[gelöst] Probleme mit Libre Office

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  • ... vermutlich geschafft: Ich habe LO deinstalliert und neu installiert, konnte eine Probedatei neu abspeichern und als pdf exportieren und auch eine probedatei.txt als probedatei.rtf abspeichern, ohne dass es Abstürze oder Fehlermeldungen gegeben hätte.


    An einer Stelle der Installation hatte ich eine Fehlermeldung, weil ich nicht geschaut hatte: Da sind natürlich nicht die rpms für Mandriva und "freedesktop" gemeinsam mit dem suse-rpm zu installieren!


    Eines irritiert mich aber noch stärker: Im Home-Ordner habe ich jetzt einen Ordner .opensuse und einen Ordner .ooo3 mit wohl nur altem Kram - oder könnte ich mich da irren? - und wohinein die Installation erfolgt ist, kann ich nicht identifizieren.


    Und außerdem habe ich jetzt den LibreOffice-Writer-Link auf dem Desktop ohne Icon, also der hat jetzt ein großes Fragezeichen statt eines Icon. Ich finde keine Möglichkeit, das zu ändern.


    Technische Beobachtung: Beim Deinstallieren der alten Version bekam ich für 2 Ordner die Meldung, dass sie nicht vorhanden wären. - Beim Abfragen von "Office" über den Paketmanager (mit dem ich ja die alte Version deinstalliert habe) bekomme ich für alle LO-Komponenten in roter Schrift die Angabe der Version.


    Ergebnis: Das Problem ist beinahe gelöst. Vielen Dank für Eure Mühen - und bitte noch um die fehlenden Tipps.

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  • Zitat


    Im Home-Ordner habe ich jetzt einen Ordner .opensuse...


    Was ist denn in dem Ordner "~/.opensuse"?

    Code
    ls -laRsi ~/.opensuse


    Zitat


    ...und einen Ordner .ooo3 mit wohl nur altem Kram


    "~/.ooo3" ist noch von OpenOffice >>> kannst Du löschen.


    Zitat


    ...und wohinein die Installation erfolgt ist, kann ich nicht identifizieren.


    hier

    Code
    ~/.libreoffice


    sowie Ausgabe des Befehls:

    Code
    whereis libreoffice


    Zitat


    Technische Beobachtung: Beim Deinstallieren der alten Version bekam ich für 2 Ordner die Meldung, dass sie nicht vorhanden wären.


    Die ist wohl ein Indiz warum das Paket vorher nicht funktioniert hat.


    Zitat


    Beim Abfragen von "Office" über den Paketmanager (mit dem ich ja die alte Version deinstalliert habe) bekomme ich für alle LO-Komponenten in roter Schrift die Angabe der Version.


    Ist o.k. Es bedeutet dass diese (neuste) Version nicht in einem (für Dich openSUSE 12.1) Repo enthalten ist (weil ja 12.1 keinen Support mehr hat). Oder anders gesagt, die installierte Version ist neuer als die von 12.1.


    ==========
    Betreffend dem fehlenden Icon muss Dir jemand anders antworten.
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  • Nachtrag:
    Wenn Du alte *.odt Dateien welche Du mit OpenOffice kreiert hattest mit LibreOffice öffnest (um die Datei zu verändern), dann mach vorher sicherheitshalber ein Backup von der original *.odt Datei. Ich habe erlebt dass manchmal die (eigene) Formatierung (nicht der Text selber) verloren gehen kann. Dann bist Du dankbar wenn die original Datei noch existiert (um gegebenenfalls zu vergleichen). Allerdings habe ich dies nur mit Dateien erlebt wo ich sehr viel selber formatiert hatte.

    Für den Inhalt des Beitrages 56755 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: rme

  • Danke für Eure Antworten, nur schnell eine - erneut für mich peinliche - Korrektur: Bitte statt "Ordner .opensuse" "Ordner .libreoffice" "denken"/"lesen", das war leider schon wieder ein Blackout, das ich Euch bitte, zu entschuldigen. Im Ordner ".libreoffice" gibts nur einen Unterordner: 3-suse, und der ist seit August 2012 unverändert. Das heißt (würde ich vermuten), da ist heute nichts hinein gekommen. Und die Unterordner darin sind z. T. noch früher das letzte Mal geändert.


    So bitte ich Euch nochmals um weitere Ideen. Vielen Dank in jedem Fall!

    Für den Inhalt des Beitrages 56762 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: ww-wup

  • Schön dass LibreOffice nun offenbar wieder funktioniert :thumbup:


    Zitat


    Bitte statt "Ordner .opensuse" "Ordner .libreoffice" "denken"/"lesen",...


    ".libreoffice" ist natürlich o.k. und es ist so wie Du schreibst.


    Übrigens, Deine frühere Frage:

    Zitat


    ...und wohinein die Installation erfolgt ist, kann ich nicht identifizieren.


    ...zu dem was ich dazu schon geschrieben habe: auch im YaST Fenster kannst Du die diversen "libreoffice" Pakete anklicken und dann unten den Tab wählen welcher anzeigt wo welche Dateien abgespeichert wurden (den zweitletzten Tab).


    Es gäbe auch noch die rpm Befehle

    Code
    rpm -qa | grep -i libreoffice


    und dann die einzelnen Pakete (immer ohne die Versionsnummer); zum Beispiel:

    Code
    rpm -ql libreoffice-base


    (siehe die Manual Page für "rpm" >>> "man rpm")


    Noch eine Bemerkung:
    Die LibreOffice Pakete welche Du heruntergeladen hattest, kannst Du natürlich wieder löschen, inkl. die rpm Dateien (oder all dies auf ein Backup Medium verschieben) um Platz zu schaffen.


    Noch eine Bemerkung:
    Im YaST (Software Installation...) sollten keine OpenOffice (Open..., nicht Libre...!) Pakete mehr vorhanden sein. Falls vorhanden, deinstallieren (nur Pakete via YaST! Es gibt auch unter LibreOffice noch Ordner (aber nicht Pakete) welche noch "openoffice" heissen.


    Noch eine Bemerkung:

    Zitat


    Und außerdem habe ich jetzt den LibreOffice-Writer-Link auf dem Desktop ohne Icon, also der hat jetzt ein großes Fragezeichen...


    Klicke mal auf das Icon (Rechts-click) und öffne die Datei mit einem Editor (KWrite). Gibt es eine Zeile

    Code
    Icon=...


    ...wenn ja, was steht dort?
    Bei mir:

    Code
    Icon=libreoffice-startcenter


    (nebenbei: diese Desktop-Dateien sind im Ordner "~/Desktop")


    Gruss,
    Roland

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    Für den Inhalt des Beitrages 56764 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: rme

  • Eines irritiert mich aber noch stärker: Im Home-Ordner habe ich jetzt
    einen Ordner .opensuse und einen Ordner .ooo3 mit wohl nur altem Kram -
    oder könnte ich mich da irren? - und wohinein die Installation erfolgt
    ist, kann ich nicht identifizieren.


    Diese Ordner speichern Deine persönlichen Einstellungen und zusätzlich sowas wie Backups von Dokumenten, die Du mal bearbeitet hast. Gerade letzteres kann diese Ordner gewaltig aufblähen. Mich beispielsweise haben die Vorgaben der Entwickler wie hässliche Serifenschriften, die irgendwie vorgestrig aussehen, nicht aktive Silbentrennung, Unterschneiden und nicht vorhandene Formatierung von rechten und linken Seiten gestört. Beheben lässt sich das mit einer eigenen Vorlage als ott, die man als Standard setzt. Bei einer neuen Hauptversion von OOo bzw LOo und seit Opensuse 12.3 auch bei einer neuen Betriebssystemversion sind alle diese Einstellungen scheinbar verloren. Das Problem ist nur, dass eine neue Hauptversion ein Verzeichnis mit eigenem Namen voraussetzt und, falls es nicht im vorgegebenen Pfad liegt, dieses neu und natürlich ziemlich leer anlegt. Schon seit OOo 2 sind diese Verzeichnisse aber austauschbar. Wenn das /home-Verzeichnis nicht formatiert wird, sind alle vorherigen Ordner noch vorhanden.


    Bis 12.2 lagen die Ordner .openoffice bzw .libreofice direkt unter /home. Mit Betriebssystemen mitgelieferte Officeversionen weichen davon meist ab, daher stammt Dein .ooo3. Bei Opensuse 12.3 ist der Pfad wie einige andere auch verändert worden, auf /home/[Benutzer]/.config/libreoffice. Egal, wie der Pfad auch heißt, darin befindet sich ein Ordner 2, 3 oder 4 (je nach Hauptversionsnummer). und darin wiederum das Verzeichnis /user. Diesen Ordner kannst Du in jeder LOo- bzw OOo-Version zumindest unter Linux und Windows benutzen und hast dann jedesmal dieselbe Ansicht. Deshalb empfiehlt es sich, in zusätzlich Systemfern zu sichern. Natürlich vorausgesetzt, dass in jedem benutzten System dieselben Schriftarten vorhanden sind. Einfaches Reinkopieren reicht und wer sehr vorsichtig ist, benennt den schon vorhandenen Ordner vorher in user.bak um. Bei einem leeren Verzeichnis, das beim ersten Start des Officepaketes unter dem betroffenen Nutzer angelegt wird, ist das nicht notwendig.


    Lösche also nicht mit dem Holzhammer die besagten Verzeichnisse, sondern gucke erstmal rein. Gerade der Ordner backup sorgt gerne für Aha-Erlebnisse.


    Ich persönlich nutze die mit den Betriebssystemen mitgelieferten und deshalb meist stark modifizierten LOo-Varianten schon länger nicht mehr. Das Original von de.libreoffice.org verhält sich in der Regel berechenbarer. Wenn ich aber schreibe, dass ich dafür lokale Verzeichnisse als Pepositorys einbinde, wird das vermutlich einigen wieder nicht gefallen.


    Falk

    Für den Inhalt des Beitrages 56789 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Falk2

  • Danke für Eure Antworten.


    Ich habe über den Paketmanager heraus gefunden, dass der Installationsordner in /opt/ liegt.


    Wenn ich den Desktop-Link für libreoffice-writer mit notepad++ öffne und nach "icon" suche, finde ich die Zeile


    Code
    Icon=libreoffice4.0-writer


    Ich habe den Link dadurch erzeugt, dass ich ihn aus dem Startmenü rausgezogen habe. Auch im Startmenü fehlen die Icons für alle libreoffice-Links. Mir fehlt die Erfahrung, um sehen zu können, welche Dateien in den Installations-Ordnern den Icons entsprechen bzw. welche Teile von LO ich deinstallieren und neu downloaden und installieren muss, um die Icons zu bekommen. Aber immerhin funzt jetzt wohl sonst alles.


    Da ich OpenOffice nie installiert hatte, habe ich auch im Paketmanager keine OpenOffice-Pakete gefunden. Ich habe das gerade geprüft.


    Im übrigen ist mir aufgefallen, dass ich seit über einer Woche keine Updates mehr bekommen habe für meine OpenSuse 12.1 . Somit werde ich wohl doch so bald wie irgend möglich den Stress eines Upgrade angehen müssen. Ich habe mir die iso-Dateien sowohl von 12.2 als auch von 12.3 vor einigen Monaten auf Halde gelegt, an einer Backup-Stelle, und vermute mal, dass es kein Fehler sein muss, darauf zurück zu greifen - oder sollte ich es nochmals downloaden?


    Im übrigen vermute ich mal, dass ein Teil meines Problems auch darin liegen könnte, dass ich bei meinem Upgrade auf OpenSuse 12.1 damals die Ordner .libreoffice und .ooo3 nicht geleert bzw. in backup-Ordner umbenannt und neu angelegt habe, und somit das Ergebnis eines deftigen Crash mit einer vermutlich von WinVista stammenden Excel-Datei aus der Zeit noch vor diesem Upgrade importiert haben dürfte. Oder haltet Ihr das für unwahrscheinlich?


    Also nochmals vielen Dank und ich bleibe gespannt auf weitere Rückmeldungen!+

    Für den Inhalt des Beitrages 56792 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: ww-wup

  • Zitat


    Wenn ich den Desktop-Link für libreoffice-writer mit notepad++ öffne und nach "icon" suche, finde ich die Zeile

    Code
    Icon=libreoffice4.0-writer


    Mach ein Backup von der LibreOffice Desktop Datei im Ordner "~/Desktop" (ich weiss nicht wie die Datei bei Dir heißt; öffne die Datei welche in Frage kommt mit KWrite dann kannst Du sehen welche die richtige ist).


    Editier dann die Datei (nachdem Du das Backup gemacht hast) und probier:

    Code
    Icon=libreoffice-startcenter


    (dann ausloggen und wieder einloggen)
    Wenns nicht klappt, die Backup Datei wieder herstellen.
    ==========


    Zitat


    ...Oder haltet Ihr das für unwahrscheinlich?


    Ja! Wenn der Order "~/.libreoffice" nicht existiert wird dieser von LibreOffice neu angelegt. Wenn er existiert, bleibt er wie er ist (auch wenn leer) bis Du irgendwelche Konfigs. machst.

    Zitat von ww-wup


    Technische Beobachtung: Beim Deinstallieren der alten Version bekam ich für 2 Ordner die Meldung, dass sie nicht vorhanden wären.


    Dies ist (so wie ich es sehe) der Hinweis... da sind (aus für mich unerfindlichen Gründen) Ordner plus Inhalt "verlorengegangen."
    ==========


    Betreffend Versions-Update auf openSUSE 12.3 hast Du drei Möglichkeiten:


    -1- Neu-Installation.


    -2- Update von 12.1 auf auf 12.3 (12.2 überspringen)


    -3- Update von 12.1 auf 12.2 und dann auf 12.3


    Beachte für:


    -1- am 15.11.2013 (Prognose) erscheint bereits 13.1.


    -2- funktioniert nicht immer problemlos.


    -3- die Unterstützung von 12.2 endet am 15.01.2014 (Prognose).


    >>> http://de.opensuse.org/Produktlebensdauer


    -/-

    Für den Inhalt des Beitrages 56798 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: rme

  • Ich hoffe, dass ich Dein Problem hier richtig verstanden habe.
    Ich hatte vor einiger Zeit auch das Problem, dass die Icons der Office Anwendungen nicht korrekt angelegt wurden (bei der Installation des Office von der Homepage).
    Am Ende stellte sich heraus, dass dies nur korrekt funktionierte, wenn ich die Datei, die für die Erzeugung der Desktop Icons zuständig ist als allerletztes installierte.
    In Deinem Fall mit der aktuellen Version von LibreOffice könnte also ein

    Code
    zypper rm libreoffice4.0-suse-menus-4.0.3-3.noarch.rpm
    zypper in libreoffice4.0-suse-menus-4.0.3-3.noarch.rpm


    als root das Problem lösen, da dadurch dann die Icons neu (und hoffentlich richtig) angelegt würden.
    Diese Datei liegt im entpackten Archiv in

    Code
    LibreOffice_4.0.3.3_Linux_x86-64_rpm/RPMS/desktop-integration/
  • Das muss nicht funktionieren. Das Paket »suse-menüs« soll seit OOo 2 separat und als letztes installiert werden. Erst seit OOo 3.x ist dieses Paket überhaupt mit Yast installierbar. Trotzdem sind die Symbole für Programmteile und Dateien recht oft nicht da. Für die Programmteile lassen sich meist andere Symbole aktivieren, das ist aber von der Einstellung der grafischen Oberfläche abhängig. Bei KDE Systemeinstellungen → Allgemeines Erscheinungsbild und Verhalten → Erscheinungsbild von Anwendungen → Symbole. Ich nutze schon länger »KDE Crystal Diamond«, da werden ganz brauchbare Officesymbole mitgeliefert. Für die Dateitypen gibt es leider keinen guten Ersatz. Oft kann man auch die originalen Symbole auswählen, beim Bestätigen sind sie dann trotzdem nicht da. In der Vergangenheit hat auch geholfen, zusätzlich das angepasste LOo/OOo von Suse zu installieren und dann wieder rauszuwerfen. Eine richtige und nachvollziehbare Ursache habe ich jedenfalls noch nicht finden können. Momentan, also bei Opensuse 12.3 funktionieren bei mir die Symbole auf allen Rechnern. Änderungen bei den Dateitypen werden erst wirksam, wenn ich den Dateimanager schließe und wieder aufrufe (auch das war nicht immer so).
    Derzeit ist LinuxMint bockig.


    Falk

    Für den Inhalt des Beitrages 56804 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Falk2