine Diskette. leider ist nur die Suse nicht besser geworden mit den Jahren.


    Zusätzlich zur Mängelliste von Wrohr muß ich noch bemerken, daß der Wlan-Schalterr meines Lappies unter Suse 12.3 immer anzeigt, daß ich angeblich keine Wlan-Verbindung habe und er ausgeschaltet ist, dasselbe übrigens beim Laptop meines Ehemannes, der übrigens mit der Suse 12.3 große Probleme hat. Das Netzwerk verschwindet und kommt wieder, gerade mühselig eingerichtet, ist es am nächsten Tag (aufgrund es Updates?) wieder weg.
    Ewig lange dauert es dann noch, den Drucker zu konfigurieren, dazu die Überhitzung des Lappies unter KDE. Ich habe am WE mal die Knoppix ausprobiert. Wieso läuft da alles tadellos? Wlan wird sofort erkannt, man muß nicht mal irgendwas eingeben, der Drucker druckt ohne jede Bastelei und der Laptop bleibt so schön kühl.
    Suse erkennt beim Laptop meines Mannes nicht mal den Wlan-Adapter, angeblich hat er keinen. Habe schon diese ganzen Treiber für Broadcom zusätzlich installiert, und es funktioniert auch nicht die Einrichtung unter Yast. Wlan gibt es nicht.


    Ich werde jetzt die Suse noch einmal mit Gnome statt KDE ausprobieren. Wenn dann der Zustand so bleibt, überlege ich ernsthaft, mich nach all den Jahren von der Suse zu trennen und vielleicht zu Debian zu wechseln. Ich bin es satt, daß so wenig funktioniert.
    Und auf diese Plasma Oberfläche kann ist prima verzichten.


    PS: Ach ja Kanonentux, was für ein toller Kommentar. Vielleicht ist es Dein Job, zu basteln und zu reparieren, meiner ist es nicht, ich habe anderes zu arbeiten. Und in den ersten Jahren der Suse wurde reichlich gebastelt, aber dann lief es auch anstandslos.


    Euch allen ein schönes Pfingstwochenende


    lenore

    Für den Inhalt des Beitrages 56196 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: lenore

  • Nichts ist langweiliger als ein System, das endlich fehlerfrei läuft.
    Mein Job ist es Fehler zu beheben und Lösungen zu suchen, dort wo es keine Lösungen gibt.
    Das mache ich seit 41 Jahren, und das macht immer noch Spass.



    Ja, ich gehöre zu den nicht wenigen Zeitgenossen, die selbst nie Fragen stellen sondern Ihre Probleme mit Linux selbst in den Griff bekommen und anderen dabei zu helfen.


    Aber seien wir doch mal ehrlich: Die Mehrzahl aller User wollen ein OS das funktioniert und nicht sich tagtäglich damit zu beschäftigen, wie sie die zahlreichen Fehler ausmerzen können.


    Es gibt in dieser Frage nur oben oder unten:


    Betriebssystem ohne Basteleien was funktioniert oder Betreibssystem für Bastler?

    Für den Inhalt des Beitrages 56201 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: thomas23

  • Ich bin mit 12.3 auch nicht zufrieden. Ich habe einen Desktop Rechner, sowie meinen privaten Laptop und die meiner beiden Kinder, alle OpenSuse 12.3/KDE. Mit 12.2 hatte ich genau ein Problem- bluetooth ging nicht mit bestimmten Kopfhörern.
    Aber 12.3.. AuAuAu
    * Nach dem Update des Desktop-Rechners hat er nicht mehr gebootet, das die Umstellung nach Grub2 in die Hose ging
    * Die 3 Laptops funktionierten zwar, aber ich kämpfe immer wieder mit dem Networkmanager. So hat er uA die Einstellungen für meinen Surfstick vergessen.
    * Seit neuestem will er dauernd das root passwort, wenn ich einen USB Stick einstecke, wenn ich den Laptop zuklappe etc. Das nervt extrem.


    Vielleicht lags daran, dass 12.2 so verspätet war. Aus meiner Sicht hat sich das aber voll gelohnt.

  • was mir gefällt an openSUSE, fast alles, ausser der Version 12.3 .
    Das beginnt bei einem noch immer nicht funktionierenden Netzwerkmanger bis zu schlicht und einfach unbrauchbaren Zusatzrepos. Ich verwende die openSUSE schon ab Version SuSE 6.4 (so schrieb man das glaube ich damals noch), aber momentan werde ich das Gefühl nicht los, hier kommt man nicht mal ins Beta Stadium, das ist ja noch Alpha.


    Viele der Probleme mögen ja durch die Umstellung auf systemd erklärbar sein, aber warum bis heute noch kein Repo mit einem funktionierenden KDE 4.10.3 geschafft wurde ist mir schleierhaft. Ich/ wir installieren openSUSE auf Kundengeräte, grossteils Notebooks (Lenovo oder Asus) und sind jetzt schon so weit, dass wir teilweise auf Kubuntu ausweichen müssen.


    Auf deutsch: ihr installiert euren Kunden Software, OHNE diese ausgiebig zu testen? Und wie schon erwähnt wurde, ihr lest nicht mal die Release Notes?
    Dazu kommt, daß ihr hier kostenlos Support abgreifen wollt, diesen dann aber vermutlich gebührenpflichtig weiterreicht?


    Wenn ihr damit aufs Maul fallt, hält sich mein Mitleid in Grenzen.
    Es gibt nicht umsonst Enterprise- Versionen *mit* Support vom Hersteller.


    Den Rest quote ich nicht einzeln, ich geh gesammelt drauf ein.


    Auf Arbeitsrechner haben die ständig neuesten Programmversionen nichts verloren. Die haben funktionierende Software zu haben, bevor was neues draufkommt, wird das auf Rechnern getestet, die nicht im Produktiveinsatz sind.


    Für deinen Zweck (wenn es schon kostenlos sein soll) ist Debian am ehesten geeignet.
    Oder bleib bei 12.2, bis ihr die 12.3 ausreichend getestet habt.


    Egal was du meinst: Meinerseits gibt es da keinen Support mehr. Ich opfere nicht meine Freizeit, um über Probleme nachzudenken, die jemand im kommerziellen Umfeld hat (und der solchen Mist macht). Ich empfinde deine Einstellung dreist. Ihr macht euch das recht einfach: Einfach was installieren und nem Kunden (vermutlich mit Support) verkaufen und den Support kostenlos von der Communitiy abgreifen wollen. Nee, so nicht.


    Viel Erfolg noch, aber geh bitte woanders heulen.


    flo

    Für den Inhalt des Beitrages 56216 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: grossing