Analog Modem

Hinweis: In dem Thema Analog Modem gibt es 3 Antworten. Der letzte Beitrag () befindet sich ganz unten auf dieser Seite.
  • Hallo Linux Experten


    Da bei uns kein DSL möglich ist X( wollte ich fragen welche Steckkarten
    die ein Modem enthalten von Suse 12.1 erkannt werden ich nutze zur Zeit ein
    Serriales Modem wollte aber eine Karte einbauen aber so habe ich gehört ist das bei linux
    eher schlecht habt ihr eine Tipp mit link :thumbup:



    Bolli 2

    Für den Inhalt des Beitrages 45389 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Bolli 2

  • Ich empfehle Dir die internen Modems (Steckkarten=Winmodems) zu meiden und Dein externes Modem zu behalten.
    Schneller wird es nicht.
    Ich habe hier einen LTE Anschluß von Vodafone(stabil 7200dsl),der im Laden abgeschlossen wurde
    (im Netz heißt es,es geht nicht).
    Die Entfernung zum Sender ist gute 9 km mit Bergen, Signalqualität schlecht bis sehr schlecht.
    Seit 15.6.12 mußte der Router 3x neu gestartet werden (vielleicht hätte ich auch nur etwas warten sollen).

  • Hallo,


    Zitat


    ...ich nutze zur Zeit ein Serriales Modem wollte aber eine Karte einbauen aber so habe ich gehört ist das bei linux eher schlecht...


    Es gibt zwei Ausführungen von (Telefon-)Modems:


    (1) Sogenanntes "Softmodem" (auch "WinModem" genannt) -- dies sind Modems welche keine eigenen Kontroller haben. Es wird (Windows-)Software/Treiber und der Prozessor vom PC verwendet um die Modem Funktionen zu realisieren. Solche Modems sind für Linux ungeeignet und funktionieren meistens nicht (es gibt Ausnahmen). Diese Modems sind generell billig zu haben (intern sowie extern).


    (2) "Richtiges" Hardware-Modem (auch "Controller-based Modem") welches eigenen Prozessor haben und alle Modem-Funktionen unabhängig vom Betriebssystem (Linux, Windows, Macs) realisieren. Diese sind relativ teuer und heute auch nicht mehr einfach zu kriegen (der Bedarf ist wegen DSL nicht mehr gross).


    (3) Es gibt noch Modems welche "zwischen" (1) und (2) sind -- Modems welche einen DSP eingebaut haben. Diese sind schneller als "Softmodems" aber langsamer als "Hardware-Modems" und sind vom (Windows-)OS abhängig wie "Softmodem".


    Generell: "Softmodem" haben wenig Elektronik (sind klein), "Hardware-Modem" haven viel Elektronik (sind grösser).


    Ich habe früher (vor DSL) zuerst viel mit "Softmodems" experimentiert und hatte ständig Probleme (langsam, regelmässige Verbindungs-Abbrüche, etc.). Als ich dann ein "richtiges" Modem (PCI mit eigenem Controller) eingebaut hatte, funktionierte dies tadellos (Setup mit YaST).


    Mein Modem:


    ZOOM/FaxModem 56K
    Controller-based Internal for Windows® and Linux Model 1125 (auch Model 2920).
    http://www.zoomtel.com/documentation/oem/11251102.pdf


    Hier ist noch ein Bild eines anderen Models:
    http://www.usr.com/images/products/product.asp?prod=5610c


    Gruss,
    Roland

    Für den Inhalt des Beitrages 45449 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: rme