[gelöst] Linux-Frust ... vs ... Linux-Lust?

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  • Denn dann werde ich auch weiterhin in Windows drucken, ich werde weiterhin DxO Optics Pro verwenden, ich werde weiterhin Photoshop verwenden, ich werde weiterhin Libre Office (unter Windows) verwenden.


    Dann ist doch die Welt für dich in Ordnung.
    Warum willst du denn überhaupt ?? Linux?
    (mir richt das jetzt langsam nach Trollerei X( )


    Gruss
    Michael

    Für den Inhalt des Beitrages 43273 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: muck

  • Wenn Du die Begeisterung für Linux nicht teilst, ist die Wahrscheinlichkeit äusserst gross, dass Dein Umstieg scheitern wird.
    Du musst im Prinzip alles, was Du über Computer zu wissen glaubst, vergessen und von Null anfangen.
    Bist Du dazu bereit, helfen wir Dir gerne beim Umstieg.
    Bist Du dazu nicht bereit, bleib bei Windows.


    Und in 3 Monaten Linux Nutzung wirst Du sicherlich nicht soweit sein grössere Probleme alleine zu bewältigen (eventuell reichts dann für kleinere Probleme).

  • Ich fände es sogar richtig, wenn du dich für Windows entscheiden würdest.
    Das passt sicher besser zu dir.


    Was mich nervt, ist dass du -ohne sonderliche Vorkenntnisse von Linux- fälschlicherweise davon ausgehst, dass irgendetwas einfach nicht geht.
    Ich habe schon ein paar mal angedeutet, dass das falsch ist.
    Mir ist klar, dass diese Dinge von dir noch weit entfernt sind.
    Aber deshalb sind sie nicht unerreichbar.


    Sehr viele hochkomplexe Programme wurden und werden erst unter *nix entwickelt und dann portiert.
    Zu glauben, dass ein 100Euro WIndowsprogramm etwas kann, was in der *nix Welt nicht geht, ist schlicht falsch.
    Und es gibt auch eine Unzahl von Bezahlsoftware in Linux.
    Damit könntest du sogar dein gesamtes Kameraarsenal dort ENTWICKELN.
    (Das machen Firmen, wie Nikkon, Sony usw.)


    Aber deine Einstellung passt nicht wirklich dazu.
    Also beiß in den sauren Apfel und bleib bei Windows.
    Gezahlt hast du ja schon einiges. Ist nicht mehr gar so teuer.

    Für den Inhalt des Beitrages 43276 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: uhelp

  • @ uhelp:


    Du schreibst sehr viel, aber sagst recht wenig.


    Ich habe nie behauptet, dass man unter Linux kein Programm entwickeln könnte, welches eine ähnlich gute Funktionalität hat wie DxO Optics Pro. Ich bin selbst in der Softwareentwicklung tätig und weiß nur zu gut, dass im Grunde alles möglich ist, was dem menschlichen Geist entspringt. Ich behaupte lediglich, dass es bis dato noch niemand umgesetzt hat für die Linux-Welt.


    Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Nenne mir das eine oder andere Beispiel und ich werde es mir ansehen. Aber bitte nicht wieder den Blender, denn das ist ein Programm, für das ich so gar keine Verwendung habe.


    LG - Herby

  • Falls Du hier erwartest, dass Du eine Schritt für Schritt Anleitung zur Umsetzung Deines Workflows unter Linux erhältst, wirst Du wohl enttäuscht werden.
    Ich glaube nicht, dass einer der registrierten User ähnliche Anforderungsprofile bzw Szenarien wie Du hat.


    Zitat

    Denn dann werde ich auch weiterhin in Windows drucken, ich werde
    weiterhin DxO Optics Pro verwenden, ich werde weiterhin Photoshop
    verwenden, ich werde weiterhin Libre Office (unter Windows) verwenden.

    Da Du scheinbar auch nicht daran interessiert bist andere Programme, als die von Dir erwähnten zu nutzen, ist es wohl in der Tat besser Du bleibst beim Betriebssystem aus Redmond.

  • Wenn Du die Begeisterung für Linux nicht teilst, ist die Wahrscheinlichkeit äusserst gross, dass Dein Umstieg scheitern wird.

    Ich fürchte, dass ich hier missverstanden wurde. Ich hatte nur das Gefühl, als ob uhelp einfach kein negatives Wort über Linux kommen lassen möchte. Ich schrieb es schon mehrfach an verschiedenen Stellen: an sich wünsche ich mir sehr, dass mir Linux all das bietet, was ich unbedingt brauche für meine tägliche Arbeit. Im Moment sehe ich zwar noch Sonnenschein, aber im Hintergrund scheinen dunkle Wolken aufzuziehen. Vielleicht verziehen sich die Wolken ja wieder - aber vielleicht wachsen sie sich auch zu einem großen Unwetter aus. Ich kann es im Moment noch nicht abschätzen.


    Und in 3 Monaten Linux Nutzung wirst Du sicherlich nicht soweit sein grössere Probleme alleine zu bewältigen (eventuell reichts dann für kleinere Probleme).

    Was verstehst Du unter "größere Probleme"?


    Ich will es mal präzisieren, so wie ich es mir vorgestellt habe, mit Linux zu arbeiten:


    - Linux installieren
    - Linux einrichten (wie hier im Tutorial beschrieben)
    - gewünschte Programme installieren (so dies nicht eh schon automatisch erfolgt ist)
    - arbeiten


    Kurz gesagt: ich will lediglich Anwender sein, der auf einem Desktop-Rechner seine tägliche Arbeit verrichtet. Was ich nicht will: ständig mit einem System zu interagieren, weil es laufend meine Aufmerksamkeit erfordert.


    Ob meine Vorstellung umsetzbar ist, muss von Euch kommen. Und schön wäre es, wenn Ihr beispielshaft erklären könnt, wo es Abweichungen zu meinem Ideal gibt und welcher Art die sind.


    LG - Herby

  • Ich glaube auch kaum, dass Du Dir bewusst bist, wie leistungsfähig ein Programm wie gimp überhaupt ist.
    Sehr empfehlenswert ist das Video2brain Training von Bettina K Lechner. Darin werden sehr viele Funktionen sehr detailliert geschildert. Ein Kapitel beschäftigt sich auch damit, wie man gimp durch zusätzliche Funktionen (Scripte) aufbohren kann.
    http://www.video2brain.com/de/trainer/bettina-karena-lechner


    Ausserdem hat sie auch ein sehr gutes Buch, welches eine Einführung in gimp bietet, verfasst.
    Aber wie bereits vorher erwähnt : Dies setzt den Willen Deinerseits voraus Dich in die Materie Linux einarbeiten zu WOLLEN.


    So wie von Dir beschrieben, wird es nicht funktionieren.

  • Sorry, ich kann dir kein Programm nennen, das einen "Ich-mach-alles-wie-Herby-es-braucht" Button hat.
    Ich kenn halt leider nur Programmpakete, wo man selbst was machen muss.
    (Außer "blender", das das auch im Hintergrund machen würde, aber das giltet ja nicht.)
    Das einzige, was dem nahe kommt, wäre vielleicht das hier.



    (vorstehender Text enthält keine Rechtschreibfehler, stattdessen angemessene Ausdrucksweise )

    Für den Inhalt des Beitrages 43283 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: uhelp

  • Falls Du hier erwartest, dass Du eine Schritt für Schritt Anleitung zur Umsetzung Deines Workflows unter Linux erhältst, wirst Du wohl enttäuscht werden.
    Ich glaube nicht, dass einer der registrierten User ähnliche Anforderungsprofile bzw Szenarien wie Du hat.

    Nö, das habe ich nie behauptet und auch nie erwartet.


    DxO ist ein RAW-Konverter - und danach kann man sehr gut die Suchmaschine seiner Wahl füttern. Und wenn ich mir die Ergebnisse der Suche angucke, dann finde ich einige recht gute Programme, die auch eine sehr gute Reputation in der Linux-Gemeinschaft haben - aber keines der Programme erfüllt eben die Funktionalität der automatischen Objektivkorrektur nach Messdaten.


    Ich habe vor der Ära von DxO einen üblichen RAW-Konverter verwendet, um meine Fotos zu entwickeln. Und dieser Konverter war auch in der Lage, derartige Objektivkorrekturen vorzunehmen. Aber leider nur manuell mittels Schieberegler. Was so viel bedeutet wie: für jedes einzelne Programm muss man mühsam die jeweils optimale Kombination dieser Schieberegler finden. Bei mittlerweile 50.000 Bilder, die auf meiner Platte lagern, einfach ein immenser Aufwand.


    Und da ist es mir locker 100 Euro wert, wenn diese Korrekturen automatisch vorgenommen werden. Ich hoffe, dass dies verständlich ist.

    Da Du scheinbar auch nicht daran interessiert bist andere Programme, als die von Dir erwähnten zu nutzen, ist es wohl in der Tat besser Du bleibst beim Betriebssystem aus Redmond.

    Oh Mann - das war eine Aussage, die mit einer Bedingung verknüpft war.


    Meine Vorstellung war von Anfang an: entweder Linux ... oder Windows. Beides zusammen hatte ich nie in Betracht gezogen, weil ich einfach keinen Sinn darin erkenne und mir auch noch keiner genannt wurde.


    LG - Herby

  • Ich glaube auch kaum, dass Du Dir bewusst bist, wie leistungsfähig ein Programm wie gimp überhaupt ist.
    Sehr empfehlenswert ist das Video2brain Training von Bettina K Lechner. Darin werden sehr viele Funktionen sehr detailliert geschildert. Ein Kapitel beschäftigt sich auch damit, wie man gimp durch zusätzliche Funktionen (Scripte) aufbohren kann.
    http://www.video2brain.com/de/trainer/bettina-karena-lechner


    Ausserdem hat sie auch ein sehr gutes Buch, welches eine Einführung in gimp bietet, verfasst.
    Aber wie bereits vorher erwähnt : Dies setzt den Willen Deinerseits voraus Dich in die Materie Linux einarbeiten zu WOLLEN.


    So wie von Dir beschrieben, wird es nicht funktionieren.

    Wenn ich bitten darf: keine Unterstellungen. Ich habe Gimp bereits nachinstalliert auf meinem openSuse; ich habe mir sogar ein Buch über Gimp zugelegt, weil ich damit besser lerne. Und ich werde mir Gimp auch näher ansehen, egal, ob ich jetzt Linux oder Windows als die BS-Plattform für meinen Rechner verwende.


    Aber Gimp ist nun mal ein Bildbearbeitungsprogramm und kein RAW-Konverter.


    @ uhelp:


    Was hast Du gegen Automatismen? Was ist schlecht daran, wenn ein Messgerät ermittelt, um welchen Faktor die linke obere Ecke dunkler ist als die Mitte des Bildes und dieser Wert dann dafür verwendet wird, an dieser Stelle das Bild um exakt diesen Faktor aufzuhellen? Und was ist daran schlecht, wenn x Pixel in Richtung Bildmitte eine weitere Messung vorgenommen wird und ein Stück weiter wieder usw.?


    Mag sein, dass Deine Fotokünste sowas nicht erfordern - ich für meinen Teil lege darauf viel Wert. Wozu diese ewigen Sticheleien?


    LG - Herby