Beiträge von tom2345

    Sorry, dass ich das nicht gleich gepostet habe, es ist kein Notebook, sondern ein Desktopsystem. mit Grafikkarte von NVIDIA:


    Code
    thomas@linux-vs38:~> /sbin/lspci -nnk | grep -EiA3 'vga|3d|display'
    01:00.0 VGA compatible controller [0300]: NVIDIA Corporation GF119 [GeForce GT 520] [10de:1040] (rev a1)
            Subsystem: CardExpert Technology Device [10b0:1401]
            Kernel driver in use: nouveau
            Kernel modules: nouveau
    thomas@linux-vs38:~>

    Ich habe Weihnachten Leap 42.2 installiert. Neuinstallation der Systempartition von DVD bei Beibehaltung meiner home-Partition, die ich schon durch mehrere Suse-Versionen geschleppt habe, zuletzt 13.2.


    Soweit läuft alles zu meiner vollen Zufriedenheit, bis auf ein Problem:


    Wenn ich zu meinem zweiten Nutzer wechsle, kommt es etwa bei jedem fünften Start vor, dass beim Scrollen in Firefox alles flackert. Aber auch die anderen Fenster flackern, vor allem beim Schließen. Das ganze System wird instabil und fror mir schon mehrmals ein. Inzwischen reagiere ich so, dass ich, sobald ich merke, diesmal habe ich wieder einen Flackerstart erwischt, gleich den PC herunterfahre. Beim Herunterfahren flackert es dann noch mal stark. Nach dem Neustart ist alles wieder in Ordnung, allerdings ist es jetzt einmal vorgekommen, dass es nach dem Neustart gleich wieder mit dem Flackern losging. Zweiter Neustart brachte dann wieder Normalität, aber das ist natürlich kein Zustand.


    Da mir das Problem zuerst im Firefox auffiel, habe ich den komplett deinstalliert, dann auf beiden Nutzern in .mozilla/firefox den Ordner /firefox komplett gelöscht, Firefox neu installiert und nur drei Dateien, die für meine Lesezeichen und Passwörter, wieder neu reinkopiert. An Erweiterungen habe ich nur eine einzige, Noscript, neu installiert. Ich habe jetzt also einen fast jungfräulichen Firefox. Leider tritt das Problem aber weiter auf, zum Beispiel auch, wenn ich zuerst Dolphin aufmache. Ich bin inzwischen ziemlich sicher, dass es nichts mit Firefox zu tun hat.


    Da das Problem aber nur bei meinem zweiten Nutzer auftritt, habe ich einen dritten Nutzer angelegt. In diesen dritten Nutzer habe ich dann nur meine Daten vom runderneuerten Firefox rüberkopiert, weil meine Lesezeichen brauche ich nunmal, und den Ordner von jdownloader. Etwa fünf Starts blieb dieser neue dritte Nutzer flackerfrei, jetzt eben trat das Problem aber doch wieder auf. Ich habe nach dem Neuanlegen dieses neuen Nutzers keine Veränderungen an den Einstellungen der Arbeitsfläche vorgenommen.


    Ich starte immer mit meinem Hauptnutzer. Wenn ich dann später in einen der jetzt zwei anderen Nutzer wechsle, tritt das Problem entweder sofort nach dem Wechsel auf, oder es tritt gar nicht auf. Das heißt, entweder, es flackert gleich beim Scrollen oder Fensterschließen, oder es flackert über Stunden gar nicht. Auch wenn ich x-mal mit Strg+alt+f7 und Str+alt+f8 hin und her wechsle, passiert nichts mehr. Es scheint nur auf den ersten Start des zweiten Nutzers anzukommen, wenn der gelingt, bleibt alles okay.


    Soweit die Prosa, jetzt noch ein paar Fakten:


    Leap 42.2 mit Kernel 4.4.46-11-default
    Plasma 5.8.3
    Qt Version 5.6.1


    Da meist danach gefragt wird, hier mal gleich meine Repos:


    Jetzt bin ich für gute Ratschläge dankbar!

    Wie oben geschildert (möglicherweise hast du in der Hitze des Gefechts einen Beitrag von mir am Ende der ersten Seite überlesen), habe ich bisher bei der Verwendung von zypper up durch die Verwendung von tee den Verlauf des Updates in einer Textdatei protokolliert. Das war für mich schon ein großer Vorteil gegenüber der Verwendung von Package Kit. Nun ist mir durch die Hinweise auf /var/log/zypp/history klar geworden, dass ich auch da die Möglichkeit hätte, mir das Wesentliche noch mal anzuschauen. Dieser Vorteil ist also dann doch nicht so groß, wie ich gedacht hatte.
    Wobei ich bei diesem Gedankengang davon ausgehe, dass auch die Aktualisierungen, die über Package Kit vorgenommen werden, in der /var/log/zypp/history protokolliert werden. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, wäre der Vorteil von zypper up gegenüber Package Kit natürlich noch genauso groß wie von mir ursprünglich angenommen.



    Ich bleibe bei zypper up für Updates, weil ich dabei einfach sehr klar sehe, was passiert, während Package Kit mir in der Vergangenheit öfter Probleme bereitete. Ist aber schon eine Weile her, ich will jetzt auch Package Kit nicht schlecht machen.

    Danke an Sauerland und Berichtigung für den Tipp mit /var/log/zypp/history


    Kannte ich tatsächlich noch nicht. Da steht ja der Ablauf meiner ganzen Installation drin plus alle danach vorgenommenen Aktualisierungen!


    Was das Thema des Threads angeht, bleibe ich aber dabei, dass ich zypper up besser finde als Package Kit. Auch wenn dank eurer Info ein von mir bisher gesehener Vorteil dann doch ziemlich in sich zusammen geschrumpft ist.

    Mit Package Kit hatte ich auch schon einige Probleme und bin schon lange bei zypper up. Das hat außerdem noch den netten Vorteil, dass ich mir die Aktualisierungen gleich noch als Textdatei mit aufschreiben lasse. So kann ich noch Wochen später sehen, was bei einem Update so alles gelaufen ist. Beispiel:


    zypper update |tee PC/Updates/17-01-03.txt


    Damit mache ich einerseits das Update, schreibe gleichzeitig alles auf in eine Textdatei die unter den von mir angelegten Ordnern PC/Updates unter dem Namen 17.01.03.txt gespeichert wird. Beim nächsten Update setze ich dann das aktuelle Datum ein. 17 ist die Jahreszahl, 01 der Monat, 03 war das Datum von meinem letzten Update.


    Finde ich viel besser als Package Kit, weil so redet das System mit mir und sagt mir, wenn was Besonderes los ist.

    Ich kann nur sagen, dass es bei mir mit den alten Shortcuts Strg alt f7 und Strg alt f8 sehr gut klappt. Beim ersten Wechsel zurück muss man noch mal das Passwort vom ersten User eingeben, das war aber auch immer schon so. Bei allen weiteren Wechseln geht es dann zwischen den Usern blitzschnell hin und her.

    Hallo, ich habe auch gerade von 13.2 auf Leap 42.2 gewechselt und hatte genau das gleiche Problem. Die Lösung ist aber ganz einfach:
    Gehe unten links auf das Anwendungsmenü, dort auf Energieverwaltung/Sitzung, und da findest du die Möglichkeit zum Nutzerwechsel. Von da an geht es wie früher mit den Shortcuts, nach meinem Eindruck sogar deutlich schneller als bisher!

    Vielen Dank für die schnellen Antworten, ich bin begeistert!


    Der Workaround von hmhweb funktioniert bei mir auch. Allerdings ist es auch bei mir so, dass nach einem Neustart nicht nur die Ordner weg sind, die ich in "media" eingetragen habe, sondern das ganze Verzeichnis "media" ist komplett weg. Lässt sich aber auch leicht wieder einfügen und wenn dann auch die Ordner mit den Usernamen drin sind (ich nutze zwei Usernamen, deswegen zwei bei mir), dann klappt die Einbindung der externen Wechselmedien auch wieder wie gewohnt. Damit kann ich leben, da ich ja dank der anderen Beiträge weiß, dass das Problem wohl nicht bei mir liegt und durch ein Kernelupdate demnächst behoben sein wird.


    Um Weihnachten herum habe ich dann mehr Zeit und plante dann sowieso die Umstellung auf 42.2. Damit dürften sich alle vom Kernel ausgelösten Probleme sowieso erledigen - bzw. durch das eine oder andere neue Problem ersetzt werden. Ich bin da entspannt.


    Für mich ist das Problem also eigentlich gelöst und der Thread könnte als erledigt markiert werden, stünde da nicht noch eine Antwort von mir auf die Frage von Sauerland aus.


    Erst mal vorweg, ich habe tatsächlich ein Upgrade von 13.1. auf 13.2. vollzogen. Allerdings schon vor über einem Jahr und danach schon zig Updates durchgeführt. Kann sein, dass der Dateikonflikt bei jedem der mehreren Kernel-updates auftrat, die ich in der Zeit hatte. Anscheinend hat es ja auch doch nichts mit dem Fehler beim Einhängen der Wechseldatenträger zu tun.


    Trotzdem hier die Ausgabe von zypper lr -d



    Man sieht, dass ich die alten Repos noch habe, sie aber deaktiviert sind. Daran kann es meiner Meinung nach nicht liegen. Möglicherweise sind aber beim Update noch alte Dateien übrig geblieben, die gelöscht gehört hätten. Dies vermute ich als Ursache des Dateikonflikts.


    Das passt vom Thema her eigentlich nicht mehr in diesen Thread. Von mir aus kann man den Thread also schließen. Für Nachfragen bezüglich des Dateikonflikts stehe ich aber trotzdem noch gerne zur Verfügung. Eventuell dazu einen anderen Thread aufmachen?

    Gestern habe ich mit Zypper eine Aktualisierung vorgenommen. Dabei wurde auch der Kernel aktualisiert. Erst schien alles okay zu sein, jetzt habe ich aber bemerkt, dass ich keine externe Festplatte mehr mounten kann. Die Festplatten werden erkannt, ich klicke auf "Mit Dateimanager öffnen", und dann kommt "folgendes Gerät kann nicht eingebunden werden -xxx Wechselmedium". Passiert so auch bei den Speicherkarten, die ich über USB-Kartenleser einbinden will.


    Bei der Aktualisierung gab es zwei Dateikonflikte, die ich leider ignoriert habe, und ich befürchte, dass da das Problem verursacht wurde:



    Dann wurde alles installiert, es gab aber auch Hinweise auf nicht installierte Module in Zusammenhang mit dracut. Diese Fehlermeldungen hatte ich allerdings schon bei vielen Aktualisierungen und bisher war das belanglos.


    Ich habe dann eine externe Festplatte über USB angeschlossen und über den Partitionierer von Yast mit einem Mountpunkt versehen. Dann wollte ich diese mounten, ging jedoch nicht, wurden root-Rechte gefordert. Logisch. Ich habe es dann geschafft, in der etc/fstab die vom Partitionierer eingefügte Zeile so zu ändern, dass diese externe Festplatte jetzt vom User wieder ganz normal benutzt werden kann. Bin ich schon mal froh, denn das bedeutet, dass ich Backups machen kann. Aber es löst mein Problem nicht wirklich, denn ich habe 6 externe Festplatten und viele Speicherplatten, und keine andere Platte kann ich benutzen. Dann heißt es immer wie oben, kann nicht eingebunden werden.
    Ich könnte jetzt natürlich über den beschriebenen Weg über den Partitionierer jeden meiner Wechseldatenträger einzeln in die etc/fstab eintragen, aber ich glaube nicht, dass das ein vernünftiger Weg ist. Deswegen jetzt meine Frage, wie kriege ich den alten Zustand wieder hin, dass über USB angeschlossene Festplatten und Speicherkarten automatisch eingebunden werden, wenn man auf "Mit Dateimanager öffnen" klickt?


    Gibt es dazu eine Zauberzeile in der etc/fstab?


    Oder hat es was mit udev zu tun, würde es etwas bringen, dracut oder udev zu deinstallieren und neu zu installieren? Oder irgendwo eine Eintragung zu verändern?


    Ich arbeite seit 8 Jahren ausschließlich mit OpenSuse, trotzdem ist das mein erster Post hier. Bisher fand ich immer irgendwo, oft hier, Lösungen für meine Probleme, aber dieses hier ist echt heavy für mich. Trotz der langen Zeit bin ich nicht sehr firm in den Hintergründen des Systems, ich arbeite halt nur damit.


    Opensuse 13.2., KDE 4.14.9


    Wenn ich in diesem ersten Post noch nicht alles richtig mache, erklärt es mir bitte, ich werde mir Mühe geben, mich zu bessern. Vielen Dank schon mal für´s Lesen bis hierher!


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