Frage: wieso haben Programme, welche vor Herstellung einer Netzwerkverbindung gestartet wurden, vor einem Neustart des Programms kein Netzwerk?

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  • Kurz zum Verbindungsaufbau (20 Sekunden) und nicht zur eigentlichen Frage...

    bis zu 20 Sekunden, bis das Netzwerk bzw. die Verbindung ins Internet als hergestellt gilt.

    Das ist, auch für einen evtl. etwas betagten Chip, sehr viel.

    Früher, als Flatrates noch nicht Standard waren, gab es (Router / Modem) Settings wie:

    "Verbindung bei Inaktivität trennen"

    Das ist bei dir aber nicht der Fall, oder?


    Im NetworkManager, falls im Einsatz, könntest du mal diese Option aktivieren:

    "Alle Benutzer dürfen sich mit diesem Netzwerk verbinden"

    Ist die Verbindung dann schneller aufgebaut?

    Für den Inhalt des Beitrages 292041 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: sterun

  • Es ist ein Core i5-4xxx und ein Intel I217LM-Chip. Das schnarchige Verbinden ist so seit dem ersten Tag, und zwar neben openSUSE auch unter Windows XP und Windows 8. Während z.B. das uralte Thinkpad X60 unter openSUSE und Windows 10 dieses Problem nicht hat, und sich deutlich schneller auch per W-LAN verbindet. Von daher sehe ich das Problem als gegeben an...

    Für den Inhalt des Beitrages 292057 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Spaceloop

  • Irgendwie hilft das bei dem Problem nicht weiter. Ich hatte oben ja bereits berichtet, Wlan ausgeschaltet und dann Google Chrome und Firefox gestartet zu haben, wobei jeweils auf eine fehlende Internetverbindung verwiesen wurde (bei Chrome direkt, bei Firefox umschrieben mit einem Button "Nochmals versuchen"). Nach Einschalten des Wlan konnte ich von beiden Browsern ohne deren vorheriges Schließen aus Seiten aufrufen.


    Um auszuschließen, dass der Verbindungserfolg darauf zurückzuführen war, dass beim Start Wlan zunächst verbunden worden war, hatte ich nunmehr Wlan deaktiviert und gleichzeitig das automatischen Verbinden abgestellt, sodass Tumbleweed ohne jede Internetverbindung startete. Ich hatte dann erneut Google Chrome, Firefox und den Konqueror gestartet, die jeweils bei Aufruf von Seiten die fehlende Internetverbindung monierten. Nach Aktivieren des Wlan refreshte sich Google Chrome von allein und rief sofort die zuvor angeforderte Seite auf. Bei Firefox musste man den "Nochmals versuchen"-Button anklicken, bei Konqueror händisch refreshen, jeweils mit dem erfolgreichen Laden der zuvor vergeblich angeforderten Seiten.


    Und ich kann nur nochmals sagen, dass von Spaceloop geschilderte Verhalten auch unter Tumbleweed aufgefallen war, ich das allerdings schicksalsergeben hingenommen hatte. Seit wann dieses Phänomen weg ist, vermag ich nicht zu sagen.


    Man müsste Mal die Versionen sämtlicher an der Internetverbindung beteiligten Programme vergleichen.

    Einmal editiert, zuletzt von matbhm ()

    Für den Inhalt des Beitrages 292059 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: matbhm

  • Es muss aber nicht direkt am Browser liegen. Es könnte auch ein dazwischen liegender Dienst sein, der für den Internetrequest relevant ist aber nicht wartet, bis die Netzwerkverbindung "unten drunter" steht und beim Start auf die Nase fällt und auch nicht mehr reagiert, wenn die Verbindung später verfügbar ist.

    Oder es wird durch die Implementierung der Netzwerkverbindung verursacht, wie bereits zuvor schon angefragt wurde:

    Was benutzt du?

    Netzwerkmanager oder wicked?

    In die Richtung könnte man auch noch mal gucken. Das scheint sogar sehr wahrscheinlich, wenn andere Programme sich ähnlich verhalten.

    Für den Inhalt des Beitrages 292060 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: r3z5

  • Nach meiner Erinnerung passierte das damals auch bei Yast. Yast rödelte ohne Internetverbindung mit den entsprechenden Fehlermeldungen durch - und nach Aktivierung der Internetverbindung musste man Yast schließen und neu starten.

    Für den Inhalt des Beitrages 292061 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: matbhm

  • Es ist ein Core i5-4xxx und ein Intel I217LM-Chip. Das schnarchige Verbinden ist so seit dem ersten Tag, und zwar neben openSUSE auch unter Windows XP und Windows 8. Während z.B. das uralte Thinkpad X60 unter openSUSE und Windows 10 dieses Problem nicht hat, und sich deutlich schneller auch per W-LAN verbindet. Von daher sehe ich das Problem als gegeben an...

    Poste mal:

    Code
    /sbin/lspci -nnk | grep -iA3 net

    Und nur drumherumzureden hilft nichts, ohne Info wird nur geredet......

    Dann sollte dieser Beitrag auch in das entsprechende Unterforum verschoben werden.


    Also poste als root ausgeführt immer mit der kompletten Eingabezeile:

    Code
    systemctl status network.service

    mit Taste q abbrechen

    Code
    ip a
    Code
    journalctl -b | grep -Ei 'netw|eth0|intel|firm'

    Falls letzterer Befehl eine zu lange Ausgabe erzeugt, bitte in eine Textdatei kopieren und hier als Anhang posten.

    Man kann natürlich auch direkt umleiten per >........

    Für den Inhalt des Beitrages 292063 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Ach ja, ganz vergessen, Sauerland: Schön, dass Du wieder da bist. Habe Dich und Deine sehr wertvollen Beiträge sehr vermisst. Trotz der Bemühungen der wenigen noch verbliebenen Altforisten, z. B. sterun, dürfte mit Deinem Wiedereintritt das Niveau dieses Forums um 1000 % steigen. Obwohl ich seit 1999 oder sogar 1998 Linux - SuSE und später OpenSUSE mit kurzem Gastauftritt von Ubuntu - nutze, fehlen mir inzwischen weitestgehend alle Kenntnisse (was wiederum für Tumbleweed spricht, weil es weitestgehend fehlerfrei funktioniert; selbst Windows 10 macht gelegentlich mehr Probleme).

    Für den Inhalt des Beitrages 292065 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: matbhm

  • Sauerland


    Willst du jetzt das Problem des langsamen Verbindens lösen oder geht es um das Phänomen, dass man Programme neu starten muss, wenn man sie vor Herstellen der Netzwerkverbindung aufgerufen hat?


    Das langsame Verbinden würde ich auf dem System als hardwaregegeben ansehen, da es ja auch unter Windows genauso vorkommt.


    Als Methode zum Netzwerkaufbau nennt mir Yast2 den NetworkManager-Dienst. IPv6 ist aktiv.

  • Von meinem DSL-Provider bekomme ich eine IPv4 und eine IPv6-Adresse und die Verbindung zum Router ist zügig aufgebaut. Das scheint bei dir nicht der Fall zu sein, denn ich bekomme bei ip a 3 inet6-Einräge angezeigt.


    Schalte im YAST-Modul YAST-Lan in Globale Optionen den Button IPv6 aktivieren aus. Ebenso im NetworkManager IPv6 auf ignoriert.

    Berichte mal, ob die Verbindung danach schneller aufgebaut wird. Wenn dem so ist, kannst du auch im Windows IPv6 ausschalten.

    EDV-Dinosaurier im Ruhestand


    ich bin /root, ich darf das 8)


    Dinos are not dead. They are alive and well and living in data centers all around you. They speak in tongues and work strange magics with computers. Beware the Dino! And just in case you're waiting for the final demise of these Dino’s: remember that Dino’s ruled the world for 155-million years! (Unknown Author)

    Für den Inhalt des Beitrages 292069 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Igel1954

  • Ich würde mal den Router neu starten, falls das nichts hilft auch mal eine feste IP versuchen.


    Und natürlich das, was Igel1954 gesagt hat (IPV6 ausschalten)

    Für den Inhalt des Beitrages 292070 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland