Beiträge von tom2345

    Vielen Dank für die Antworten:


    dmesg-Ausgabe: wie mache ich das, ich habe ja kein installiertes Linux auf dem PC zur Verfügung?


    Masterpasswort: Der Trick wurde mir im Laden verraten und ich bin auch vorher im Netz darauf gestoßen: Man muss das Masterpasswort im Bios setzen, um secure-Boot ausstellen zu können. Da ich das getan habe, könnte ich das Masterpasswort wahrscheinlich wieder weg machen, aber ehrlich gesagt verstehe ich nicht, was das in dem Zusammenhang bringen soll. Ich rede ja nicht von einem Masterpasswort für den PC, sondern für das Bios - glaube ich jedenfalls.

    Ich habe mir ein neues Acer Aspire 5 A515 8/512 i5-1135G7 iXe W10 FHD gekauft. Darauf ist Windows 10 vorinstalliert, ich möchte dies jedoch komplett durch OpenSUSE Leap 15.3 ersetzen. Ich habe schon im Bios ein Masterpasswort gesetzt, dann Secure Boot ausgestellt.


    Den USB-Stick habe ich auf einem anderen Gerät bereits ausprobiert.

    Ich starte also mit Stick und sofort kommt auch das Installationsmenü von Grub. Ich bleibe oben auf "Installation" und starte. Die ersten Schritte laufen ohne Probleme durch, ich werde gefragt, ob ich dir Repos einbinden will bei der Installation (habe ich getan) usw. Geht alles unauffällig, bis zu der Stelle "Festplatte". Da geht es nicht weiter, weder mit geführtem Setup noch mit Experten-Modus. Beim geführten Setup lande ich auf einer leeren Seite, wo steht, ich könne bis zu drei Festplatten auswählen, ich sehe aber keine.


    Beim Experten-Partitionierer sehe ich nur den Stick als sda (ca 7 GB), darauf sda1(ca. 3GB) und sda2 (ca. 4GB), beides nach meiner Einschätzung die Partitionen des Sticks, einmal die, wo die Installation drauf ist, und der Rest, der noch frei ist auf dem Stick.

    Ich sehe nicht, wo die Festplatte des Notebooks ist, auf der noch das Windows drauf sein müsste. Ich würde diese Festplatte gerne neu partitionieren, aber wenn ich sie einfach nicht finde, wird das schwierig. Hat jemand eine Idee, was ich falsch mache?

    Ich möchte mich noch mal genauer erklären.


    1. Ich bin ein Freund der Konsole und möchte nicht darauf verzichten müssen. Auch wenn ich sie im Vergleich mit vielen hier nur rudimentär beherrsche. Aber der Hauptgrund, wieso ich für mich persönlich Linux vor Windows bevorzuge, ist, dass ich die Macht über mein System haben will. Bei Linux habe ich das Gefühl, das ist so, bei Windows ist es nach meinen Beobachtungen, wenn ich mal die Gelegenheit habe, zu sehen, wie jemand mit Windows arbeitet, dass Windows macht, was es will, und die User sich anpassen müssen, nicht umgekehrt.
    Kann gut sein, dass gut versierte Windows-User durchaus in der Lage sind, ihr System genauso gut zu beherrschen, wie ich mein Linux, aber Otto-Normal-Windowsuser sind da nicht so firm. Bei allem Respekt und nur im Rahmen meiner bescheidenen Beobachtungsmöglichkeiten.


    Um Linux aber wirklich einigermaßen zu beherrschen, ist die Konsole aber auf jeden Fall ein sehr gutes Hilfsmittel, und deshalb bin ich ein Freund der Konsole.


    2. Ich halte Suse für nutzerfreundlich, weil ein interessierter, lernbereiter Nutzer damit sehr gut umgehen und im beherrschen des Systems weit kommen kann. Aber das war nicht die Fragestellung. Die ursprüngliche Fragestellung war: "Ist Suse eine einsteigerfreundliche Distribution". Und da sage ich nein, aus den in meinem ersten Beitrag genannten Gründen.

    Ich bin bei openSUSE seit 2008. Ich wollte weg von Windows, und ja, ich wollte mich möglichst wenig umstellen. Ist das ernsthaft verwerflich? Irgendwie war mir KDE näher als Gnome, und so landete ich bei Suse und nicht bei Ubuntu. Hätte mir aber nicht ein Bekannter bei der Erstinstallation geholfen, wäre ich schon bei der NVIDIA-Grafikkarte gescheitert. Damals musste man dazu einen Treiber installieren, was ich allein nicht hinbekommen habe. Als es erst mal lief, überzeugte mich SUSE aber, so dass ich nie mehr zu Windows zurück kehrte. (Seit ein paar Jahren habe ich ein Windows in einer VM (KVM) , was ich aber nur alle paar Monate mal benutze).

    Allerdings, ich hatte von Anfang an die Bereitschaft, mich einzuarbeiten und das System richtig kennen zu lernen. Damals kaufte man noch Bücher aus Papier, und ich holte mir zwei dicke Wälzer (Kofler und Kersken). Die haben mir schon geholfen, aber zum Einstieg hätte es ohne meinen Bekannten nicht gereicht.


    Auf meine Notebooks habe ich Ubuntu gepackt, weil damals bei Ubuntu viel einfacher war, einen bootfähigen USB-Stick zu erstellen und mir auch die Installation einfacher erschien. Ich hatte aber auch ziemlich eine Linux-inkompatible Grafikkarte auf dem einen Netbook, da war es mit Ubuntu schon schwierig und mit SUSE hätte ich es nicht hinbekommen.


    Ist alles Geschichte und lange her, ich habe schon mitbekommen, dass SUSE inzwischen auch viel hardware-kompatibler geworden ist und überhaupt alles viel einfacher läuft als damals.


    Aber wieso ich trotzdem immer noch glaube, dass SUSE nicht einsteigerfreundlich ist:


    Allein schon die Geschichte mit Packman. Wer hier im Forum eine Weile mitliest, stößt immer wieder auf die gleichen Probleme: Packman auf Prio 99 und nicht entsprechend darauf umgestellt. Aber woher sollen es die Leute denn wissen? Das Tutorial hier dazu ist klasse, aber Anfänger finden das erst nach langem Suchen und durch Zufall.

    Bei Ubuntu ist das einfacher gelöst, das wisst ihr.


    Zweiter Punkt: wenn ich Probleme in die Suchmaschinen meines Vertrauens eingebe, Fehlermeldungen zum Beispiel, stoße ich überwiegend auf Ubuntu-Antworten. Irgendwie scheint die Community da größer oder vielfältiger zu sein oder sie haben mehr Probleme :) oder sie schreiben einfach mehr. Für Einsteiger bei SUSE ist das blöd. Die Hinweise, die man aus der Ubuntu-Welt gewinnen kann, sind zwar auch für uns hilfreich, aber man muss oft noch Kleinigkeiten "übersetzen". Ich sage nur sudo.


    Ich bleibe trotzdem bei SUSE für mein Hauptsystem. Ich mag es einfach, komme inzwischen meistens gut zurecht, und wenn es doch mal hakt, habe ich hier ein gutes Forum, wo ich nachfragen kann :)

    So, super, vielen Dank für die Hilfe! Offensichtlich war überall statt dem $ ein %24 reingerutscht. Das habe ich mittels Yast korrigiert. Was mich etwas überrascht: bei zypper lr -d wird dann aus $releaserver wieder, wie es ursprünglich auch sein sollte, 15.2:


    Code
    thomas@localhost:~> zypper lr -d
    # | Alias                                 | Name                        | Enabled   | GPG Check       | Refresh        | Priority  | Type     | URI                                                                 | Serv->
    --+---------------------------------------+-----------------------------+-----------+-----------------+----------------+-----------+----------+---------------------------------------------------------------------+-------
    1 | Home-Repo                             | Home-Repo                   | Ja        | ( p) Ja         | Nein           |   99      | plaindir | dir:/home/thomas/Home-Repo                                          | 
    2 | ftp.gwdg.de-openSUSE_Leap_$releasever | Packman Repository          | Ja        | ( p) Ja         | Ja             |   20      | NONE     | https://ftp.gwdg.de/pub/linux/misc/packman/suse/openSUSE_Leap_15.2/ | 
    3 | google-chrome                         | google-chrome               | Ja        | (r ) Ja         | Ja             |   99      | rpm-md   | http://dl.google.com/linux/chrome/rpm/stable/x86_64                 | 
    4 | repo-non-oss                          | Non-OSS Repository          | Ja        | ( p) Ja         | Ja             |   99      | NONE     | https://download.opensuse.org/distribution/leap/15.2/repo/non-oss/  | 
    5 | repo-oss                              | Main Repository             | Ja        | ( p) Ja         | Ja             |   99      | NONE     | https://download.opensuse.org/distribution/leap/15.2/repo/oss/      | 
    6 | repo-update                           | Main Update Repository      | Ja        | ( p) Ja         | Ja             |   99      | NONE     | https://download.opensuse.org/update/leap/15.2/oss/                 | 
    7 | repo-update-non-oss                   | Update Repository (Non-Oss) | Ja        | ( p) Ja         | Ja             |   99      | NONE     | https://download.opensuse.org/update/leap/15.2/non-oss/             | 

    Das Aktualisieren klappt jetzt logischerweise wieder.


    Wie es zu dem Fehler kam: ich hatte nach der Anleitung von Alero in Yast/repositories die Repos mit http markiert, auf Bearbeiten geklickt, dann auf https geklickt, dann auf ok, und den Rest machte dann Yast. Aber irgendwie unter Austausch von 15.2 gegen %24

    gerne:

    Meine Repo-Liste war nach Neuinstallation von 15.2 im Dezember auch voller http. Jetzt habe ich den Tipp von Alero aufgegriffen:

    Zitat


    Yast - Software-Repositories - Bearbeiten - Teile des URL bearbeiten ... siehe und staune.

    Das geht sehr einfach, alle url umgestellt auf https, aber das mit dem Staunen stimmt auch: