openSUSE kontra andere Distributionen

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Hinweis: In dem Thema openSUSE kontra andere Distributionen gibt es 19 Antworten auf 2 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • openSUSE kontra andere Distributionen

    Ich habe die Woche mal einen Versuch gestartet und verschiedene Distris auf meinem Schlepptopf installiert um mal zu gucken, wie die sich installieren lassen, wie die Aktualisierung läuft und wie sich die Systemeinstellungen so handhaben und das System sich so anpassen lässt.

    Die Versuche reichten von bekannten Distris wie Linux Mint, Debian und Ubuntu bis zu Exoten wie Makulu und KaOS 2015. Das war schon ein recht aufschlußreicher Feldversuch, muß ich zusammenfassend sagen.

    Abgesehen von KaOS, das gleich von Haus aus mit Plasma 5 einher kommt und nach einer Weile mit einer kryptischen Fehlermeldung die Installation einstellte ließen sich eigentlich alle getesteten Distris relativ problemlos installieren. Auch die Aktualisierungen gingen ziemlich problemlos vonstatten.

    Jedoch bei der Anpassung an die eigenen Vorstellungen ließen die meisten der getesteten Kandidaten dann die Flügel hängen bzw. waren die vorzunehmenden Einstellungen nicht immer gleich schlüssig erkennbar. Oder ich bin wirklich openSUSE verwöhnt.

    Um das alles mal zusammen zu fassen und hier keinen Roman zu schreiben muß ich unumwunden feststellen, das keine andere Distribution sich so umfassend und relativ problemlos konfigurieren und an die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt wie openSUSE.

    Dies ist nicht zuletzt dem genialen Konfigurations-Tool Yast zu verdanken, mit dem man das gesamte System umfassend bis zur letzten Schraube einstellen kann.

    Unterm Strich komme ich nicht umhin festzustellen, zumindest für mich, das openSUSE derzeit auf dem Linux-Desktop-Markt für "normale" Anwender das "Non plus Ultra" des Linux darstellt. :thumbup:

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alero ()

    Für den Inhalt des Beitrages 81730 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Alero

  • Mein VirtualBox hat auch schon alles zum Frass vorgesetzt bekommen, was sich irgendwie installieren lässt.

    Fazit: mehr als openSUSE konnte mich keine Distribution so recht überzeugen.
    Aber - wenn es keine Susi gäbe, dann wüsste ich, was ich nehmen würde. Netrunner -
    Das Teil hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen.

    Gruss
    Michael
    vokoscreen -> Screencastprogramm für OpenSuse unter
    kohaupt-online.de/hp
    Desktopvideos mit Ton

    Für den Inhalt des Beitrages 81733 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: muck

  • Hast du es denn mal mit Kubuntu probiert? Als openSUSE und damit meistens KDE-User könnte dich das aus der *buntu Familie möglicherweise überzeugen. Da ich gerne KDE verwende und damit auch openSUSE favorisiere, nutze ich auch Kubuntu und finde es ebenfalls ansprechend.

    ---**** COMMODORE 64 BASIC V2 ****
    64K RAM SYSTEM 38911 BASIC BYTES FREE
    READY.
    LOAD"openSUSE",8,1

    SEARCHING FOR openSUSE
    LOADING
    READY.

    Für den Inhalt des Beitrages 81735 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Phil - Latio

  • Damit ich über den Tellerrand blicken kann, nutze ich auch andere "Linuxe".

    Opensuse 13.2, 13.1, Kanotix Spitfire und Dragonfire,
    Kwheezy, Raspbian , partedmagic und ctdesinfekt.
    Für meine Freunde ist Linux = Opensuse.
    Ich bin auch stolz darauf, wenn ich von ihnen
    etwas neues erfahre. Denn dann sind sie nicht nur
    User sondern auch Mitglieder der Gemeinschaft.
    Eins der "einfachsten" Linuxe ist opensuse. Der Grund
    dafür ist Yast als Alleinstellungsmerkmal.

    Für den Inhalt des Beitrages 81742 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Kanonentux

  • Kubuntu ist zu Suse die einzig richtige und vernünftige Alternative und setze es auch aktuell ein. Es gibt kein Grund, Kubuntu schlecht zu finden. Denn wenn es Probs gibt, sind das nicht unbedingt welche, die diese Distri hat, sondern eher Allgemein.

    Yast ist aber tatsächlich ein gutes Argument für Suse. Und für Kubuntu finde ich die LTS Versionen wesentlich besser supported als bei Suse.

    Soll aber jeeeder selber entscheiden. Abraten möcht ich aber von kleinen und aus meiner Sicht schon fast Obskuren Mini Distris. Bei mir no way! :P
    we are motörhead and we play rock and roll

    Für den Inhalt des Beitrages 82349 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: raptor49

  • Yast ist aber tatsächlich ein gutes Argument für Suse. Und für Kubuntu
    finde ich die LTS Versionen wesentlich besser supported als bei Suse.
    Wie sind hier die persönlichen Erfahrungen der Susisten?
    Werden die Evergreens schlecht supported? Was läuft da nicht oder unbefriedigend?

    Wie ist das eigentlich - nach eurer Erfahrung - mit den großen Home-repos (es gibt da ja das verlässliche Anbieter). Werden die mit dem EOL einer Distri-Release eingestampft oder fortgeschrieben?
    There's no place like 127.0.0.1

    Für den Inhalt des Beitrages 82363 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: wurzel99

  • Kein besseres als OpenSuse-Linux ...

    Ich habe seit 1996 alle möglichen Distris ausprobiert, gesehen, genutzt, verflucht, geliebt - und dennoch - ich bin immer wieder bei OpenSuse geblieben. Woran liegt's?

    Definitiv an YaST als "Killer"-argument anderen Distris gegenüber. Das wiederum liegt aber daran, dass ich vorwiegend als Linux-User und nicht als -Hacker unterwegs bin. Auch meine jahrelangen Erfahrungen als Administrator mit allen möglichen Betriebssystemen, ließen mich trotzdem bequem werden. Und so sind GUIs nun mal bequem und YaST macht es eben besonders bequem. Aber ehrlich: So ganz ohne Hacking an der Konsole kommt keiner aus (und will ich auch nicht auskommen!). Auch bei OpenSuse nicht.
    In dem Zusammenhang muss man aber noch ehrlich ergänzen, dass ich mit keinem Windowmanager so gut ARBEITEN kann, wie mit KDE. Gehört für mich unbedingt dazu. (Ja, mir ist bekannt, dass dedizierte Server keine Oberfläche brauchen - habe ich hundertfach gemacht - aber ich rede hier als Anwender. Und Ja, mir ist bekannt, dass es auch andere Windowmanager gibt - die meisten habe ich auch ausprobiert und einige längere Zeit verwendet.)

    Hinzu kommt, dass ich von Jahr zu Jahr immer produktiver mit OpenSuse ARBEITEN kann. Das klappt auch immer besser und zuverlässiger. Alle Services kann ich problemlos nutzen, egal in welchem Netz, egal auf welchen Serverplattformen, egal wo und egal mit welchem Gerät.

    Ich habe seit gefühlten Jahrzehnten keine Daten mehr verloren. Ein Umstieg auf neue Versionen gelang immer und ohne Verluste. Oft konnte ich sofort (fast) ohne Anpassungen weiterarbeiten - besonders in den letzten 3 Jahren gelang ein Umstieg immer besser. (Ich habe allerdings auch nicht immer die neueste Hardware.) Auch ein Umzug auf neue Hardware war sehr oft problemlos oder mit geringen Problemen verbunden.

    Manchmal gab es schlecht gepflegte oder eingestellte Softwarepakete, aber dafür gab es immer irgendwie einen Ersatz. Lediglich bei speziellen Problematiken (spezielle Hardware wie Scanner, TV-Karten, LTE-Sticks etc.) gab es (und gibt es) hin und wieder Probleme. Ich habe mir selbst irgendwelche Interims-Lösungen geschaffen oder lebe mit dem Problem oder verwende statt dessen kompatible Hardware. (Fragt da mal MAC-User, was die alles schlucken müssen!)

    An der Stelle gebührt den fleißigen und hilfsbereiten Foren-Nutzern und Moderatoren mein Dank! Ohne deren Hilfe, ohne die Hilfe der Gemeinschaft, könnte ich das hier SO nicht schreiben!

    Wenn ich dienstlich nicht unbedingt MS Office nutzen müsste, würde ich gänzlich auf Windows-Software verzichten. So starte ich in diesem Fall mein MS Office unter der einzigen gekauften, aber jeden Cent werten, Emulations-Software "Crossover Linux" oder bei ganz störrischen MS-Anwendungen in einer VM unter VirtualBox.

    Seit diesem Jahr habe ich meine aktive EDV-Laufbahn beendet und falle langsam auf das Niveau eines DAU (Dümmster Anzunehmender User) zurück. In meinem Unternehmen gab es allerdings eine einzige Bedingung: Auf meinem PC läuft weiterhin OpenSuse!

    Für den Inhalt des Beitrages 82525 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: pschulze59

  • pschulze59 schrieb:

    Seit diesem Jahr habe ich meine aktive EDV-Laufbahn beendet und falle langsam auf das Niveau eines DAU (Dümmster Anzunehmender User) zurück.!


    Sehr schön gesagt ;)
    Ist aber auch wirklich so. Wenn das System läuft brauchst du dich um nix mehr scheren und kannst damit arbeiten. Das drum und dran vergißt du mit der Zeit, weil du es eben nicht mehr brauchst. oS läuft halt absolut fehlerfrei, zumindest bei mir. Was ich auf dem Testrechner rumspiele ist wieder ein anderes paar Schuh. :)

    Für den Inhalt des Beitrages 82532 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Alero