USB Festplatte lässt sich nicht einhängen

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  • Hallo,

    Diese Fehlermeldung aus Post #1 haben derzeit auch andere Tumbleweednutzer seit etwa 2 Wochen. Meine fraglichen Platten sind mit NTFS formatiert und unter Leap 15.5. ebenso wie unter Windows problemlos mountbar, mithin ist das Dateisystem in Ordnung.

    "Von Hand" mounten bedeutet in diesem Fall:

    Code
    mount -t ntfs /dev/sd* /mountpoint

    und entsprechend


    Code
    mount -t ntfs /dev/sd* 

    Der Mountpoint sollte zweckmäßigerweise irgendwo im Homeverzeichnis angelegt sein, weil damit die Dateirechte gleich rekursiv auf Username:users verweisen.


    Ich kann damit auf alle Daten zugreifen.


    Herzlichst, Gisela

    Einmal editiert, zuletzt von giff () aus folgendem Grund: editiert, weil der zweite Befehl nicht in Ordnung war..

    Für den Inhalt des Beitrages 308902 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: giff

  • Das klingt nochmal nach einem Versuch. Wenn ich die Platten via "Dolphin" einhänge, dann "erzeugt" das System im Ordner "run/media" einen Einhängepunkt mit meinem Usernamen. In diesem ist dann noch mal die Platte als Verzeichnis hinterlegt (siehe Screenshot):


    Das Verzeichnis "run/media" ist sonst leer. Ich nehme also an, dass ich für das manuelle Einhängen einen anderen Ordner erstellen sollte. Ich gehe mal davon aus, dass das Erstellen des Verzeichnisses und das Einhängen der Platte als "su" erfolgt. Zugriff geht dann aber auch als "normaler" User?


    gisela und alle anderen, die mir hier schon sehr schön weiter geholfen hatten bzw. Ideen für mich hatten:

    Wieso hat es von meinen vier NTFS Platten nur zwei Erwischt? :/

  • Was ist der Unterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Befehl? Außer dass im ersten noch ein "mountpoint" hinterlegt ist? :/

  • Mahlzeit,


    Der zweite Befehl ist nichts anderes als das grafische "Sicher entfernen" auf "konsolisch". Im laufenden Betrieb die Festplatte oder einen USB-Stick einfach abziehen ist nicht gut. Also: Wenn man fertig ist, "umounten".

    Und acealbrecht:

    Das wüsste ich auch gerne. Eine NTFS_Platte konnte ich auch per Hand nicht aufbekommen; die hat aber auch unter Leap 15.5. und unter Windows Probleme gemacht. In diesem Fall kann tatsächlich das Dateisystem eine Macke haben. Wir versuchen jetzt, diese Platte auf "exfat" zu partitionieren (zum Glück sind keine Daten drauf, die nicht anderen Ortes gesichert sind) und sehen, was dann passiert.


    Herzlichst, Gisela

    Für den Inhalt des Beitrages 308915 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: giff

  • Mahlzeit,


    Der zweite Befehl ist nichts anderes als das grafische "Sicher entfernen" auf "konsolisch". Im laufenden Betrieb die Festplatte oder einen USB-Stick einfach abziehen ist nicht gut. Also: Wenn man fertig ist, "umounten".

    Dann liegt da wohl ein Tippfehler vor, weil es zweimal "mount" heißt... ;)

  • Nachtrag: wenn der Rechner gestartet wird existiert nur das Verzeichnis "run/media". Sobald einmal eine Festplatte via "Dolphin" eingehängt wurde, wird das Verzeichnis "run/media/Kristian" erzeugt, welches nach aushängen bestehen bleibt.

  • acealbrecht :

    Natürlich hast Dur Recht. :) Schlamperei meinerseits. Der Mountbefehl:

    Code
    mount -t ntfs /dev/sd* /mountpoint

    ...und der umount-Befehl:

    Code
    umount /dev/sd*

    Übrigens kleiner Tip: Dieser Befehl hat bei mir unlängst eine Fehlermeldung nach sich gezogen. Staunen meinerseits. Des Rätsels Lösung: Bei der eingesteckten Platte waren zwei Partitionen drauf und die erste, sdb1, war eine vfat-Partition. Also konnte das Mountkommando unter sdb1 keine ntfs-Partition finden, das es hätte öffnen können. Dafür hätte ich den Befehl abändern müssen nach "-t vfat". Also immer unter root mittels des Kommandos

    Code
    fdisk -l

    vorher nachgucken, wo die Platte eingehängt ist und was da im einzelnen für Dateisysteme und Partitionen drauf sind.

    Herzlichst, Gisela

    Für den Inhalt des Beitrages 308920 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: giff

  • So, die betroffenen Festplatten lassen sich manuell einbinden (getestet auf dem Desktop-Rechner, aber ich gehe mal davon aus, dass es dann auf dem Laptop auch funktioniert, teste ich aber noch).


    Es ist jetzt natürlich die Frage, wie ich das ganze wieder etwas komfortabler hinbekomme. Immer die su-Konsole zu öffnen und dann den ganzen Sumpf einzugeben ist natürlich etwas lästig. Ich kann mich noch aus grauer Vorzeit erinnern, dass man das mit einem Eintrag in der fstab-Datei "automatisieren" konnte. Liege ich da richtig?