Beiträge von Spaceloop

    Mir ist gerade folgendes aufgefallen:


    (1)

    https://en.opensuse.org/Feature_Planning_15.4


    Zitat

    Deadline for SLE 15 SP4 Submit requests

    First week in February 2022. This is the ideal deadline, changes might still be accepted after but we may have extra struggle (additional ECO approval or so).

    (2)

    Erscheinungsdaten letzte LTS-Versionen von KDE Plasma:


    5.12: 06. Februar 2018

    5.18: 11. Februar 2020


    Die erste Februar-Woche 2022 geht bis So, 06.02.2022...


    openSUSE ist ja eigentlich DIE KDE-Distribution. Ich frage mich, ob sich die beiden Projekte hier abstimmen/abgestimmt haben, oder ob die Möglichkeit besteht, dass Leap 15.4 bei KDE weiter auf dem 5.18er Stand bleibt, weil 5.24 zwei Tage zu spät fertig wurde...

    Inzwischen habe ich recherchiert, dass genau diese Programme, VLC und Virtualbox, bezüglich DPI gerne Probleme machen.


    Derzeit scheinen folgende Wege Abhilfe zu schaffen:


    1) Statt Virtualbox Virt-manager + irgendwas wie QEMU dahinter nehmen


    2) Beim VLC das Advantage.vls -Skin installieren. Die Bedienelemente werden bei hoher DPI-Zahl zwar sehr klein, aber das Programm lässt sich wenigstens benutzen.


    Ich habe jetzt den Desktop auf Leap 15.3 umgestellt. Hier hat VLC das Problem, dass es gerne ein separates Videofenster anzeigt. Schliesst man dieses, ist es erstmal weg. Auch hier hilft das Advantage.vls-Skin.

    Mal blöd gefragt, aber was ist denn das Interessante an der Solus-Distribution, verglichen z.B. mit Tumbleweed KDE? Ich frage aus echter Neugier.


    Wie ich schon mal irgendwo geschrieben hatte: Ich halte so kleine Distributionen als eher für Distrohopper geeignet, oder um interessante Konzepte zu erproben, und habe beschlossen, mich eher in eine Große, Klassische "reinzufuchsen". Groß=openSUSE/Fedora/Debian/*buntu-Mint...


    Manchmal gibt es aber auch bei den "Kleinen" interessante Ansätze, z.B. Gentoo... "Eigenes Süppchen" und "kleine Truppe" sind aber bei mir in der Regel eher Signalwörter für "Live-CD" oder maximal VM. Ist die Gefahr doch groß, dass das Projekt irgendwann einschläft.

    Es ist offenbar wirklich ein DPI-Problem, was sich teilweise auch bemerkbar macht, wenn ich auf KDE umstelle.

    Ich betreibe ein Dual-Monitor-Setup mit einem moderneren 27"er (2560x1440) 144 dpi und einem alten 19"er 1280x1024 -klasssicher DPI-Bereich...



    Ist das nun ein Problem von openSUSE, von Virtualbox und VLC, von XFCE oder KDE, von Qt oder GTK, Wayland / X11 oder von NVidia? In wessen Bugzilla gehört so ein Fehlerticket?

    Um mal noch etwas weiterzubloggen:


    ich hatte letztens eine Linuxwelt-Heft-CD mit openSUSE 15.3 KDE Leap Live-System testweise auf einem 13 Jahre alten AMD-Athlon 64 x2-System (zugegeben mit 4 GB RAM) gestartet und war äußerst positiv überrascht, wie flott sich KDE dort bedienen ließ. Zudem wurde im Gegensatz zum Mint-Versuch vor einem Jahr auch der Netzwerkchip auf Anhieb erkannt.


    Wozu braucht man da noch spezielle Distributionen für alte PCs...?


    (open)SUSE kann also 1. alte PCs 2. neue PCs 3. Desktop 4. Server 5. Supertuxkart 6. Container-virtualisierung-Tensorflow-SAP-...-Schnickschnack 8. Raspi 9. Community-Edition 10. Profi-Version mit Support (SUSE)...


    (sagt bitte Bescheid, wenn ich euch nerve...)

    Mein Eindruck zum deutschen (Linux-) Zeitschriften-Markt und openSUSE:


    -Bei Computec konnte ich bisher am meisten aus dem Linux User für mich herausziehen. Das "große" Linux-Magazin ist mir zu Admin-Lastig mit für End-Anwender zu abgedrehten Themen (Container, Salt & Co...). EasyLinux ist mir zu simpel. Im Linux-Magazin erscheinen regelmäßig Artikel mit OpenSUSE-Bezug. (kein Wunder, der Verlag sitzt ja ebenfalls in Nürnberg)


    -IDG Linuxwelt: Scheint irgendwo zwischen Easy Linux und Linux Magazin angesiedelt zu sein. Erscheint zweimonatlich. Berichten teilweise umfassender mit Kurzartikeln als das Linux-Magazin, was eher in das jeweilige Heftthema tiefer einsteigt. Bei diesen Rundumschlägen ist openSUSE zwar mit dabei. Allerdings ist es eher Mint-Lastig. Es kommen dann teilweise Artikel zum Grundeinstellen von Dingen per Config-Datei, die man unter openSUSE z.T. einfach mit Yast erledigt. openSUSE wird in der Wahrnehmung der Redaktion offenbar inzwischen eher auf Servern verortet, "obwohl es auch auf dem Desktop eine gute Figur" macht.


    -Heise: scheint openSUSE weitgehend zu ignorieren. Mir kommt es so vor, als wäre Heise bei allem sehr gut, was an Trends aus USA und Fernost (Hardware) zu uns schwappt, aber lokale Firmen und Trends gehen gerne mal dabei unter. Im letzten Linux-Sonderheft kaum Erwähnung. Nur im Artikel über "Robuste Linuxdistributionen" wird dargelegt, warum die standardmäßige BRTFS-Snapshop-GRUB-Konfiguration KEINEN Grund darstellen würde, Robustheit anzunehmen und das openSUSE bei anderen Ansätzen hinterherhinken würde... Na superX/... Die anderen Ansätze sind bei der Konkurrenz irgendwelche Beta-Ansätze mit eigenen Repos, während die Snapshot-Grub-Integration bei openSUSE seit Jahren standardmäßig eingerichteter Bestandteil der Hauptzweige ist. Auch sind die Pakete stabil und gut getestet... Man könnte fast meinen, dass man bei Heise voreingenommen ist gegenüber openSUSE.


    Insgesamt ist es aber positiv und doch erstaunlich, wie gut das Thema Linux gerade in Deutschland durch die Print-Verlage abgedeckt wird. Ein Linuxwelt-Heft hab ich letztens beim Einkaufen im REWE spontan mitgenommen.:)

    Also ich tendiere inzwischen zu folgender Lösung:


    -Klonen der 256 GB SSD auf eine 2TB-SSD.

    -Virtualisieren von Windows 8.1 (und evtl. künftiger Windowse). Es dient eher für "Arbeitszwecke"; daher wäre ein einfacher Datenaustausch mit Leap als Haupt-OS schon nützlich.

    -Windows XP bleibt auf der echten Hardware, aufgrund der Musiksoftware (Soundkarten-Latenzen!)


    Also letztlich ein Dual-Boot Leap/Windows XP. XP soll auf dem 2TB-Laufwerk ein paar 100 GB bekommen, der Rest geht an Leap.



    Leider scheitere ich an meinem ersten Test-Schritt, das Windows 8.1 mal in eine VHD–Datei zu verpacken und in Virtualbox in Leap zu starten. Die Images, welche ich bisher so erstellt habe, scheinen nicht startfähig zu sein.