Rechner zur Reparatur geben

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Hinweis: In dem Thema Rechner zur Reparatur geben gibt es 19 Antworten auf 2 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • Rechner zur Reparatur geben

    Ich überlege meinen Rechner wegen eines HW-Problems zur Reparatur zu geben.

    Praxis-Test: Reparatur-Services – sind Ihre Daten sicher?

    Nun möchte ich mein /home so sichern dass da keiner reinschauen kann - ich will jetzt nicht unbedingt meine Daten komplett löschen und dann wieder zurücksichern.
    Ich möchte am Rechner nur wieder die Geräte anstecken und dann solls schon passen.

    Was soll ich da tun - soll ich mit chmod, chown, chgrp was tun - und was?

    Oder ist es wirklich notwendig alle Daten zu sichern und dann auf der HD zu löschen...

    Für den Inhalt des Beitrages 84670 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: blueman

  • blueman schrieb:


    Oder ist es wirklich notwendig alle Daten zu sichern und dann auf der HD zu löschen...


    Genau so -
    Und nebenbei solltest du sowieso eine Sicherung haben. Eine HD kann von einer Sek. zur nächsten den Geist aufgeben. Und dann hast du ohne backup nix mehr - ausser einem langen Gesicht und Kopfschmerzen.
    vokoscreen -> Screencastprogramm für OpenSuse unter
    kohaupt-online.de/hp
    Desktopvideos mit Ton

    Für den Inhalt des Beitrages 84671 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: muck

  • Löschen macht keinen Sinn. Die Daten kann man ebenso schnell wie sie gelöscht sind, wieder herstellen. In deinem Falle würde ich einen anderen Weg gehen.

    Entweder, falls ein Booten des Rechners für die Reparatur nicht notwendig ist (weiß ja nicht was du glaubst, was kaputt ist) würde ich die Bootreihenfolge im BIOS ins Leere laufen lassen und das BIOS mit Passwort sichern.
    Ob das ausreichend ist kann ich nicht sagen, da auch dieses Passwort zu knacken ist. Und man auch die HDD entnehmen kann und in einen anderen Rechner stecken, falls das jemand will. damit ist dein BIOS-Passwort unwirksam.

    Oder die Platte einfach ausbauen und eine andere reinstecken, wo nichts drauf ist (falls zur Hand).

    Oder eben alle Daten komplett sichern mit z.B. Clonezilla und die Platte umpartitionieren auf eine einzige leere Partition.

    Das sollte im Normalfall ausreichen.

    Gegen Spezialisten der Oberklasse hilft nur eine physikalische Löschung der HDD durch Einsatz eines Vorschlaghammers. Die Methode ist dann 100%ig. :)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alero ()

    Für den Inhalt des Beitrages 84672 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Alero

  • Und man auch die HDD entnehmen kann und in einen anderen Rechner stecken, falls das jemand will. damit ist dein BIOS-Passwort unwirksam.
    Das ist grundfalsch.
    Das Bios- Spasswort hat absolut gar nichts mit der Festplatte zu tun.

    Nur die Platte ausbauen, oder sie verschlüsseln hilft.
    Falls das den Garnantiebedingungen oder Reparaturzweck nicht entgegensteht.
    Alles andere ist psychologischer Selbstbetrug.
    Aber ganz sicher kein Schutz vor unbefugtem Lesen.

    Für den Inhalt des Beitrages 84678 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: LinuPia

  • Aber wenn man Komponenten entfernt, ist so eine Hardwareüberprüfung sinnlos.

    Ebenso, wenn man das Bios sperrt.........
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    Für den Inhalt des Beitrages 84681 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • LinuPia schrieb:

    Das Bios- Spasswort hat absolut gar nichts mit der Festplatte zu tun.


    Soweit richtig. Nur ist der Satz aus dem Zusammenhang gerissen.
    Wenn ich nicht will, das einer von der HDD bootet und diese eingebaut bleibt ändere ich die Bootreihenfolge und sperre das BIOS.

    Jedoch hat Sauerland recht, dass das bei einer Hardwareüberprüfung alles keinen Sinn macht. Bleibt also nur die sicherheitsrelevanten Daten von der HDD zu entfernen und das Gerät so einzuschicken.

    Für den Inhalt des Beitrages 84683 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Alero

  • Sauerland schrieb:

    Aber wenn man Komponenten entfernt, ist so eine Hardwareüberprüfung sinnlos.

    Ebenso, wenn man das Bios sperrt.........
    Finde ich auch so. Datenschutz - Normallerweise ist das die Frage der Arbeitsethik :)

    Ich verwende meistens eine Festplattenverschlüsselung: Separate Partition für /home - ext4 und verschlüsselt. Dann wird das System beim Booten einmal nach dem Passwort fragen. Beim Aufwachen aus dem Standby oder Tiefschlaf wird das Crypt-Passwort nicht mehr benötigt, Benutzerpasswort aber schon. Empfehlenswert ist hier eine automatische Anmeldung.

    Für den Inhalt des Beitrages 84685 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: toxa

  • Danke mal für die Antworten.

    Es geht hier nicht um Garantie - die habe ich schon lange nicht mehr - sondern auszutesten warum der Bildschirm manchmal einfriert - d. h. Maus und Tastatur reagieren nicht mehr ...

    Dazu sollte die HD schon drinnenbleiben, allerdings sollte der Techniker eigentlich nur bis zum Login kommen.

    Ich habe gehört dass rm schon ziemlich heftig im Löschen sein soll, deshalb ist es eventuell doch angebracht den Inhalt des /home - Verzeichnisses komplett zu leeren.

    Würde das so genügen:

    Quellcode

    1. su
    2. Passwort:
    3. rm –rf /home/*


    Da man das als root ausführt sollte alles raus sein.
    Stimmt der code oben - nicht dass gleich die ganze Platte geputzt wird...?

    Dass sich jemand die Arbeit macht das wiederherzustellen glaube ich nicht.
    Ich kann ja in /home ein paar Dateien erstellen mit dem Inhalt: "Hier gibt's nichts zu sehen" - dann ist die Tabelle auch hin und man kann nichts wiederherstellen.
    Was meint ihr dazu?

    Für den Inhalt des Beitrages 84687 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: blueman

  • Ja, das geht, ohne gleich die Nachbarin mitzulöschen.

    Du solltest bei der Sicherung darauf achten, dass auch die Rechte mitgesichert werden.
    Das können viele Befehle mittels Optionen.

    Für den Inhalt des Beitrages 84689 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: LinuPia