Neuinstallation Leap 15.0 dann alte root und home Partition (auch Leap 15.0) kopieren

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Hinweis: In dem Thema Neuinstallation Leap 15.0 dann alte root und home Partition (auch Leap 15.0) kopieren gibt es 9 Antworten. Der letzte Beitrag () befindet sich ganz unten auf dieser Seite.
  • Neuinstallation Leap 15.0 dann alte root und home Partition (auch Leap 15.0) kopieren

    Lieb Gemeinde,

    nachdem ich die Linux Festplatte ausgebaut und eine Festplatte mit einer Win7 Installation eingebaut und Win7 gestartet habe, hat mir Windows irgendwie den Bootloader zerschossen. Meine Versuche den Bootloader mit Recatux und SuperGrub zu reparieren scheiterten.

    Ist es möglich, Suse Leap 15.0 komplett neu zu installieren. Mit der gleichen Partitionskonfiguration, also Dateisystem und Partitionsgröße. Und dann nachträglich mit dd die frische root-Partition gegen meine alte zu ersetzten, um wieder alle installierten Programme und Pakete zu haben. Bei der home-Partition würde ich das dann genauso machen.

    Vielen Dank für eure Hilfe.
    Kaum macht man´s richtig, schon geht´s.

    Für den Inhalt des Beitrages 129456 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: griwl

  • Wo willst du jetzt Linux installieren? Auf der Windowsplatte? Oder was soll das genau werden? Du musst schon deutlicher werden, was du genau willst. Zum Raten hat hier keiner Lust.

    Für den Inhalt des Beitrages 129457 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Alero

  • Ok. Ich habs nicht gescheit formuliert.

    Als erstes möchte ich von meiner root-Partition und von meiner home-Partition des zerschossenen Linux Leap 15.0 ein Image mit dd sichern.

    Danach alle Partitionen der Festplatte löschen und Linux Leap 15.0 komplett frisch installieren.

    Wenn ich nun das gesicherte root-Image und dad gesicherte home-Image mit dd auf die root und home-Partition der frisch installieren Festplatte kopiere, müsste der Bootloader wieder funktionieren und ich hab noch alle Programme, Pakete, Updates umd Einstellungen wie vorher?

    Vielen Dank.
    Kaum macht man´s richtig, schon geht´s.

    Für den Inhalt des Beitrages 129458 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: griwl

  • dd ist ein LowLevel Kopiertool. Unter Umgehung des "normalen" IO-Stacks des Kernels, schreibt und liest es direkt Sektoren auf einer Festplatte.

    Was du tun möchtest, ist ein scheinbar "fehlerhaftes" Dateisystem forensisch sicher auf ein anderes Medium zu schreiben.
    Dann das Original zu löschen, danach dort irgendetwas zu installieren,
    um es dann letztlich mit den scheinbar "fehlerhaften" Dateisystemen wieder in den Originalzustand zu bringen.

    Da wäre es doch sinnvoller ein Bier trinken zu gehen.
    Selbst mit fünf Bier und drei Runden Kurze für den Stammtisch, wäre dieses Vorgehen immer noch sinnvoller.
    Das hat auf den Geldbeutel und Blutalkoholwert wenigstens eine Auswirkung.
    Immerhin.

    Ähnlich sinnvoll scheint mir deine Ein- Ausbauoperation.
    Wozu das denn?
    Man kann bequem (fast beliebig) viele Betriebssysteme parallel installieren und nach Gusto booten.

    Jedenfalls genügt es einfach den Bootloader in Ordnung zu bringen. Da mag ein Kommando reichen.
    Wenn wir denn wüssten, welche Platten mit jeweils welchen Paritionen vorhanden sind, und was wo liegt.

    Poste für Platten fdisk -l
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 129459 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • Quellcode

    1. linux-eun2:/home/xxx # fdisk -l
    2. Festplatte /dev/sda: 232,9 GiB, 250059350016 Bytes, 488397168 Sektoren
    3. Einheiten: Sektoren von 1 * 512 = 512 Bytes
    4. Sektorgröße (logisch/physikalisch): 512 Bytes / 512 Bytes
    5. E/A-Größe (minimal/optimal): 512 Bytes / 512 Bytes
    6. Festplattenbezeichnungstyp: dos
    7. Festplattenbezeichner: 0x16779a41
    8. Gerät Boot Anfang Ende Sektoren Größe Kn Typ
    9. /dev/sda1 2048 4208639 4206592 2G 82 Linux Swap / Solaris
    10. /dev/sda2 * 4208640 88100863 83892224 40G 83 Linux
    11. /dev/sda3 88100864 488396799 400295936 190,9G 83 Linux
    12. Festplatte /dev/sdb: 238,5 GiB, 256060514304 Bytes, 500118192 Sektoren
    13. Einheiten: Sektoren von 1 * 512 = 512 Bytes
    14. Sektorgröße (logisch/physikalisch): 512 Bytes / 512 Bytes
    15. E/A-Größe (minimal/optimal): 512 Bytes / 512 Bytes
    16. Festplattenbezeichnungstyp: gpt
    17. Festplattenbezeichner: 0648B91B-A11F-40FA-98C6-664AD1631B0E
    18. Gerät Anfang Ende Sektoren Größe Typ
    19. /dev/sdb1 2048 321535 319488 156M EFI-System
    20. /dev/sdb2 321536 1140735 819200 400M Microsoft Basisdaten
    21. /dev/sdb3 1140736 2164735 1024000 500M EFI-System
    22. /dev/sdb4 2164736 86050815 83886080 40G Linux-Dateisystem
    23. /dev/sdb5 86050816 483991551 397940736 189,8G Linux-Dateisystem
    24. /dev/sdb6 483991552 500118158 16126607 7,7G Linux Swap
    25. linux-eun2:/home/xxx #
    Alles anzeigen
    Das defekte Linux ist auf der sdb. sdb4 ist die root Partition und sdb5 die home-Partition.
    Kaum macht man´s richtig, schon geht´s.

    Für den Inhalt des Beitrages 129464 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: griwl

  • Ich habe nun versucht, den Bootloader neu zu installieren und bekommen nach dem Befehl "grub2-install /dev/sdb" folgende Fehlermeldung "grub2-install: Fehler: EFI-Verzeichnis kann nicht gefunden werden."


    Brainfuck-Quellcode

    1. linux-nnr0:/home/xxx # lsblk
    2. NAME MAJ:MIN RM SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
    3. sda 8:0 0 119,2G 0 disk
    4. ├─sda1 8:1 0 8M 0 part
    5. ├─sda2 8:2 0 40G 0 part
    6. ├─sda3 8:3 0 40G 0 part
    7. ├─sda4 8:4 0 500M 0 part /boot/efi
    8. ├─sda5 8:5 0 20,6G 0 part /
    9. ├─sda6 8:6 0 10,4G 0 part /home
    10. └─sda7 8:7 0 7,7G 0 part [SWAP]
    11. sdb 8:16 0 238,5G 0 disk
    12. ├─sdb1 8:17 0 156M 0 part
    13. ├─sdb2 8:18 0 400M 0 part
    14. ├─sdb3 8:19 0 500M 0 part
    15. ├─sdb4 8:20 0 40G 0 part
    16. ├─sdb5 8:21 0 189,8G 0 part
    17. └─sdb6 8:22 0 7,7G 0 part
    18. linux-nnr0:/home/xxx # blkid -o list -w /dev/null
    19. device fs_type label mount point UUID
    20. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    21. /dev/sda2 btrfs (not mounted) fed71cfc-04f6-448f-b450-8fed30975c97
    22. /dev/sda3 btrfs (not mounted) c4d5ca47-b115-4e42-b601-09fc0e7856c8
    23. /dev/sda4 vfat /boot/efi 3ABC-13D6
    24. /dev/sda5 btrfs (in use) 6ff874c5-b005-4877-beac-9973c43405ce
    25. /dev/sda6 xfs /home 870947e1-6048-4138-ae2d-f01f64474908
    26. /dev/sda7 swap [SWAP] 8df297a1-7df1-4c6b-bf92-96a3fc8f33c5
    27. /dev/sdb1 vfat (not mounted) 5299-59BE
    28. /dev/sdb2 btrfs (not mounted) d6e8f081-d5ad-4fc6-aa2c-bad300923236
    29. /dev/sdb3 vfat (not mounted) 1FDC-5545
    30. /dev/sdb4 btrfs (not mounted) f2ed216b-db64-40ef-9dc5-16397a77873f
    31. /dev/sdb5 xfs (not mounted) c3d23d66-ce77-4f71-ac6e-7e91d79f28f5
    32. /dev/sdb6 swap (not mounted) 4e23d6df-94a8-40a1-94b5-1517cbd6b434
    33. /dev/sda1 (not mounted)
    34. linux-nnr0:/home/xxx # mount /dev/sdb4 /mnt/
    35. linux-nnr0:/home/xxx # mount /dev/sdb1 /mnt/boot/
    36. linux-nnr0:/home/xxx # mount -o bind /dev /mnt/dev
    37. linux-nnr0:/home/xxx # mount -o bind /sys /mnt/sys
    38. linux-nnr0:/home/xxx # mount -t proc /proc /mnt/proc
    39. linux-nnr0:/home/xxx # chroot /mnt/ /bin/bash
    40. linux-nnr0:/ # uname -i
    41. x86_64
    42. linux-nnr0:/ # grub2-install /dev/sdb
    43. x86_64-efi wird für Ihre Plattform installiert.
    44. grub2-install: Fehler: EFI-Verzeichnis kann nicht gefunden werden.
    Alles anzeigen
    Was mache ich da falsch?
    Kaum macht man´s richtig, schon geht´s.

    Für den Inhalt des Beitrages 129466 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: griwl

  • griwl schrieb:

    nachdem ich die Linux Festplatte ausgebaut und eine Festplatte mit einer Win7 Installation eingebaut und Win7 gestartet habe, hat mir Windows irgendwie den Bootloader zerschossen.
    Nein hat er wahrscheinlich nicht.
    Ich würde sagen, Dein Bios oder wie das jetzt heißt sagt der 1.Hd starte. Und bevor die 2. Hd etwas sagen kann startet die 1. Hd.

    Ich hatte das bei einem Freund, und wollte die Sata Ports auf dem Bord tauschen (Da ist dann die 2. Hd die 1.)
    Das System war aber schon ordentlich zugeschraubt. Da haben wir im Bios oder wie das jetzt heißt eine Möglichkeit gefunden die Reihenfolge der Hds zu wechseln.

    Für den Inhalt des Beitrages 129470 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Kanonentux

  • Ok das versuche ich morgen.

    Das kuriose ist, dass bei der grub reparatur der Ordner EFI nicht gefunden wird. Der ist aber da.

    Quellcode

    1. localhost:/ # cd boot
    2. localhost:/boot # ls -R -l
    3. .:
    4. total 16
    5. drwxr-xr-x 4 root root 8192 Dec 30 11:49 EFI
    6. drwxr-xr-x 2 root root 8192 Feb 17 23:04 grub2
    7. ./EFI:
    8. total 16
    9. drwxr-xr-x 2 root root 8192 Dec 30 11:49 boot
    10. drwxr-xr-x 2 root root 8192 Dec 30 11:49 opensuse
    11. ./EFI/boot:
    12. total 1536
    13. -rwxr-xr-x 1 root root 1208968 Feb 17 09:11 bootx64.efi
    14. -rwxr-xr-x 1 root root 358768 Feb 17 09:11 fallback.efi
    15. ./EFI/opensuse:
    16. total 3552
    17. -rwxr-xr-x 1 root root 58 Feb 17 09:11 boot.csv
    18. -rwxr-xr-x 1 root root 155 Feb 17 09:11 grub.cfg
    19. -rwxr-xr-x 1 root root 1060704 Feb 17 09:11 grub.efi
    20. -rwxr-xr-x 1 root root 179712 Feb 17 09:11 grubx64.efi
    21. -rwxr-xr-x 1 root root 1158688 Feb 17 09:11 MokManager.efi
    22. -rwxr-xr-x 1 root root 1208968 Feb 17 09:11 shim.efi
    23. ./grub2:
    24. total 0
    25. localhost:/boot #
    Alles anzeigen
    Kaum macht man´s richtig, schon geht´s.

    Für den Inhalt des Beitrages 129471 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: griwl

  • griwl schrieb:

    Das kuriose ist, dass bei der grub reparatur der Ordner EFI nicht gefunden wird. Der ist aber da.
    Wenn ich richtig in meinem Gehirnskasten krame: Das war es bei meinem Freund.

    Für den Inhalt des Beitrages 129507 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Kanonentux

  • griwl schrieb:

    Ich habe nun versucht, den Bootloader neu zu installieren und bekommen nach dem Befehl "grub2-install /dev/sdb" folgende Fehlermeldung "grub2-install: Fehler: EFI-Verzeichnis kann nicht gefunden werden."


    Quellcode

    1. linux-nnr0:/home/xxx # lsblk
    2. sda 8:0 0 119,2G 0 disk
    3. .....
    4. ├─sda4 8:4 0 500M 0 part /boot/efi
    Was mache ich da falsch?

    Und wozu die Bind- Mounts?
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 129508 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung