Seit einiger Zeit bin ich nun schon am Suchen, was man gewissen Usern als Nachfolger auf den älteren PC spielen könnte, sobald der Support von Windows 10 nächstes Jahr ausläuft.
Ich habe ein Linux gesucht, was mehrere Eigenschaften vereint:
1. Automatische Updates
2. geringer Supportaufwand durch mich
3. wenig Möglichkeiten für den Nutzer, sich die Nutzeroberfläche zu verstellen
4. Lauffähigkeit auch auf älteren Rechnern
5. Klassische Desktoperfahrung
Bezüglich zuverlässiger automatischer Updates bin ich bei den neuen Immutable-Distributionen gelandet. In der openSUSE-Welt wären das Aeon und Kalpa.
Allerdings sehe ich bei den derzeitigen Angeboten von openSUSE Probleme:
Aeon:
+ GNOME ist auf geringen Supportaufwand spezialisiert
- allerdings ist fraglich, ob die Zielgruppe diese nicht-wirklich-Desktop-Metapher annimmt, oder ob sie nicht nach einem "richtigen" Desktop verlangt
- dann ist GNOME auch noch berüchtigt dafür, einen relativ hohen Ressourcenbedarf zu haben. Es eignet sich eher bedingt für 10 Jahre alte PCs.
Kalpa:
+ richtiger Desktop
- ...den man als unerfahrener User aber auch komplett vermurksen kann
+ kann auf etwas älteren Rechnern noch halbwegs performant laufen
- derzeit noch Alpha-Status, somit ist erhöhter Supportaufwand zu befürchten, zusätzlich zum verstellbaren Desktop
Ich habe mich dann bei den Töchtern anderer Mütter umgesehen. Fedora hat neben Silverblue mit Gnome, Kinoite mit KDE und dem Sway-Tiling-Manager mit Budgie Atomic eigentlich genau das, was ich gesucht habe.
-klassischer Desktop
-selbstupdatend
-Verstellmöglichkeiten vorhanden, aber überschaubar
-leichtgewichtig
Wie würdet ihr das einschätzen? Kennt ihr noch weitere Alternativen?
Eigentlich würde ich ja lieber bei openSUSE bleiben. Da wäre noch eine dritte Variante mit einem ressourcensparenden, einfacherem Desktop ganz nett...