Beiträge von Igel1954

    Alero


    Es sollte eigentlich nur ein Erfahrungsbericht sein. Aber wenn Du meinst, dass könnte auch schon als Howto durchgehen, dann soll es so sein. Kannst du es dann bitte ins richtige Forum verschieben?

    Ich bin halt nur "Techniker", mit User-Guides und ähnlichem stehe ich meist auf Kriegsfuß. Ich hatte während meiner Berufsausübung immer Kollegen, die aus meinen kurzen technischen Beschreibungen dann die Vorlagen für die Entscheidungsträger machen konnten. ;)

    Damit der Post nicht zu lang wird, hier die Fortsetzung:


    Code
    fsarchiver -A  -L Sicherung von /dev/sdb5 /dev/sdb6 /dev/sdb7 /dev/sdb8 /dev/sdc1 -Z15 -j4 -o savefs /mnt/backup/backupfs.fsa  /dev/sdb5 /dev/sdb6 /dev/sdb7 /dev/sdb8 /dev/sdc1

    Das ist der Backup-Command, der nach dem Mount der Sicherungsplatte aufgerufen wird.


    Der String hinter dem Parameter -L ist das Label der Sicherung, --o savefs wohin der Backup-file geschrieben wird und danach die zu sichernden Filesysteme.


    Nach erfolgreicher Sicherung protokolliere ich noch mit


    Code
    fsarchiver archinfo /mnt/backup/backupfs.fsa  

    den Inhalt des erzeugten Backupfiles.


    Auszug aus dem Archinfo:


    Das Protokoll schreibe ich nach /var/log/fsarchiver-jjjjmmtt.log.

    Ich hab ja in einem Post die Software fsarchiver erwähnt und wollte hier mal meine Erfahrungen mit dieser Backup-Software teilen.


    Die Software ist in den openSUSE-Repositories vorhanden:

    Code
    igel01:~ # zypper se -si fsarchiver
    Loading repository data...
    Reading installed packages...
    
    S  | Name       | Type    | Version         | Arch   | Repository       
    ---+------------+---------+-----------------+--------+------------------
    i+ | fsarchiver | package | 0.8.4-lp151.2.3 | x86_64 | openSUSE-15.1 OSS
    igel01:~ # 

    Man kann aber auch die Sources von fsarchiver.org herunterladen und selber compilieren.


    Eine komplette Beschreibung der Software, ihre Parameter und Beispiele finet ihr auf fsarchiver.org.


    Da ich ja aus der IBM-Welt komme und die Scriptspace REXX mir daher geläufig ist, hab ich mir mit Regina-REXX ein Backup-Script erstellt und in /usr/local/bin ausführbar abgespeichert.


    Code
    igel01:~ # ls -al /usr/local/bin/Back*
    -rwxrwxrwx 1 cheffe users 5843 Mar 11 13:18 /usr/local/bin/BackupFS.rexx
    -rwxr-xr-x 1 cheffe users 5801 Mar 11 13:15 /usr/local/bin/BackupFS_test.rexx
    igel01:~ # 

    In /etc/cron.weekly habe ich als ROOT dann ein Bash-Script BackupFS angelegt, dass das REXX-Script aufruft:


    Hier mal eine kurze Beschreibung, was in dem Script alles abgewickelt wird:


    Zuerst suche ich mit fsarchiver probe detailed die gemounten Filesysteme (die Ausgabe erfolgt nicht über stdout sonder über stderr):


    Ich hab vorher allen Filesystemen über GParted ein passendes Label verpasst, über dass ich die zu sichernden Filesysteme aus dem obigen Ergebnis selektieren kann. Außerdem finde ich so auch unter welchem Device ich meine USB-Platte "Sicherung" finde, um sie unter /mnt zu mounten und nach dem erfolgreichen Sichern wieder zu unmounten.

    ...

    4. Frage an alle Mitleser:

    Falls es sich um einen neuen PC handelt, hätte man dann nicht einfach den neuen PC neu installieren können unter Beibehaltung des alten User-Profils von der alten HDD (wenn diese natürlich zusätzlich mit verbaut wurde)?

    Ich habe bisher alle 2 -3 Jahre das Motherboard in meinem PC (ist ein alter Tower mit Metallwänden) ausgetauscht. Ich habe dazu immer ein PC-Aufrüst-Kit von Conrad genommen und bin damit sehr gut gefahren. Gelegentlich musste auch mal das Netzteil gegen ein stärkeres ausgewechselt werden. Bei der letzten Umrüstung hatte ich ein Motherboard ohne Grafikchip on board, weil es kein Board mit NVIDIA-Grafikchip gab, und hab mir dann die GT610 von NVIDIA eingebaut. Hier musste auch ein neues Netzteil her, weil dass alte nicht kräftig genug war.


    Die Festplatten blieben/bleiben alle erhalten. Wenn ich die nach 5-6 Jahren ausgetauscht habe, sind die Partitionen auf die neue per Clonezille, bzw. zuletzt mit dem Renkforce 1fach Festplatten-Kopierstation SATA meine ganze 500GB große Systemplatte auf eine 512GB große SSD geklont.


    Ich hab mein openSUSE (jetzt) auf einer 512GB SSD, auf der 1TB großen HDD liegt /home, /srv, /usr/local und ein "public"-Verzeichnis. Ich hab 3 User eingerichtet (ich, meine Frau und meine Tochter), die ich auch per NFS dann auf deren Laptops einbinden kann. Die 3 Platte (jetzt meine alte Systemplatte) beherbergt die virtuellen Platten für meine Virtualbox-Maschinen (z. Zt. noch W7 Ultimate und W10 Pro).


    Das separierte /srv ist mein Test-Webserver, mit dem ich u. a. für den Betreiber eines Forums, den Softwarewechsel auf eine neue phpBB3 Version teste, bevor ich dann das echte Forum update.


    Das Motto Wer sichert ist feige hat mich mal eine ganze Menge Fotos gekostet, die bei einem Platten-Crash verloren gegangen sind. ;( Danach hab ich unregelmäßig zumindest mein eigenes Homeverzeichnis gesichert.

    Mittlerweile hab ich aber eine passende Software zum sichern kompletter Filesysteme gefunden: FSARCHIVER. Die Software kann einzelne Verzeichnis oder ganze Filesysteme sichern und beim Zurückspielen von gesicherten Filesystemen sogar das Filesystem ändern (z.B, gesichertes ext2 nach reiserfs restoren).

    Ich hab mir mit Regina-REXX (komme halt aus der IBM Welt ;) ) ein Backup-Script erstellt, dass über cron.weekly ausgeführt wird.


    Normalerweise wird eine neue openSUSE-Version per zypper dup installiert. Ich hab aber immer eine NET-Install-CD parat, um das System ggfs. komplett neu zu installieren. Die Partitionierung der Systemplatte lasse ich aber unangetastet. Was ich nach einem System-Upgrade auf jeden Fall mache, ist mit YAST in der Software (alle rot markierten) aufzuräumen.


    Das Problem mit alten KMAIL-Verzeichnissen hab ich in meinem Homeverzeichnis auch, aber alle meine E-Mail-Konten sind IMAP-Postfächer. Ich müsste da eigentlich auch mal aufräumen. =O


    Upps, das ist aber jetzt doch etwas lang geworden. ;)

    Es gibt auch einen Bug-Report bei bugzilla.kernel.org 202473.


    Beim lesen der einzelnen Einträge ist mir folgendes aufgefallen:


    Getestet - ja ; lesen - nein; dmsg siehe in der Kommunikation

    Dann kann der Kartenleser wohl wirklich keine SDXC lesen. :( Oder hat 'ne Macke? ;(


    Ich bin mal mit der einen Fehlermeldung cannot verify signal voltage switch im Netz auf Suche gegangen.


    Bei bugs.launchpad.net/ubuntu gib es einen Bug-Report aus 2017, ebenso einen bei bugzilla.redhat.com. Ich hab nur nicht herausfinden könne, ob es da Erkenntnisse zum Lösen des Fehlers gab/gibt. Ich hab aber noch nicht alle durch.


    Ich überlegen zur Zeit nämlich auch gerade, ob ich an meinem Desktop den eingebauten Kartenleser (hängt intern am USB 3.0) gegen einen neuen austauschen soll. Ich nutze bisher noch keine SDXC-Karten, weil meine Pentax K-x nur SD-Karten bis 32GB verkraftet.


    Ich hab aber scheinbar im Smartphone meiner Frau eine 64GB große miniSDXC-Karte. Wenn ich das Smartphone über USB-Kabel an meinen PC oder an den Laptop meiner Frau hänge, lässt sich der Speicher nicht auslesen. Fotos schiebe ich dann entweder per Blauzahn oder KDE-Connect auf den Laptop.