openSUSE startet nicht mehr

Hinweis: In dem Thema openSUSE startet nicht mehr gibt es 59 Antworten auf 6 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • Genau, und ich kann noch sehr viel spezieller werden. Kannste glauben. Und was du von mir aus anderen Foren zitierst, interessiert mich nicht. Niemand wurde hier schlecht gemacht. Schlecht machen ist Bashing, das was du hier treibst. Und so etwas dulde ich in diesem Forum nicht mehr. Beim nächsten Vorfall dieser Art darfst du mal eine Weile im Forum pausieren. Nimm das als Warnung.

    Zurück zum Thema. Suelkun Konntest du schon etwas schlußfolgern?

  • ich gehe jetzt so vor:


    ich habe das Rettungssystem von der CD gebootet und schaue mir die Partitionen meiner OpenSUSE installation mal genauer an.

    Mit Hilfe des Rettungssystems könnte ich auch einzelne Partitionen auf eine andere Platte verschieben, sollte es ein Platzproblem sein.

    Die fstab kann ich schon anschauen.


    Das Alter des Rechners spielt überhaupt keine Rolle, damit braucht man sich nicht zu befassen. Das Gehäuse ist zwar etwas älteren Datums, aber das Innenleben (Hauptplatine, Prozessor, Memory, "disks", powersupply) ist zwar nicht von gestern, aber ziemlich neu (max 2 Jahre).


    Gestern abend habe ich einen Memtest laufen lassen. War ein kleines Problem, einen bootfähigen USB Stick mit Memtest drauf herzustellen, aber es ging. Für die 4 Durchläufe brauchte Memtest rd 9h, gefunden wurden dabei 0 Fehler.


    Melde mich wieder, wenn es was neues gibt.

    Für den Inhalt des Beitrages 324412 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Suelkun

  • Ok, ich bin es wieder. Beim Thema bin ich allerdings noch nicht entscheidend weitergekommen.


    Ich habe inzwischen auf einem Reserverechner openSUSE 15.4 installiert (weil ich dafür die Installations CD gerade parat hatte) und benutze jetzt statt dem Windows Laptop diesen Rechner mit dieser Version, um mit dem Forum zu kommunizieren. So ist wenigstens der Bildschirm einiges größer als der des Laptops.


    Am dringendsten müßte ich auf dem Sorgenkandidat irgendwie an meinen Paßwortsafe und an mein Dokumentenmanagementsystem rankommen. Letzteres läuft allerdings auf einer virtuellen Windows-Maschine, die dann wieder virtuelle Laufwerke verwendet, die der (gegenwärtig nicht laufende) Linux Host bereitstellt.

    Die Hoffnung, den Kandidat doch wieder zum Leben zu erwecken und wieder an meine Daten ranzukommen , habe ich noch nicht aufgegeben.


    Der Absturz (es handelt sich korrekterweise ja noch nicht einmal um einen Crash, der Rechner geht einfach nur aus) ereignet sich (zeitlich) verhältnismäßig spät im Startprozess.


    Irgendwo bei meinen Recherchen im Internet bin ich auch auf einen Artikel gestoßen, wie man das Startupscript des Rechners debuggen kann. Ich finde diesen Artikel allerdings nicht mehr. Hat jemand im Forum einen Hinweis für mich? Das würde ich gerne ausprobieren.


    Soweit ich mich erinnere, mußte man dazu in grub beim Start ein oder zwei Parameter nicht setzen.(das wäre mir ja möglich) um dann irgendwie an das Startscript zu kommen. Weiß jemand im Forum, wie man das macht oder hat jemand einen Link zu einer solchen Beschreibung? Für diesen Hinweis wäre ich sehr dankbar.

    Für den Inhalt des Beitrages 324606 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Suelkun

  • Die nicht starten wollende SSD des "Patienten" kann ich ja ausbauen, in meinen Reserverechner einbauen, dort die root-Partition des Patienten mounten und nachschauen oder korrigieren, was ich auch will.

    Aber einen "Blindflug" will ich nicht machen, weil das Procedere doch komplex ist.

    Für den Inhalt des Beitrages 324607 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Suelkun

  • Eine 2te Möglichkeit gibt's vielleicht auch noch, aber eben nur "vielleicht".

    Das würde voraussetzen, daß es doch noch eine Version openSuse 15.7 gibt.

    Ich nehme an, daß bei Installation von 15.7 über mein (defektes) 15.6 dann fehlerhafte startup-Dateien überschrieben werden.

    Das ist gegenwärtig meine Hoffnung.

    Für den Inhalt des Beitrages 324614 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Suelkun

  • daß es doch noch eine Version openSuse 15.7 gibt.

    Halte ich für nahezu ausgeschlossen, wahrscheinlicher wäre da schon, dass sich das EOL von Leap 15.6 hinausschiebt.

    Gruß Jürgen

    Für den Inhalt des Beitrages 324615 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: JSC

  • Das ist gegenwärtig meine Hoffnung.

    Die kann ich dir nehmen. Gäbe es kein 16.0 hättest du vllt. eine Chance auf 15.7. Da die 16.0 aber schon existiert, wird es keine 15.7 mehr geben.

    Das ist eben das Problem wenn man alles verschlüsselt, und noch dazu in einer VM unter einem anderen Betriebssystem. Das ist der Super-GAU.

    Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, deine Daten sind weg, wenn du die 15.6 nicht zum laufen bringst. Und aktuell sieht das schlecht aus. Es gibt Leute, die deine Daten retten können, aber die wollen richtig Kohle dafür.

  • Am dringendsten müßte ich auf dem Sorgenkandidat irgendwie an meinen Paßwortsafe und an mein Dokumentenmanagementsystem rankommen. Letzteres läuft allerdings auf einer virtuellen Windows-Maschine, die dann wieder virtuelle Laufwerke verwendet, die der (gegenwärtig nicht laufende) Linux Host bereitstellt.

    Die Hoffnung, den Kandidat doch wieder zum Leben zu erwecken und wieder an meine Daten ranzukommen , habe ich noch nicht aufgegeben.

    Was bedeutet virtuelle Maschine. Virtuelle Maschinen benutzen meist eine Datei als Laufwerk. vdi, qcow2, img und wie auch immer. Könnte man sichern.

    Was bedeutet virtuelle Laufwerke?

    Welche Virtualisierung?



    Hast du dich mal mit chroot befasst?

    Für den Inhalt des Beitrages 324619 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Bevor ich aufgebe, würde ich die ssd mal an einen anderen Port anschließen und im Bios natürlich auswählen. RAM, Prozessor, Netzteil scheinen ja zu laufen.

    Hast du eine NVME-SSD?

    Haste ne normale SSD?

    Ist letztere an einem SATA-3 Port angeschlossen?

    Haste die mal an einem SATA-2 Port angeschlossen, sofern vorhanden (bei älteren Rechnern)?

    Hier hatte ich einen Rechner (nicht mein eigener), von dem startete OpenSuSE 15.6 am SATA-3 nicht, wenn am zweiten SATA-2 Port keine Festplatte angeschlossen war.

    Bios-Update brachte nix. Mit angeschlossener zweiter Platte, die immer mitläuft aber nicht im System eingehängt ist, lief und läuft alles normal - konnte auch auf inzwischen Leap 16 upgedatet werden.

    Aufgeben ist nicht meins! Aber per Ferndiagnose schwierig zu helfen. Gibt noch viele Möglichkeiten, wie Sauerlands Hinweis auf "chroot".

    Für den Inhalt des Beitrages 324628 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Hidalgo