Allgemeine Fragen (Querbeet)

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  • Lassen wir der Software noch etwas Zeit zu reifen.

    Absolut richtig. Aber mein MicroOS läuft soweit ganz gut. Ich werde das mal installiert lassen und schauen, was es für Möglichkeiten bietet. Allerdings bin ich nur Anwender, ich tue nicht mit VM herum oder ähnlichem. Mal schauen, ob es für Bildbearbeitung und Web-Design geeignet ist. Ich denke aber mal schon. In der Zwischenzeit werde ich mein Wissen über das System erweitern. Wenn dann im Sommer 2024 eine Umstellung kommen sollte oder wenn das erste ALP heraus kommt, werde ich mich darauf stürzen. Das Forum hier bleibt bestehen und ich werde von Zeit zu Zeit über Neuigkeiten informieren, sollte es welche geben.

  • MicroOS war früher mal eine Geschichte, die auf eine Diskette passte und auch von dort gestartet wurde. Seit es die Desktop-Version gibt, scheint diese wie Tumbleweed zu einem Rolling Release mutiert zu sein. Das kann man an den Downloads erkennen die, als Snapshot ausgeführt, alle paar Tage aktualisiert werden.

  • Hallo zusammen,

    Als Anfänger in der Compi-Nutzung bin ich leider viel zu spät auf microos aufmerksam geworden, sobald ich Zeit finde mich i.d. Praxis darauf einzulassen werde ich es testen /nutzen. Mometan bin ich in noch der Informationsphase. Der Ansatz, der hier verfolgt wird ist ein Schritt in die Zukunft von BS: Android, RedHat "silverblue", steamos3.x (holoiso), u.ä. verfolgen den Weg (ALP+Containersyst.) so oder ähnlich schon länger. Es scheint darum zu gehen ein unabänderliches rootfs zu haben worauf das vollumfänglich für den Nutzer veränderbare (z.B. Desktop) System läuft. Es geht um Sicherheit und Unkaputtbarkeit, die Zeiten von "ich bin root, ich darf das" sind bei Nutzung von solchen Systemen vorbei für (nicht hackende) Nutzer. Das musste ich nach der Lektüre von https://www.michlfranken.de/op…ist-hart-wie-beskarstahl/ auch erstmal verinnerlichen. Für die Alltagstauglichkeit von BS ist der Ansatz sehr gut, solche Linuxe können neben den etablierten win oder Apfel -systemen endlich bestehen, beide genannten verfolgen ähnliche Wege.

    Diejenigen Linuxnutzer, die z.B. am z.B. Kernel basteln wollen/müssen werden (hoffentlich ohne lähmende Diskussionen über Nicht-Verhinderbarkeit von zukunftsorientierten Veränderungen) auf die anderen Linuxe ausweichen, wovon wird es genug geben wird wie ich hoffe. Wie so oft scheint hier zu gelten nicht 'entweder - oder', sondern 'sowohl - als auch' ab jetzt bei der Wahl der Linux-BS nicht nur für mich...

  • Für die Alltagstauglichkeit von BS ist der Ansatz sehr gut, solche Linuxe können neben den etablierten win oder Apfel -systemen endlich bestehen, beide genannten verfolgen ähnliche Wege.

    Allerdings gibt es da einen kleinen Haken.


    Zitat: michlfranken.de

    Das ALP Konzept sieht vor....., als Mindestvoraussetzung für die Hardware wird eine x86_64-v2 vorausgesetzt.


    Ich gehe mal davon aus, dass die Hardwareanforderung bei allen neuen Versionen mindestens bei V2 liegt. Das heißt, alle die von W10 sich verabschieden, weil die Hardware für W11 nicht kompatibel ist, bekommen bei Linux bald das selbe Problem. Gut es dauert noch ein paar Jahre, aber der Weg ist das Ziel.... :)

    Für den Inhalt des Beitrages 304866 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: sokomoto

  • Nächste Info: MicroOS wird ein root btrfs Filesystem beinhalten, das nur read-only eingehangen ist. Selbst als Root gelingt es nicht, Änderungen am System vorzunehmen. Das bedeutet ... wenn das so bleibt wie bis jetzt, kann man am root-System keinerlei Änderungen vornehmen. Ich-bin-Root-ich-darf-das gibt es im neuen System nicht mehr. Die Frage der Installation von rpm Dateien ist bis jetzt auch noch unklar. rpm lassen sich durch einen speziellen Befehl zwar installieren, aber das installierte Programm ist nach der installation unauffindbar und lässt sich auch nicht starten.

    Sollte das so bleiben wird openSUSE sicher viele Desktop-Nutzer verlieren. Aber noch ist der Umstieg in weiter Ferne.


    Nachtrag

    Selbst mit einem Livesystem kann man die Rootdateien nicht bearbeiten. Faszinierend. Andere Berechtigungen vergeben .. auch erfolglos. Wird nicht zugelassen.

  • rpm lassen sich durch einen speziellen Befehl zwar installieren, aber das installierte Programm ist nach der installation unauffindbar und lässt sich auch nicht starten.

    Sollte das so bleiben wird openSUSE sicher viele Desktop-Nutzer verlieren. Aber noch ist der Umstieg in weiter Ferne.

    Wobei ich immer noch davon ausgehen würde, dass Tumbleweed weiterläuft und man einfach dorthin migrieren könnte. Oder gibt es hierzu mittlerweile andere Infos?

    Für den Inhalt des Beitrages 304893 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Spaceloop

  • Oder gibt es hierzu mittlerweile andere Infos?

    Ehrlich meine Meinung bis heute? MicroOS geht gar nicht. Wobei man der Sache noch Zeit geben muss. Eventuell wird sich das noch etwas entschärfen, man weiß es noch nicht. Schon das fehlende Yast ist ein KO Kriterium für viele Nutzer. Es sind aber auch noch einige Tage Zeit bis zum EoL von 15.5. Doch sollte das so bleiben wie das jetzt ist, hat sich openSUSE auch für mich erledigt ... falls ... falls Tumbleweed nicht doch bleibt. Ich hoffe das auch und habe aber darüber noch keine schlüssigen Informationen. Es wäre schon komisch, wenn Leap und Tumbleweed eingestampft werden und nur MicroOS übrig bleibt. Aber genaues weiß man noch gar nicht.

  • Heute im Update gesehen ....


    (10/14) Installing: yast2-logs-4.6.0-1.1.x86_64 [..done]


    Bin mal gespannt ... ein Yast ist aber nicht zu finden ... nicht in der ta-shell und auch sonst nirgends.

    Mit Dateimanager findet man im Root-Ordner aber einiges von Yast, nur nichts ausführbares.


    Kannste nur mit dem Kopf schütteln ...


    transactional-update pkg install <Programmname> installiert treu und brav alles was du willst. Danach ist nichts vom installierten irgendwo zu finden.


    Faszinierend
    www.youtube.com


    Lösung:

    Installieren mit transactional-update pkg install <Programmname>, danach ist das Programm optisch noch nicht da (wahrscheinlich in irgendeiner Unterpartition). Erst durch einen Neustart wird das installierte Programm aktiviert und der Zustand vor der Installation als Schnappschuss gesetzt, den man im Bootmenü auswählen kann. Da muss man erst mal drauf kommen.

    Fazit: Für User, die mit der Konsole nichts am Hut haben, wird es schwer. Zumindest bis jetzt.


    Nachtrag: Bin gespannt wie man die Anzahl der Schnappschüsse händelt und was passiert, wenn die mal volllaufen.