Auf was bei einem Ein/Ausbau eines CD/RW-Laufwerks bei einem Laptop achten?

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  • Guten Abend,


    seit geraumer Zeit liefert das CD/DVD-Laufwerk meines Laptops nur noch Fehlermeldungen.


    Beispiel(e):


    - Ich brenne eine CD/DVD. Der Brennvorgang wird gestartet und auch erfolgreich abgeschlossen. Das Produkt: Eine leere CD.


    - Neulich wollte ich die neue OpenSUSE-Version installieren und habe die Installations-DVD eingelegt und versucht zu booten. Funktioniert nicht, obwohl Boot-Reihenfolge vorher entsprechend festgelegt wurde d.h. CD-Laufwerk an erster Stelle usw.


    - Lege ich eine beschriebene CDs ein, wird mir eine leere CD angezeigt.


    Ich gehe davon aus, dass das Laufwerk hin is. Darum möchte ich es durch ein neues ersetzten. Bei einem Desktop-Rechner habe ich sowas schon mal gemacht. Bei einem Laptop allerdings nicht. Deshalb möchte ich im Vorfeld gerne wissen, auf was ich ggf. bei Kauf und Einbau zu achten habe.


    Danke im Voraus.

  • Vermutlich wird nur das Originallaufwerk des Herstellers passen und das kann ganz einfach oder verflucht schwer zu wechseln sein, mit allen Facetten dazwischen. Mein Tipp: Laß es machen oder häng dir einen USB-Brenner hin (wird auch billiger sein).


    Du kannst natürlich auch beim Hersteller schauen und hoffen, daß der brauchbare Ersatzteillisten und Anleitungen hat.


    flo

    Für den Inhalt des Beitrages 61480 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: grossing

  • Ich denke Du weißt das, aber falls nicht:
    Ganz ganz vorsichtig die Linse mit einem Wattestäbchen reinigen.
    Als Reinigungsflüssigkeit einen Tropfen destilliertes Wasser vom
    Eis im Kühlschrank nehmen.
    Das wäre die letzte Chance für das Laufwerk.
    Alles andere ist Schlangenöl!
    Einer meiner Freunde hat meinem Bruder vor Jahren ein Laufwerk so umgebaut,
    daß es passte. Das war war ein sehr guter Freund!

  • Kommt ein bisschen darauf an, ob Du es mehr mit Funktion oder Ästhetik hast. Die gute Nachricht zuerst: die Laufwerke sind genormt und prinzipiell austauschbar. Die weniger gute: Wie das Laufwerk im Rechner verschraubt ist, ist sehr unterschiedlich. Bei IBM/Lenovo gibt es zum Beispiel eine Schnellwechseleinrichtung. In diesem Fall lässt sich das Laufwerk mit ein paar Zusatzteilen leicht entriegeln und rausziehen. ansonsten gibt es auf der Unterseite des Rechners eine, manchmal mehrere Schrauben. Die musst Du lösen, dann lässt sich das Laufwerk rausziehen. Pass auf, dass Du nicht die Falsche erwischst. Dass Teile lose werden und im Gehäuse verschwinden, ist nicht die Regel, ich kann es bei der Masse an unterschiedlichsten Rechnern aber auch nicht ausschließen. Guck Dir dann den Anschluss an. Neuere Rechner haben ziemlich sicher SATA, der Anschluss sieht genauso aus wie bei einer Festplatte. IDE ist deutlich historischer, ich würde mal sagen, über fünf Jahre alt. Die Steckerform ist auffällig abweichend. Es kann sein, dass noch Einbauteile am Laufwerk vorhanden sind. Bist du nicht sicher, nimm das Laufwerk zum Neukauf im Ganzen mit. Der Rest ist einfach, eventuell vorhandene Montageteile umsetzen, Laufwerk vorsichtig bis zum Anschlag reinschieben und verschrauben. Bitte mit Gefühl, der Rechner ist keine Dampflokomotive.
    Bleibt die meist der Gehäuseform angepasste Blende. ich würde drauf pfeifen und die von Laufwerk drauflassen. In der Regel ist die Blende nur aufgeklipst und manchmal lassen sich die Blenden auch quertauschen. Überlege gut, ob Dir diese Äußerlichkeit die Gefahr, dass eine Befestigungsnase wegbricht, wert ist. Mir ist sie es nicht (siehe oben).
    Sollte der Rechner auch noch eine Windowsinstallation haben, dann geh vor dem Ausbau in die Systemsteuerung und entferne das alte Laufwerk aus der Konfiguration.
    Wenn Du nicht gerade ein Büroangestellter mit zwei linken Händen und vielen Daumen bist, dann ist der Wechsel keine Hexerei. Ein USB-Laufwerk ist die allerletzte Rettung.


    Falk

    Für den Inhalt des Beitrages 61489 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Falk2

  • Hallo,
    Wenn du erst noch ein Laufwerk kaufen musst, empfehle ich hier nach zu schauen:
    http://www.ipc-computer.de/
    Du gibst die Daten deines Laptops ein und kannst dir die Ersatzteile raus suchen die du benötigst.


    Wenn du dir zutraust das Laufwerk selbst zu tauschen, auf der Unterseite des Laptop wird die Befestigungsschraube mit "ODD" bezeichnet.
    Diese kann aber auch unter einer Abdeckung, z.B. für die Festplatte oder beim RAM-Speicher, versteckt sein. Normalerweise ist diese Schraube sehr einfach zu finden. Schraube raus, Laufwerk raus und das war's fürs erste. WICHTIG: Bevor du dich an die Arbeit machst, Akku raus, vom Stromnetz trennen und alle Verbindungen die angestöpselt sind, entfernen.


    Jetzt das Neue Laufwerk gleichseitig neben das alte legen und die Befestigung hinten an das neue anschrauben. Ist genormt.
    Willst du die Blende gegen die Originale vom Laptop tauschen, ganz vorsichtig die Blende lösen, sie ist nur mit Rasternasen eingerastet, die leider auch schnell abbrechen, die Originale aufsetzen und einrasten. Dann das Laufwerk einschieben, fest schrauben und das wars dann.


    Das Laufwerk wird beim starten in der Regel automatisch erkannt.


    Bevor du aber ein Laufwerk kaufst und einbaust, würde ich es, wie von Falk2 beschrieben, mit Reinigung versuchen. Ich verwende als Flüssigkeit reinen Alkohol, löst den Schmutz besser als Wasser. Aber wirklich nur einen kleinen tropfen, AUF KEINEN FALL irgend ein Lösungs- oder Verdünnungsmittel verwenden.


    Sollte das nichts helfen, ist dein Laufwerk hinüber. Die Steuerelectronic im Laufwerk ist mit dem Schreib- Lesekopf über ein Flachbandkabel verbunden. Dieses kann beim Aus-und Einfahren der Schublade an Gehäuseteilen des Laufwerks reiben und so den hauchdünnen Isolierungslack abkratzen. Dann erscheinen die merkwürdigsten Fehlermeldungen. Dieses Flachbandkabel ist nicht austauschbar.



    Viel Erfolg und Hand


    PS: Wenn du in Google eingibst z.B. "ASUS G73Sw CD/DVD Laufwerk wechseln" (das wäre meiner), bekommst du spezielle, für deinen Laptop zutreffende Anleitungen. Bei Youtube bekommst du auch Videoclips angezeigt, die das wechseln wunderbar erklären.

  • Ein wenig Klarheit mag helfen, da sich im Laufe dieses Threads doch ein paar Ungenauigkeiten eingeschlichen haben.


    • Es ist nichts genormt, was mit einem CD/DVD Laufwerk zu hat.
      Die Bauform ist dem Hersteller überlassen ohne jede EInschränkung.
    • Auch die Stecker müssen keinerlei Normen entsprechen; es muss lediglich gewährleistet sein, dass die entsprechenden Drähte verbunden werden. Ob das mit genormten Steckern oder handgezwirbelten Litzen passiert ist ebenso völlig egal, solange die resultierenden elektrischen Eigenschaften der Spezifikation entsprechen.
    • Ein CD/DVD Laufwerk benötigt niemals die Übertragungsraten, die SATA bietet. Weshalb die allermeisten verfügbaren Laufwerke auch immer noch das schon mächtig alte ATA-1 verwenden.

    Von diesem ATA Standard gibt es ca. 10 Stück. Und das meint nicht SATA.
    Alles ATA Standards sind Parellel. Also PATA. Der Neuere SATA Standard überträgt in einem Schritt nicht mehr ein 16 Bit langes "Datenwort", sondern genau ein Bit.
    Klingt absurd, is abba praktisch und trotzdem schneller.
    Man braucht nicht mehr so viele Adern (es gibt für die PATA - Familie zwei genormte und weitest verbreitete Kabel mit 40 bzw. 80 Leitungen, währen SATA nur 2 Leitungen für die Übertragung braucht.
    Dass ich betone, dass das alles nicht genormt ist, obwohl es all diese Normen gibt, führt zum eigentlichen Problem: Wenn meine handgeknüpfte Verkabelung letztlich die Anforderungen der ATA-x Spezifikation erfüllt, ist es völlig unerheblich, ob meine datenführende Wäscheleine der Norm entspricht.
    Das nutzten die Hersteller gerne, um die Kunden bei den Ersatzteilen an sich und die doppelt so hohen Preise zu binden.
    Fairerweise sei gesagt, dass so manche technische Idiotie schlicht dem Design geschuldet ist.
    Man will nun mal bei einem Notbuch geringstmögliche Größe und Gewicht.
    Der Hersteller kann also sowohl das Gehäuse, wie auch die Verdrahtung lösen, wie er möchte.
    Das tut er.


    Und deshalb kostet ein Original Ersatzteil auch gleich das Doppelte und lässt sich garantiert nicht anderweitig verwenden. (Kann so sein und ist auch meist so, muss aber nicht )
    Von daher ist es falsch zu sagen, dass man ein internes CD/DVD Laufwerk immer einfach ausbauen könne. Ich habe schon eines gesehen, das den Rahmen des Laufwerks mit der Mutterplatine verschraubt hatte. Also auch etwas aufwändiger für den Wechsel ist.
    Da ist jede Idiotie denkbar und freier Wildbahn zu erjagen.
    Deshalb würde ich grossings Rat beherzigen und schlicht einen USB-Brenner kaufen.
    Reicht immer und ist billiger.
    Anstöpseln, erledigt.
    Nur wenn du ein Originallaufwerk zum gleichen Preis schnäppchentieren kannst, macht das Sinn.
    Sonst zu teuer und aufwendig.

    Für den Inhalt des Beitrages 61500 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: uhelp

  • @uhelp


    Ich spare mir hier deinen Kommentar zu zitieren, dass würde den Rahmen sprengen.


    Prinzipiell hast du Recht. Aber stell dir ein Laufwerk vor, Rund und Dick wie eine Bockwurst, würde das in deinen Laptop passen?
    Das zu deiner Aussage, es bleibt jedem Hersteller überlassen wie er seine Laufwerke herstellt.


    Von irgend welchen Übertragungsraten hat der Threadersteller nicht gesprochen, ich auch nicht. Auch bin ich davon ausgegangen, dass es sich hier um ein SATA-Laufwerk handelt. Wenn du im Internet nach Laufwerken recherchierst, wirst du viele verschiedene Anbieter und Typen finden. Eins haben alle gemeinsam: Die Form und die Größe. Sogar die Steckerleiste befindet sich bei allen am selben Platz.
    Was ich mit "genormt" meinte, sind die Befestigungsgewinde im Laufwerksgehäuse, an die in der Regel ein kleiner Winkel angeschraubt wird und an eben diesem Winkel wird dann das eingeschobene Laufwerk im Laptop gesichert. Ich gebe ja zu, dass ich mich an dieser Stelle etwas unklar ausgedrückt habe.
    Zur Verkabelung: Flachbandkabel ist auch nicht das richtige Wort. Wie es richtig heißt weiß ich nicht, ich bin schon zu lange aus der Materie raus.
    Es ist eine Folie auf die die einzelnen Leiterbahnen aufgedampft sind und mit einem speziellem Lack isoliert werden. Diese Folien sind in der Regel auch eingeklebt und der bewegliche Teil in einer Schleife kann am Gehäuse reiben/scheuern oder wie auch immer, sodass die Lackisolierung abgekratzt werden kann.


    Das wirklich einzige auf das zu achten ist, ist die Blende, denn da gibt es geringe unterschiede, dass an sich baugleiche Laufwerke die Blenden untereinander nicht tauschen können. Wenn ich ein BlueRey-Laufwerk habe , werde ich mir beim Austausch bestimmt kein Combo einbauen.


    Schau dir mal die Seiten in dem Link an: http://www.ipc-computer.de/
    Es muss ja auch kein Original-Laufwerk verbaut werden, wichtig ist, es passt rein und bietet die gleichen Funktionen. Nebenbei gesagt, die heutigen Einbaulaufwerke sind billiger als Externe.


    Abschließend möchte ich noch sagen: Danke für deine Aufklärung. Der Threadersteller hat um Rat gebeten wie er was mit seinem Laufwerk tun kann. Ich habe lediglich versucht ihm ein wenig Hilfestellung zu geben wie man ein Laufwerk wechselt. Mehr nicht.


    Im Prinzip ist dein Kommentar hier überflüssig, genau wie meiner jetzt. Das gehört meiner Meinung in einen anderen Forumsbereich.
    Diese technischen Sachen verunsichern und verwirren nur.


    Hand

  • Rentner ich habe nicht nur dich korrigieren wollen.
    Einige Aussagen in diesem Thread sind nun mal einfach nicht wirklich richtig.


    Was du mit deinem Bockswurstlaufwerk auszudrücken versuchst, ist mir schleierhaft.
    Richtig ist, dass in den allermeisten Notbüchern NUR Originallaufwerke passen.


    Und dass du jetzt von "FLachbandkabel" redest zeigt noch mehr, dass du relativ gar keine Hardwareerfahrung hast. Der allergrößte Teil kann einfach mit den an der Hinterseite angebrachten Pfostenstecker in das Bay geschoben werden. Nix mit gelackten "Folienkabeln" (Die sitzen -wenn verbaut- hinter diesem Stecker.
    (Und ja: es gibt natürlich auch hier Ausnahmen).


    Und das hier

    Zitat

    Das wirklich einzige auf das zu achten ist, ist die Blende

    disqualifiziert dich vollständig. Schlicht falsch.
    Es geht immer nur darum, ob das Bauformat rein passt. Und das tut es in fast allen Fällen nur mit dem Originalteil.
    Das Blendenproblem stellt sich also gar nicht.

    Für den Inhalt des Beitrages 61515 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: uhelp


  • Also bis jetzt war ich hier mehr als nur zufrieden. Aber wenn du mich als Idioten hinstellen willst, dann schlägt das dem Fass den Boden raus. Weißt du was ich für einen Beruf habe? Weißt du wie weit ich mich mit Hardware auskenne? Weißt du wieviel solcher Laufwerke ich schon gewechselt habe? Weißt du wieviel Laptops und Computer ich schon repariert habe? Weiß du überhaupt wieviel Erfahrung ich auf dem Gebiet habe?


    Ich frage mich, wie hab ich nur drei verschiedene Laufwerke in drei verschiedenen Laptops gewechselt, untereinander? Wahrscheinlich hab ich das nur geträumt. Das ich von Linux keine Ahnung habe ist kein Geheimnis, ich stehe dazu und gebe zu das ich auch Hilfe brauche.. Deinen Beiträgen nach nehme ich an, das du Erfahrung hast, zumindest in Bezug auf Linux, im technischen kannst du vielleicht gerade mal bei ner Taschenlampe die Batterien wechseln.


    In einem anderen Thread hab ich dir schon mal gesagt, auf deine tiefgreifenden und unqualifizierten Aussagen kann ich als Linuxanfänger verzichten.


    Trotzdem, Hand

  • Aus der Vergangeheit weiß ich, dass der User hier sowas wie "Welpenschutz" genießt.


    Man muss in seinen Beiträgen nicht suchen; die Arroganz und Überheblichkeit anderen Menschen gegenüber findet sich in jedem Beitrag von ihm.


    Die Welt bzw. seine Welt kreist nur um ihn.


    Dazu kann ich nur sagen: Traurig, Traurig, Traurig.