Migration eines laufenden Systems von einer kleinen SSD auf eine neue SSD

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  • 230 GByte sollte doch genug für Linux Root sein.

    Mehr als genug, selbst die Hälfte ist schon mehr als ausreichend.

    Hoffentlich kann man ein root-FS mit btrfs vergrößeren ?

    Sollte gehen, da man btrfs vergrößern kann ... natürlich nur mit einer Live-CD / USB, da man ja ein laufendes System nicht verändern kann. Von daher könnte dein Plan aufgehen.

  • Aber ehrlich gesagt, ehe ich mich durch den ganzen Krampf durchgearbeitet habe, habe ich das System komplett neu aufgesetzt. Damit bin ich in nicht einmal 30 Minuten fertig. Noch einmal 30 Minuten für die Extras und das Feintuning, und läuft ...

    Stimmt!

    Deshalb sichere ich mein Betriebssystem gar nicht mehr - nur die Daten des /home.

    Für den Inhalt des Beitrages 296721 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Hidalgo

  • Alero


    ich habe unter OpenSuse zwei VMs in KVM, die ich neu aufsetzen müsste. Eine mit Windows 10 und in dieser wieder zwei Softwarepakete mit Lizenzschlüsseln. Ich habe die Images der VMs zwar gesichert, habe aber noch nicht probiert, in KVM gesicherte Images einfach zurückzuspielen (Die Images sind ca. 140 -150 Gbyte groß, da dauert alleine das Kopieren eine Stunde).


    Außerdem in OpenSuse diverse Programme (Eclipse C++, Eclipse J2EE, Darktable, GeoGebra, GNU PSPP), die alle neu installiert werden müssen.


    Ich vermute, alleine die Neuinstallation der Anwendungen würde mich Tage kosten

    Für den Inhalt des Beitrages 296722 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: rebell21

  • Nun gut, das weiß ich nicht, was du alles auf deinem Rechner hast. In dem Falle musst du selbst abwägen, was für dich besser ist, das kann hier in der Community keiner wissen. Allerdings ... geht bei der Sache mit dem ganzen Befehlszeilenkrampf etwas schief, wirst du nicht umhin kommen, alles neu aufzusetzen, sprich ... Datensicherung nicht vergessen!

  • Kann ich ein OpenSuse vom USB Stick als Live- System booten und dann von dort aus das root FS meiner Linux Installation vergrößern ? Müsste ich dann wieder über chroot gehen ? Oder kann gparted aus dem Live System heraus meine root Platte vergößern (nachdem ich die Windows Partition gelöscht habe).


    Ist folgende Reihenfolge korrekt ?


    1. Mit grub-config die Windows Partition aus dem Boot Menü entfernen

    2. Im Live System die Windows-Partition löschen und meine root Partition vergrößern.

    3. /home Partition auf der größeren SSD einrichten und home Dateien mit rsync kopieren

    Für den Inhalt des Beitrages 296727 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: rebell21

  • Natürlich kannst du das vom USB Stick und einem dort laufenden System aus durchführen. Aber ob du aus einem Live-System heraus die Windows-Partition aus dem Boot-Menü entfernen kannst ... das wird nur gehen, wenn du die entsprechenden Dateien kennst. Ich kann da nicht helfen, da ich Windows scheue wie der Teufel das Weihwasser. Auch so ein Dual-Gemisch mit Linux und Windows auf einem Rechner kommt für mich nie in Frage. Da müssen andere etwas dazu sagen, die sich mit solcherlei Zeug besser auskennen.

  • ich dachte daran, im Live-System mit gparted nur die Windowspartition zu löschen. Zuvor wollte ich aber mit grub-config im laufenden System den Boot EIntrag für Windows entfernen. Die Arbeiten an grub nicht aus dem Live-System sondern im laufenden System

    Für den Inhalt des Beitrages 296736 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: rebell21

  • rebell21

    Und daran denken, dass sich die UUIDs der Partitionen auf der neuen Platte vermutlich ändern werden.

    Sollte das der Fall sein, nach Einbau der SSD:

    1. von einem live- oder rescue-System aus mit blkid die neuen UUIDs der Partitonen auslesen und in der fstab anpassen.

    2. Ebenso in /boot/grub2/grub.cfg und in /etc/default/grub die UUID für den bootloader anpassen.

    3. Jetzt z.B. mit dem rescue-System starten und 'Boot from Linux' auswählen und die root-Partition angeben.

    4. Wenn alles läuft, Yast2 starten und die bootloader-Konfiguration prüfen/anpassen und neu schreiben


    Hoffe es hilft,

    luigi











    Für den Inhalt des Beitrages 296743 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: luigi

  • Grundsätzlich sehe ich beim Klonen von Festplatten/SSD nicht so ein Datenverlustproblem. Entweder es klappt und der PC startet vom neuen Laufwerk in die gewünschten Betriebssysteme, oder eben nicht. Dann bleibt man erstmal bei alten Laufwerk als Startmedium... Dass das vorhandene Quelllaufwerk durch so eine Aktion Schaden nehmen könnte, sollte nicht passieren, da ja davon eigentlich nur gelesen werden sollte...


    Zu Windows-Zeiten hab ich mir mal den Paragon-Festplattenmanager für solche Zwecke angeschafft. Bei dieser Aufgabenstellung bin ich aber damit aus irgendeinem Grund gescheitert.


    Ich habe dann ganz unelegant closed Source das ganze mit Windows und dem AOMEI Partitionsmanager

    durchgeführt.

    Verlinkung gelöscht - Admin


    Am Ende halbwegs erfolgreich, allerdings hat am Ende das SSD-Alingnment nicht gestimmt. X(


    Das habe ich dann wiederum mit dem Paragon Festplattenmanager korrigiert... :S


    Für den Inhalt des Beitrages 296751 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Spaceloop