Probleme mit dem Akonadi Dienst

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  • Icb benutze Leap 15.1 und (unter anderem) KMail.


    Seit heute läuft bei mir KMail nicht mehr. Es kommt die Fehlermeldung "Der Akonadi-Dienst zur persönlichen Informationsverwaltung läuft nicht. Diese Anwendung kann ohne ihn nicht gestartet werden.".

    Wenn ich auf den unter dieser Meldung stehenden Button "Starten" klicke, dann flackert der Bildschirm ca. 3 Mal (sieht für mich so aus, als würde 3-mal versucht, die Anwendung zu starten) und dann kommt wieder die og. Meldung.


    Wenn ich den Befehl "akonadictl start" eingebe (als root), dann erhalte ich die Fehlermeldung lt. angefügtem screenshot.

    Änderungen am System gab es keine mit Ausnahme der Aktualisierung des Systems über den Aktualisierungsdienst.


    Was kann ich tun?

  • Noch eine kurze Zusatzinformation:

    Unter Leap 15.2 läuft mein Mail-Dienst (also auch Akonadi) einwandfrei. Ich bin aber noch nicht so weit, daß ich grundsätzlich auf 15.2 umsteigen könnte.


    Und nun zu den erbetenen zusätzlichen Informationen:

    Code
    @Mozart:~> akonadictl status
    Akonadi Control: stopped
    Akonadi Server: stopped

    Das Startprotokoll der Ausgabe des Befehls "akonadictl start" als Datei, weil das Ergebnis dann doch zu länglich ist

    Beide Kommandos wurden als Benutzer (nicht als root) eingegeben.

    Dateien

    • Startoutput.txt

      (20,17 kB, 38 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Für den Inhalt des Beitrages 282077 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Suelkun

  • Sehr viele Datenbank-Fehler in der (Startoutput.txt).


    User ab- und wieder anmelden

    Code
    akonadictl stop
    Code
    akonadictl start

    Geht es dann noch immer nicht, gibt es eine weitere Möglichkeit.

    Allerdings musst du danach einige Anwendungen neu einrichten (KMail, KAddressBook, KOrganizer...).

    ---Da wir hier jedoch nur umbenennen, kannst du alles wieder leicht rückgängig machen - siehe weiter unten---


    Alles als User:

    Code
    cd ~/.config
    Code
    mv akonadi akonadi_org
    Code
    cd ~/.local/share
    Code
    mv akonadi akonadi_org


    Ab- und wieder anmelden

    Kannst du jetzt akonadi starten mit:

    Code
    akonadictl start


    Alles wieder rückgängig machen kannst du mit:

    Code
    cd ~/.config
    Code
    rm -r akonadi
    Code
    mv akonadi_org akonadi
    Code
    cd ~/.local/share
    Code
    rm -r akonadi
    Code
    mv akonadi_org akonadi


    Jetzt ist wieder alles so wie es war.

    Für den Inhalt des Beitrages 282089 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: sterun

  • Na ja: So einfach ist es scheinbar nicht.


    Die Befehlssequenz konnte ich natürlich problemlos eingeben. Nachdem ich Akonadi die Basis mit den ersten 4 Befehlen entzogen habe konnte ich mit dem 5. Befehl Akonadi problemlos starten.

    Sobald ich Akonadi aber wieder auf die Originaldaten losgelassen habe, schmiert Akonadi sofort wieder ab.

    Ich muß wohl die Sicherung der Mails (die gibt es) in das junfräuliche KMail einspielen und irgendwoher eine Sicherung des Adressbuchs (das wird schwieriger) in Kadressbook einspietlen.


    Trotzdem erst einmal vielen Dank, ich habe jetzt wenigstens Ansätze, wie ich evtl. weiterkommen kann. Die Ursache ist mir aber gleichwohl unbekannt.

    Für den Inhalt des Beitrages 282107 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Suelkun

  • Schon versucht (als User):

    Code
    akonadictl fsck

    (Überprüft die Beschaffenheit der internen Datenbank und versucht sie zu verbessern)

    Für den Inhalt des Beitrages 282108 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: sterun

  • Schwierig zu erklären, was eben passiert. Aber der Reihe nach:


    Ich habe erst einmal die Umbenennung der Ordner durchgeführt, und mich ab- und wieder angemeldet. Danach lief Akonadi, aber ich hatte (natürlich) keine Mails mehr und keine Kontakte.

    Danach habe ich die Sicherungskopie meiner Mails wieder eingespielt. Das quittierte Akonadi mit Absturz.


    Heute morgen habe ich den Befehl "akonadictl fsck" eingegeben. Das schien etwas zu bringen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich weiterkomme, werde aber am Problem weiterarbeiten.

    Für den Inhalt des Beitrages 282115 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Suelkun

  • hallö,

    Ich hatte auf einem von einem meiner Frischlinge selbst gebauten Rechner auch mal so ein Problem. Dieser war sehr knapp kalkuliert.


    deshalb:

    ► wie groß ist Dein RAM ?

    ► wie groß ist Dein SWAP ?

    ► wieviel freier Platz ist auf Deinen Partitionen ?

    ► hast Du Hibernate Modus aktiviert ?

    ► hast Du alle tmp Verzeichnisse gelöscht (schafft Platz)

    ► hast Du Festplatten oder SSD?

    ► hast Du viele kleine oder nur große Datein?

    ► sind Deine Dateien alle sauber benannt? - Bei Verwendung exotischer Benennung stürzt leicht ab


    Du solltest weder akonadi noch baloo abstellen. Viele Dienste greifen auf diese Daten zu, deswegen es unbedingt nötig sie einmal durchlaufen lassen. Danach werden nur Ergänzungen und Veränderungen notiert.

    Suchen von Dateien und Inhalten werden extrem verkürzt.

    > Du kannst externe Laufwerke von der Indizierung ausschließen


    :)

    2 Mal editiert, zuletzt von Petert ()

    Für den Inhalt des Beitrages 282120 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Petert

  • ... Vielen Dank für die Antwort, aber an knappen Resourcen kann es meiner Meinung nach nicht liegen. Der Rechner ist zwar selbst zusammengebaut, aber das mache ich schon seit Mitte der 90-iger Jahre so.

    RAM = 24 GB, swap = 30 GB, keine Partition mehr belegt als 56%, bin mir jetzt nicht bewußt, ob Hibernate installiert (jedenfalls nicht absichtlich), /tmp wird beim Runterfahren gelöscht (ist also beim Neustart immer leer) und hat 150 GB Platz, es gibt nur SSDs im Rechner (1x 1 TB M2-SSD, 1 TB Boot Device, 2 TB für Sicherungsstände, 1 TB noch unbenutzt (mit einem alten 43.2 System).

    Nein, die eigentliche Ursache liegt meiner Meinung nach wo ganz anders: Als allererstes mal an der Person, die vor dem Bildschirm sitzt.


    Ich habe ein Dokumenten-Management-System, welches nur unter Windows läuft. Bei mir läuft es in einer virtuellen Windows-Maschine, die unter Linux läuft.

    Vor einigen Wochen kam von VMWare eine neue Version. Nach deren Einspielen verweigerte VMWare den Dienst. Wie sich herausstellte, weil mein Prozessor (damals Phenom II X6) nicht mehr unterstützt wird. Grund: zu alt.

    Ich konnte zwar wieder zurück auf die alte Version, aber es war klar nur noch eine Lösung auf Zeit.


    Also Umbau des Rechners (Neuer Prozessor = neues Main-Board = , neues RAM,...).


    Bei diesem Umbau habe ich temporär auch Leap 15.2 installiert und auf die unveränderte /home-Partition losgelassen. Das wird die Ursache gewesen sein.


    Jedenfalls sind meine Mails inzwischen wieder zugänglich (da konnte ich eine Sicherung einspielen). Nach ein bißchen Fummelei mit den Ordnern, laufen die Mails jetzt wieder so wie vorher.

    Mit den Kontakten habe ich noch Probleme, aber das bekomme ich auch wieder hin, da bin ich mir inzwischen sicher.


    Solange ich mit 15.2 nur experimentiere, halte ich 15.2 hübsch fern von meiner /home-Partition.

    Für den Inhalt des Beitrages 282165 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Suelkun

  • Auch hier trifft es wieder zu, was ich immer sage ... neue Installation einer neuen Distribution auf eine neue, jungfräuliche Platte mit neuem /home, und alle Sorgen haben ein Ende.