OpenSUSE 13.1, Kernel 3.11 und LTS, wie passt das zusammen?

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  • Genau das habe ich hier auch schon mal an anderer Stelle kritisiert, warum wurde bei der 13.1 nicht der 3.12-Kernel genommen, welcher zwar noch nicht als stable vorlag, dafür aber schon einen fortgeschrittenen RC-Status hatte (besonders, weil es sich sogar um einen LTS-Kernel handelte. (Und er wurde bereits vor dem Release von 13.1 als stable veröffentlicht.


    Hier würde ich mir auch wünschen, dass die Entwickler gerade beim Kernel etwas zukunftsorientierter die Releases machen würden.


    (Mein neuer, zum Jahreswechsel gekaufter, Laptop benötigt nämlich mind. 3.12 um vernünftig mit OpenSuse zu laufen, mit 3.11 kommt es immer wieder zu sehr kurzen Leistungseinbußen, die bis zu einer Sekunde dauern können und gerade beim Musik hören mehr als nervig sind)

    Für den Inhalt des Beitrages 71350 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Susetime

  • @ Susetime
    Es hält Dich ja niemand davon ab einen aktuelleren Kernel zu installieren.
    Einen Kernel, der noch nicht den Status stable hat auszuliefern, halte ich auch nicht gerade für der Weisheit letzter Schluss. Falls es da dann zu Problemen kommt, kommen die Beschwerden von der anderen Fraktion, die dann moniert, dass es unverantwortlich ist einen noch in der Testphase befindlichen Kernel auszuliefern. Ich finde den Weg den openSUSE hier geht, nämlich einen reifen Kernel auszuliefern, doch die bessere Option, zumal man über das richtige Repository (in Eigenverantwortung) einen aktuelen Kernel relativ problemlos einspielen kann.

  • Der Eigensupport des Kernels 3.11 durch Suse bindet in jedem Fall unnötig Ressourcen. Diese Ressourcen könnten z.B.oder
    beim Bluetooth-KDE-Problem


    Dort scheinen ja Ressourcen zu fehlen


    . Das hätten die Entwickler sehr einfach mit Kernel.org abstimmen können...
    .


    Du kannst dich gerne am Suse / KDE Projekt beteiligen. Eine Resource mehr. ;)


    http://en.opensuse.org/Portal:Development


    http://en.opensuse.org/openSUSE:KDE_developers_guide


    http://de.kde.org/

    we are motörhead and we play rock and roll

    Für den Inhalt des Beitrages 71357 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: raptor49

  • Mal ein Beispiel für langsame Updates:


    Tor-Patch wegen Sicherheitslücke auf 0.2.4.23, kam bei Debian sofort. Bei Suse bis heute nicht erschienen.


    Habe Suse dann manuell gepatched.


    Zum Thema Kernel:


    Wenn 3.10 "schlecht" war und LTS für 3.12 absehbar war, aber 3.12 noch nicht "stable" war:


    Warum wurde mit der Veröffentlichung von 13.1 nicht 4-6 Wochen gewartet bis der Kernel 3.12 den Status "stable" gehabt hätte?

    Für den Inhalt des Beitrages 71361 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Misterz

  • Warum wurde mit der Veröffentlichung von 13.1 nicht 4-6 Wochen gewartet bis der Kernel 3.12 den Status "stable" gehabt hätte?


    Da der Kernel der Distributionen gepatched wird, muss man ihn auch testen.
    Daher wird irghendwann in einem Milestone zu einer neuen Version alle Pakete gesperrt, es werden nur Fehler ausgebessert. Da reichen 4-6 Wochen nicht.
    Ist übrigens bei Debian genauso. Denn warum hat das neu herausgekommene Debian7 nur Kernel 3.2 (welches ca. ein halbes Jahr nach openSUSE 13.1 veröffentlicht wurde), in dem ja einiges an neueren Treibern fehlt? Da hätte man doch auch 3.12 nehmen können.


    Tor-Patch wegen Sicherheitslücke auf 0.2.4.23, kam bei Debian sofort. Bei Suse bis heute nicht erschienen.


    Betreibst Du einen Node?



    Das ist hier alles über wie ein Kropf.

    Für den Inhalt des Beitrages 71362 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland