openSUSE 13.1 RC2

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  • ich habe testweise neben meiner 12.3 jetzt die 13.1 RC2 laufen. Ehrlich gesagt, ich war noch von wenigen Distributionen so angenehm überrascht wie in diesem Fall. Installation dauert auf diesem Desktop rund 20 Minuten, dann das übliche KDE Hintergrundbilder ändern, gstreamerX nachinstalliert, KDE-Extra Repo eingebunden, fertig. Auf Anhieb läuft eigentlich alles wie gewohnt, sogar Multimedia (MP3,MP4, MKV,sogar DVDs mit libdvdcss2) und das alles ohne Packman Repo. Für VLC stehen ja notfalls die eigenen VLC Repos bereit. Verbindung zum Samba Server ebenfalls sofort verfügbar (bei der Installation wurde ifup automatisch gewählt)
    So, jetzt hätte ich mich auf einen Basteltag eingestellt und habe eine Distri die noch BETA ist und einfacher, runder und sogar schneller als die meisten anderen funktioniert. :smilie_pc_011:


    grüsse
    wrohr
    (wollte eben auch mal was positives berichten)

    Erst wenn der letzte FTP Server kostenpflichtig, der letzte GNU-Sourcecode verkauft, der letzte Algorithmus patentiert, der letzte Netzknoten kommerzialisert ist, werdet Ihr merken, dass Manager nicht programmieren können.

    Für den Inhalt des Beitrages 60716 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: wrohr

  • Das hört sich gut an.
    Auf einem Amd E1 System habe ich den 3.11 Kernel installiert.
    Das Wlan ging nicht, und in einem Ubuntuforum stand,
    der Wlanchip wird erst ab Kernel 3.8 richtig unterstützt.


    Deshalb habe ich meinem Freund und Kollegen den 3.11 Kernel empfohlen.
    Er hatte Wlanprobleme.
    Vorher habe ich ihn erst bei mir getestet. Er läuft gut, und das Bauchgefühl
    sagt sogar schneller.

  • Ich habe ähnlich positive Erfahrungen mit openSUSE 13.1 RC 2 gemacht.
    Zwar habe ich mir durch das Update per Repository das System komplett zerschossen, aber nach anschließendem Formatieren der root-Partition und Neuinstallation über DVD lief alles perfekt. War sowieso mal an der Zeit, dass mal ein frisches System draufkommt :).


    Standardmäßig war der nouveau-Grafiktreiber installiert, Auflösung war bereits richtig eingestellt und OpenGL-Anwendungen (über Mesa) liefen sofort ohne etwas nachzuinstallieren. Sound kam von Anfang an ohne Probleme.


    Und wie wrohr schon sagte: das alles mit den Standard-Opensuse-Repos.


    So einfach und unkompliziert lief bei mir noch keine andere Suse-Version.

    Für den Inhalt des Beitrages 61021 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: max3000

  • Packman Repository:
    http://ftp.halifax.rwth-aachen.de/packman/suse/13.1/
    Packman Mirrors:
    http://packman.links2linux.de/mirrors


    Der NVidia-Treiber 331.20 funktioniert auch mit Kernel 3.11 ohne Patch.
    http://de.opensuse.org/SDB:NVIDIA-Treiber-Modulebau
    Zuerst einmal ohne bauen der xorg.conf versuchen, wenn es nicht geht

    Code
    nvidia-xconfig

    als root durchlaufen lassen.
    Einstellen des Bildschirms mit

    Code
    nvidia-settings


    als root.


    ATI/AMD Treiber:
    http://www.sebastian-siebert.d…-v1-als-rpm-installieren/

    Einmal editiert, zuletzt von Sauerland ()

    Für den Inhalt des Beitrages 61025 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • die libdvdcss2 habe ich bei Packman nicht gefunden. Aber dafür in den VLC Repos.


    grüsse
    wrohr

    Erst wenn der letzte FTP Server kostenpflichtig, der letzte GNU-Sourcecode verkauft, der letzte Algorithmus patentiert, der letzte Netzknoten kommerzialisert ist, werdet Ihr merken, dass Manager nicht programmieren können.

    Für den Inhalt des Beitrages 61056 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: wrohr

  • die libdvdcss2 habe ich bei Packman nicht gefunden. Aber dafür in den VLC Repos.


    Wobei man als Anfänger wirklich nur die Datei installieren sollte und nicht das Repo einbindet.
    Erspart Ärger.

    Für den Inhalt des Beitrages 61058 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Naja, anfangs war ich auch positiv überrascht - aber es gibt schon einige Problemchen. Allerdings habe ich auch schon RC1 installiert gehabt und dann geupdatet.


    Genau das Updaten lief z. B. damals per YaST oder Apper überhaupt nicht. Bestimmte Lizenzdialoge werden dabei nicht zur Bedienung eines YES durchgereicht und brechen dann daraufhin das gesamte Update ab. Aber zum Glück gibt's Zypper.
    Der Fehler aus 12.3 betreffs vncserver, wurde zum Glück gepatcht. Aber bezüglich ssh-Zugriffen gab es auch einiges, wenn ich mich noch recht erinnere.


    Und heute z.B. hatte ich festgestellt, dass auf meinem alten Intel-Atom-Notebook weder knetwork noch klassisches Netzwerkeinrichten per Yast einen DNS-Zugriff ermöglichte. Und das obwohl ich die DNS-Server eingegeben hatte und sogar in den Config-Files eingetragen waren. Ich musste also die resolv.conf händisch nach-/einrichten.
    Aber das war alles auf Basis RC1. Und insgesamt, auch von der Hardwareunterstützung, ist 13.1 wirklich eine gute Distri. Ich bin gespannt, wie dann in 7 Tagen die finale Version letztendlich ist.


    Was mir auch gefällt ist, dass diese dann die Basis für ein neues Evergreen-Linux werden soll. Damit kann man User- und Serversysteme endlich auch auf längere Sicht weiterführen.

  • Hat jemand die Distri auf einem älteren Rechner ausprobiert?


    Würde gerne testweise mal wieder zu OpenSuSe zurückkehren


    Rechner 1320 MHZ k7s41gx-Board mit zugehörigem SIS-Chipsatz

    Für den Inhalt des Beitrages 61061 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: mampfi

  • Erst mal hängt alles wesentlich vom vorhandenen RAM ab. Die alten Kisten hatten ja 128 MB bis max. 1 GB RAM (wenn überhaupt). Und diese 1 GB RAM brauchst Du auch. Vielleicht reichen auch noch 512 MB.
    Zum zweiten hängt das davon ab, ob Du eine grafische Oberfläche willst und wenn ja, welchen WindowManager du dann nehmen willst. KDE und Gnome? Vergiss es!
    Ja und falls Du doch eine grafische Oberfläche bevorzugst, dann vergiss bei einem SIS-Chipsatz, sofern da die Grafik onboard ist und du nicht doch eine alte radeon- oder nvidia - Grafikkarte zusätzlich drinstecken hast, jedwede grafischen Effekte. Da geht ansonsten nur ein VESA-Modus.
    Also wenn du auf der Textkonsole arbeiten willst, du den PC zum Backupserver oder Router vielleicht machen willst, dann könnte so ein alter Schinken noch ganz gut sein.
    Ach ja - du solltest viel Zeit mitbringen....


    P.S.: Ich habe jahrelang bei uns in der Firma aus uralten K6-2/500 MHz mit irgendeinem Suse 8/9/10.x noch FatClients gebastelt, die per fvwm und rdesktop dann Zugriff auf RD-Server unter WindowsServer 2003 hatten. Und die Kisten haben noch bis vor 2 Jahren super ihren Dienst verrichtet. Aber irgendwann ist einfach mal Schluss.

    2 Mal editiert, zuletzt von pschulze59 ()

    Für den Inhalt des Beitrages 61065 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: pschulze59

  • off topic:
    Abonnieren und automatische Benachrichtigung ist dasselbe stimmts?


    Zum Thema:


    Die beiden K7-Rechner (1320 MHZ und 1200 MHZ) selbes Board haben jeweils 1 GB Hauptspeicher.


    Und bis ca. 2008 war der Haupt-Gewerbe-Rechner mit SuSe-Installation (glaub irgendeine 11er-Version)


    Auf einem Test/Versuchsrechner lief ein debian lenny. Und das ging so gut, dass der zum Hauptrechner wurde, mit der "üblichen" Oberfläche gnome. Hab nun allerdings mein gewohntes kmail/kontact nebst Archivierungsskripts mitgenommen.


    Auf Hauptrechner (dual core von nb-Computer mit Wechselrahmen) läuft noch ein debian squeeze (6) weil ich gnome 3 ätzend finde.



    Auf älterer K7-Kiste lief mal eine debian-wheezy-(7)Installation mit kde, sogar recht flott vielleicht könnte man darauf ableiten, dass SuSE ähnlich flott läuft.


    Dann würde ich mal ausprobieren, ob ich schon debian-Fachdepp geworden bin. ;)

    Für den Inhalt des Beitrages 61069 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: mampfi