Leap 16.0: Ersatz für den Yast-Partionierer

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  • Der Yast-Partitionierer war ein sehr komfortables Werkzeug, um Festplatten zu organisieren:: einzurichten/partionieren/formatieren und menügesteuert zu mounten


    Ich hab solch ein Werkzeug in Leap 16.0 bislang nicht entdeckt. Mir fehlte schon bei der Installation die Flexibilität von Yast .. nun hatte ich gehofft, dass wenigstens später nachholen kann.

    Cockpit scheint in diesem Bereich sehr rudimentär zu sein.


    Ich habe keine sehr große Lust, in der fstab rumzuwühlen und möchte gerne die home- und diversen Datenverzeichnisse auf anderen Partitionen als das System haben.

  • Nennt sich

    gparted

    gpartet kennen ich natürlich - und auch das Gnome-Pendant. Ich habe allerdings bei gparted noch keinerlei menügesteuerte Mount-Funktion gefunden. Da war der Yast-partitionierer schon weit voraus.


    na ja ...


    kann man nicht Yast irgendwie hinterherinstallieren?

  • Für mich heißt das jetzt, dass ich den WEg der 16er-Leaps weiter verfolge, so ein bisschen rumexperimentiere was die 16.0 an updates bringt und ich die Lücken anderweitig füllen kann.

    Die Frage ist, was mit Tumbleweed wird. Vielleicht sollte ich das mal probieren. Da ist zwar nix abgekündigt aber ...

    Ja.

    Ist aber ein totes Programm.

    Ich kann die Gründe für die Abschaffung nachvollziehen. Allerdings sollte ein adäquater nachfolger bereit stehen und das sehe ich nicht mal ansatzweise.

    Am schwerwiegendsten sind für mich die fehlenden Optionen für die Festplatte bei der Installation.

  • Am schwerwiegendsten sind für mich die fehlenden Optionen für die Festplatte bei der Installation.

    Ist doch alle vorhanden, nur etwas anders als vorher.


    Ob intuitiver oder nicht sei jetzt dahingestellt, muß man hier nicht diskutieren, da daran hier im Forum kein Entwickler mitliest.


    Zur Festplattenaufteilung im Agama Installer:

    Interactive storage configuration | Agama

  • Ob intuitiver oder nicht sei jetzt dahingestellt, muß man hier nicht diskutieren, da daran hier im Forum kein Entwickler mitliest.


    Zur Festplattenaufteilung im Agama Installer:

    Interactive storage configuration | Agama

    mag sein, dass ich da trotz langer Suche den richtigen Klick nicht gefunden habe. Ich werde es erneut probieren.

    Danke für deine Hinweise. !!

  • Agama kann ich wegen fehlender, nicht auflösbarer Abhängigkeiten nicht installieren - zunächst weil Agama-yast fehle, das aber kann wegen auflösbarer Abhängigkeiten auch nicht installiert werden. Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Den KDE-Partitionsmanager kann ich wegen fehlender Qt_Datei

    libQt6Core.so.6(Qt_6.11)(64bit) auch nicht installieren. Bleibt nur gparted, dessen GUI mir auf den ersten Blick wenig gefällt. Da kommt noch mehr Sehnsucht nach Yast auf - dessen 25 weitestgehend tote Einzelelement bei mir im "System"-Folder im Anwendungsmenü stehen.

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  • rogerw

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    max_mueller

    Zum Thema Partitionierer gibt es nicht viel zu sagen. Den von yast habe ich noch nie genutzt, immer nur GParted. Das ist der von Gnome. Es gibt da noch die Gnome_Disk_Utilitys, den KDE Partition Manager Parted, fdisk und cfdisk. Alles andere kann man vergessen. Parted Magic könnte man noch nennen, aber das ist in der kostenlosen Version von 2013 und die Vollversion kostet Geld. Und ob das besser als Parted oder GParted ist weiß ich nicht.

    Besser du arbeitest dich in irgend etwas ein. So schwierig ist das nicht. Ich empfehle gparted.

    Natürlich könnte man auch LVM dafür nutzen, aber das ist dann keine Mathematik mehr sondern Astronomie.

    Deshalb sei es nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

  • Inzwischen kann auch Cockpit ganz gut mit Laufwerken umgehen. Man kann eine Partitionstabelle anlegen, Partitionen verkleinern oder vergrößern, neue Partitionen anlegen oder vorhandene löschen, Partitionen formatieren, Partitionen einhängen, ...


    Wer die grafischen Tools von Yast vermisst, sollte sich mal mit Cockpit befassen. Es ist zwar total anders aufgebaut, deshalb sicher kein 1:1 Ersatz, hat aber inzwischen viele nützliche Features. Ich fand zumindest das Arbeiten mit Festplattenpartitionen recht intuitiv und komfortabel.


    Leider ist Cockpit nicht standardmäßig installiert. Meine Vorgehensweise:

    • Myrlyn starten
    • Dort auf "Patterns" gehen und links "Pattern vfor Cockpit..." auswählen
    • Falls da ein Konflikt mit busybox-hostname auftauch: Option 1 wählen, Deinstallation von busybox-hostname
    • Dann noch ein sudo systemctl enable --now cockpit.socket
    • Und dann mit dem Browser auf localhost:9090
    • Dort mit deiner Kennung anmelden (nicht root verwenden)
    • Oben rechts auf "Eingeschränkter Zugang" klicken und mit Passwort den Administrativen Zugang freischalten. Der bleibt dann auch für die nächste Verwendung von Cockpit bestehen.

    Die Festplattenverwaltung findet man unter "Speicher".