OpenSUSE 13.1, Kernel 3.11 und LTS, wie passt das zusammen?

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  • Hallo,


    mal eine blöde Frage:


    Wie passt der Longterm-Support von OpenSUSE 13.1 mit dem verwendeten Kernel 3.11 zusammen?


    Kernel 3.11 wird auf kernel.org nicht mehr gewartet - wenn ich das richtig sehe. Steht ein Wechsel auf Kernel 3.12 bevor?


    Viele Grüsse


    Felix

    Für den Inhalt des Beitrages 71322 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Misterz

  • Der Kernel wird von openSUSE gewartet.


    Ein Kernel-Upgrade wird in den normalen Repos nicht gemacht.

    Für den Inhalt des Beitrages 71323 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Aber ist das denn schlau? Man hängt sich bei Suse so komplett von der Community ab. Das kostet doch nur unnötig Zeit und Geld. Hat man die Ressourcen?

    Für den Inhalt des Beitrages 71324 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Misterz

  • Tja, das geht eigentlich gar nicht, da die neue Hardware macht schon bei der Version Probleme: z.B. das hier hat mir am WE sehr viele Probleme bereitet. Ich konnte sogar keine VMs mit openSUSE starten, da diese auch CPU direkt weitergeleitet bekommen. Als Ausweichplan musste ich gezwungenermaßen zu Ubuntu wechseln...


    Es gibt noch mehr Probleme, z.B. Bluetooth funktionier nicht und wird anscheinend auch nie gehen unter 13.1 (habe ich nachgefragt - auf Bugzilla keine Reaktion).


    Es MUSS von den Entwicklern Kernel-Version mind. 3.14 (LTS) genommen werden.


    Schade eigentlich.

    Für den Inhalt des Beitrages 71325 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: toxa

  • Ubuntu macht das gleich. 14.04 benutzt Kernel 3.13, ebenfalls "out of support". Bei Suse hätte man 3.10 oder 3.12 nehmen können. Beide Versionen werden noch unterstüzt. "3.10 hat sogar Long Term Support"


    Wer entscheidet denn sowas bei Suse?

    Für den Inhalt des Beitrages 71327 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Misterz

  • Ich weiß nicht was ihr wollt.


    Bluetooth geht mit Gnome, nicht mit KDE ist ein KDE-Problem, siehe Release-Notes, die ja jeder liest.
    https://www.suse.com/releaseno…SE/13.1/#sec.131.kdeandbt


    Kernel wird von openSUSE gepatched, ansonsten gibt es noch das kernel:stable Repo.
    Ob der auf kernbel.org gewartet wird ist hierbei egal.


    Wer entscheidet denn sowas bei Suse?


    Ich nicht, keiner der hier registrierten User, wird halt irgendwann in der Entwicklung beschlossen.


    PS:
    Das neue Hardware nicht auf älteren Kerneln läuft, sollte bekannt sein. Wobei der 3.11 nicht alt ist, aber danach hat sich einiges getan.

    Für den Inhalt des Beitrages 71332 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Ich setze privat Debian 7 und Suse 11.3 ein.


    Debian verwendet (konservativ) den Kernel 3.2, der Long-Term-Support von "Kernel.org" hat.


    Im Vergleich zu Suse ist Debian sehr schnell mit Patches bei Sicherheitslücken, das nicht nur beim Kernel sondern auch bei openssl oder tor.


    Der Eigensupport des Kernels 3.11 durch Suse bindet in jedem Fall unnötig Ressourcen. Diese Ressourcen könnten z.B. bei der schnelleren EInbindung anderer Security-Patches oder beim Bluetooth-KDE-Problem eingesetzt werden.


    Dort scheinen ja Ressourcen zu fehlen. Ich halte es einfach für falsch und taktisch unklug auf eine nicht supportete Kernelversion zu setzen, die dann mühsam in Eigenregie gewartet werden muss.


    Warum nicht 3.10? Das hätten die Entwickler sehr einfach mit Kernel.org abstimmen können....

    Für den Inhalt des Beitrages 71340 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Misterz

  • Im Vergleich zu Suse ist Debian sehr schnell mit Patches bei Sicherheitslücken, das nicht nur beim Kernel sondern auch bei openssl oder tor.


    So, hast Du das gemessen?
    openSUSE hat genauso schnell reagiert. Nur weil die Version anderrs benannt wurde, haben viele es nicht bemerkt. Wenn man aber genauer nachschaut......


    Und noch einmal:
    der Kernel 3.11 von openSUSE ist nicht angreifbarer oder schlechter als irgendein Kernel von kernel.org.


    Der Eigensupport des Kernels 3.11 durch Suse bindet in jedem Fall unnötig Ressourcen. Diese Ressourcen könnten z.B. bei der schnelleren EInbindung anderer Security-Patches oder beim Bluetooth-KDE-Problem eingesetzt werden.


    Wer sagt das? Woher weißt Du das? Kannst Du das belegen?
    Übrigens ist das Bluetooth wie Du ja auch richtig geschrieben hast ein KDE Problem.
    Also moniere das dort.


    Dort scheinen ja Ressourcen zu fehlen. Ich halte es einfach für falsch und taktisch unklug auf eine nicht supportete Kernelversion zu setzen, die dann mühsam in Eigenregie gewartet werden muss.


    Warum nicht 3.10? Das hätten die Entwickler sehr einfach mit Kernel.org abstimmen können....


    Dann geht in den IRC und erzähle das da den Entwicklern, die hier nicht vorbeischauen.

    Für den Inhalt des Beitrages 71342 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • @ Alero
    Zumindest das richtige Repository muss man einbinden und bei Bedarf muss man die proprietären Grafikkartentreiber selbst bauen, da zumindest bei NVIDIA, die im Repository nicht zu dem aktuelleren Kernel passen. Das würde ich aber nur jemandem empfehlen, der sich wehren kann, wenn es dann irgendwo klemmt, da bei einer solchen Abweichung von einer Standardinstallation die Luft für Hilfe in Foren o.ä. auch schon dünner wird.


    @ Misterz
    Neuere Kernel unterstützen neuere Hardware und können auch auf Laptops, Notebooks oder Netbooks die Akkulaufzeit verlängern. Mal abgesehen von den integrierten Grafiktreibern, die auch weiterentwickelt werden. Mit einem Kernel der 3.2er Reihe hätte ich wahrscheinlich mehr Probleme als ich essen könnte (auf meinem Arbeitsrechner). Die Probleme mit der 3.10er Reihe haben mir schon gereicht.