bin wieder abgewandert

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  • In einer sogenannten Informationsgesellschaft mit Internet, einem globalen Technologie- und Informationsnetz wäre ein solcher Schritt imho eigentlich heute fällig.


    Dass jeder so leicht wie möglich diese Dinge lernen kann oder zumindest leichter.


    Natürlich könnt ihr sagen, mach das doch gefälligst selbst, wenn Du es lernen willst, wenn Du dich gefälligst selbst hinsetzt, dann wirst Du das auch verstehen und lernen. Nur zeigt eben das Leben, dass es oftmals nicht funktioniert oder zustande kommt, und das ist der Grund, warum Foren den Nutzern da auf diese Weise imho unter die Arme greifen sollten. Foren sollten hier eine Funktion einnehmen in Richtung passive Schule oder Akademie, als Informationsmedium, zumindest zu einem gewissen Grad im Sinne einer Wissensdatenbank, die jeder studieren kann, der es wünscht.

  • Man müsste in Foren imho umfassende Programme ins Leben rufen und erst mal die Leute unterrichten, wie ein Betriebssystem überhaupt aufgebaut ist und wie es arbeitet, dh ihnen in erster Linie Informationen angedeihen lassen, von Seitens der Fachleute her..

    Nö, das was du damit meinst ist eine Art Schule. Abendschule, Volkshochschule etc.pp. Und da gibt es meines Erachtens bereits ein Angebot an Lehrgängen zur IT. Wer IT wirklich lernen will, lernt das nicht im Selbststudium oder in einem Forum. Der muss das wirklich studieren und auch die Zeit dafür haben, das studieren zu wollen. Dafür gibt es wieder Fernlehrgänge, was auch nichts anderes ist als eine Schule. Oder auch Bücher. Und dort legt man am Ende eine Prüfung ab. Dann kann man sagen, man versteht erst einmal ein bischen was von IT. Wie ein Betriebssystem aufgebaut ist und wie es arbeitet ist nicht Aufgabe von Foren. In Foren befinden sich zumeist erfahrene Anwender, zu großen Teilen Autodidakten, die Usern helfen, die noch nicht so fit im Umgang mit dem System sind. Und das unentgeltlich in ihrer Freizeit. Professionelle Hilfe, also Support, bekommt man meist gegen Bezahlung. Dazu muss noch erwähnt werden, das selbst Netzwerktechnik ein so gigantischer Moloch geworden ist, das man schon nur dafür Jahre braucht, um das wirklich zu verstehen. Und das ist nur ein Aspekt eines Betriebssystems. Man kann das jetzt noch auseinander pflücken nach Windows, Linux und Mac und dann noch deren Unterabteilungen. Es gibt kein Betriebssystem, das man mal eben einfach so erklären kann, wie es funktioniert.

    Fazit: Um es noch einmal ganz deutlich zu sagen. Foren sind Hilfe zur Selbsthilfe und keine Volkshochschulen. Wer lernen will, kann am Wissen der Forenmitglieder teilhaben. Foren funktionieren deshalb, weil sie von einer gewissen Schwarm-Intelligenz profitieren. Bedeutet, viele wissen viel. Manche profitieren davon, lernen, und geben ihr erlerntes Wissen weiter, manche schmarotzen, schöpfen Wissen ab und geben nichts zurück. Wenn du dieses Forum einmal aufmerksam verfolgst wirst du feststellen, das du die User, die hier ständig hilfreich zur Seite stehen, auch wenn sie das eine oder andere mal daneben liegen, an den Fingern einer Hand abzählen kannst. Dann gibt es User die ab und zu mal reinschauen und da und dort einen hilfreichen Beitrag beisteuern. Auch die kannst du im Stamm an einer Hand abzählen. Aber das ist in jedem Forum so. Und deshalb muss man deinem Vorschlag, in Foren Programme ins Leben zu rufen die dein oben angeführtes Ansinnen umsetzen, eine ganz klare Absage erteilen. Nicht zuletzt auch einfach deswegen, und auch das hatte ich dir schon einmal mitgeteilt, aber du scheinst es immer noch nicht verstanden zu haben, weil die Helfenden das hier in ihrer Freizeit machen. Neben dem Beruf zumeist und neben der Familie. Und da hat keiner Zeit für solche Sachen bzw. niemand will hier Romane schreiben oder lesen. Kurze Frage zu einem Problem mit Schilderung der Symptome und relevanten Informationen, kurze Antwort. Fertig .... meistens. Selten gehen Threads mal über mehrere Seiten. So funktionieren Foren. Und dafür sind sie da. Hilfe zum Selberhelfen. Punkt.

  • Alero

    ich wollte damit keineswegs zum Ausdruck bringen, dass ich ein solches Projekt erwarte, sondern lediglich ein Problem gesehen und geschrieben, was man imho dagegen tun könnte.


    Derartige Projekt müssten natürlich Schule machen und müsste zu einer Bewegung werden. Vielleicht kommt ja mal in der Zukunft eine Initialzündung in diese Richtung. Wenn ich Geld hätte, würde ich ohne zu zögern eine Stiftung gründen, die sich dieser Aufgabe annimmt und dafür ein eigenes Forum bzw. dafür eine eigene Plattform gründen bzw. diese finanzieren.

  • Katzenfreund

    Du trägst Eulen nach Athen ... mehr gibt es dazu nicht mehr zu sagen.


    Nur ein Beispiel von unzähligen anderen:


    https://www.tuxcademy.org/download/de/lxk1/lxk1-de-manual.pdf


    Fazit: Mir fehlt es leider an der Zeit, alle diese Seiten aufzuzählen. Bevor du etwas schreibst, recherchiere erst einmal im Internet, ob es das nicht schon gibt oder ob du das Rad wieder neu erfinden willst. Oder du willst dich nur unterhalten, kann ja auch sein.

  • Das bedeutet, Lern-Module erarbeiten und ins Foum stellen, die alle strukturiert sind und aufeinander aufbauen.

    Wenn sich jemand finden würde...

    Ist ja eine Open Source Gemeinde. Jeder darf sich einbringen.

    Ich habe heute leider keine Zeit mehr.

    Für den Inhalt des Beitrages 300279 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: ThomasS

  • Wenn du dieses Forum einmal aufmerksam verfolgst wirst du feststellen, das du die User, die hier ständig hilfreich zur Seite stehen, auch wenn sie das eine oder andere mal daneben liegen, an den Fingern einer Hand abzählen kannst.

    Und wenn dann mal ein neues Foren-Mitglied helfen will und versucht, sich einzubringen, dann kommst du als Erbsenzähler um die Ecke und erzählst einen von Lubuntu 16.04. 😇 😛


    Du merkst, es nagt immer noch ein bisschen an mir - aber Schwamm drüber, das war eh ein fauler Thread.


    Have a nice evening 🙂

    Für den Inhalt des Beitrages 300282 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Feli

  • Wenn sich jemand finden würde...

    Ist ja eine Open Source Gemeinde. Jeder darf sich einbringen.

    Genau. Es sind nicht immer die Impulse von Innen, die etwas verändern oder neue Ideen Wirklichkeit werden lassen.


    ich kann in meiner finanziellen Situation leider nicht mehr als Luftschlösser bauen in der Richtung, aber vielleicht ist das ja ein Samen, der irgendwann zu keimt und zu etwas wird... auch wenn es derzeit nur eine Idee oder ein Luftschloss ist, über das man natürlich lachen kann. Mehr Projekte in der Richtung wären jedenfalls imho konstruktiv und wünschenswert. Jedenfalls von Seitens derer, die dieses Wissen brauchen könnten und sich schwer tun, es selbst zu finden oder zu erwerben.

  • Mehr Projekte in der Richtung wären jedenfalls imho konstruktiv und wünschenswert. Jedenfalls von Seitens derer, die dieses Wissen brauchen könnten und sich schwer tun, es selbst zu finden oder zu erwerben.

    Und du meinst, die finden dann deine neuen "Projekte", wenn sie schon nicht in der Lage sind, so wie du, die bereits existierenden zu finden? »¬ »< »< »<

  • Genau. Es sind nicht immer die Impulse von Innen, die etwas verändern oder neue Ideen Wirklichkeit werden lassen.


    ich kann in meiner finanziellen Situation leider nicht mehr als Luftschlösser bauen in der Richtung, aber vielleicht ist das ja ein Samen, der irgendwann zu keimt und zu etwas wird... auch wenn es derzeit nur eine Idee oder ein Luftschloss ist, über das man natürlich lachen kann. Mehr Projekte in der Richtung wären jedenfalls imho konstruktiv und wünschenswert. Jedenfalls von Seitens derer, die dieses Wissen brauchen könnten und sich schwer tun, es selbst zu finden oder zu erwerben.

    Dir kann geholfen werden:


    Linux-Praxisbuch – Wikibooks, Sammlung freier Lehr-, Sach- und Fachbücher


    So!

    Nu' is hier auch was Schule.

  • Es wird mit der IT-Welt aus meiner Sicht eben immer mehr wie beim Auto. Du kaufst ein Massenprodukt, und kannst als End-User einen gewissen Hauptnutzen daraus ziehen. Was das Auto unter der Haube so treibt, musst du nicht zwingend wissen. Du musst nur wissen, wie du es fährst. Du musst nicht wissen, wie du eins baust...


    Letztenendes ist das genau auch das Geschäftsmodell der SUSE AG. Sie basteln Lego-mäßig aus Open-Source-Teilen ein Betriebssystem, garantieren, dass es auf zertifizierter Hardware auch läuft und leisten Support. Der Kunde muss sich um Einzelheiten nicht mehr kümmern. Er kann das Endprodukt für seine Szenarien einsetzen.


    Und dennoch ist all dies kein Geheimwissen, da im Falle von Linux ja alle Open Source ist.


    Ein mögliches Gegenstück zu Führerschein, Fahrsicherheitstraining und Flottenmanagement im KFz-Bereich könnten z.B. die diversen LPIC-Kurse sein. Einen Rabattgutschein vom Linux Professional Institute befindet sich z.B. in den DVD-Boxen, es ist in der Suse-Welt alles andere als unbekannt. Man bekommt bei LPIC ein offizielles Zertifikat, was man der Bewerbungsmappe anhängen kann... Quasi wirklich ein Equivalent zum Führerschein. Mit dem Essentials-Kurs existiert sogar eine Art Gegenstück zum Rollerführerschein... ;)

    Wer einen "realen Lehrer" braucht, hierfür gibt es auch Anbieter wie B1 Systems, ebenfalls recht SUSE-Affin...


    Beim Aufbau von Linux-Distributionen wird es schon schwieriger. Es entspricht sozusagen einem Maschinenbaustudium beim Auto. Hier würde ich das Linux-from-scratch-Projekt als Einstieg empfehlen.


    Welcome to Linux From Scratch!


    Was die individuelle Kritik des TE betrifft: Zunächst habe auch ich festgestellt, dass grundsätzlich, wenn es mal knirscht, es oft daran liegt, dass man ein proprietäres Produkt eines externen Herstellers einsetzen möchte. Das geht ja schon mit NVidia-Treibern los, wobei diese unter Leap eigentlich ganz gut laufen. Softmaker bietet für sein Office ein eigenes Repo an, wobei hier in der Vergangenheit bzgl. 32/64-Bit-Paketen mit Umbenennungen gearbeitet wurde. Unsauber, funktioniert aber trotzdem stabil. Moneyplex, ebenfalls ein openSUSE-Sponsor, arbeitet mit einem Windows-ähnlichen Installer und internem Update-System, ohne das Paketsystem zu nutzen. Kann auch mit Leben, Paketsystem wäre aber komfortabler.


    --> Bei kommerzieller Closed-Software gleicht die Frage der Integration in die Linux-Philosophie oft einer Wundertüte. Der Hersteller kann gleichwohl eine funktionierende Lösung anbieten oder es vermasseln...


    VM-Ware habe ich nicht getestet. Ist aber letztenendes die gleiche Kategorie (proprietär). Auf der Webseite wird openSUSE /SLE als unterstütztes System geführt. Wenn es nicht out-of-the Box läuft, wäre die Kritik IMHO an VMWare Inc. zu richten. Wenn man sich für VMWare entscheidet, oder es gar kauft wegen dem Versprechen, dass es unter *Suse* läuft, sollte der Hersteller auch dafür Sorge tragen, dass man das Produkt ohne viel Aufhebens eben mit einem *Suse* nutzen kann. Ansonsten könnte man sich auch überlegen. ob man nicht mit einer QEMU-Basis besser fährt... Ich sehe da jetzt wie gesagt kein Versäumnis bei openSuse.



    (Suse könnte hier höchstens mit einem Logo-Programm ähnlich MS bei Windows Abhilfe schaffen. z.B. gab es ab Vista AFAIK das Windows-Logo für Software nur mit msi-Installer und das Programm durfte nicht mehr Konfigurationsdaten ins Programmverzeichnis schreiben...)


    Generell ist aber das schöne an der Linux-Welt, dass man nicht Entscheidungen seiner Distribution hilflos ausgeliefert ist, sondern diese eben notfalls auch wechseln kann. Wenn eine Architekturentscheidung absolut nicht ins Konzept passt und etwas woanders deutlich mehr den eigenen Bedürfnissen entsprechend umgesetzt wurde, muss man nur die Downloadzeit für das jeweilige ISO investieren und kann eine andere Distribution auf Herz und Nieren testen.

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    Für den Inhalt des Beitrages 300312 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Spaceloop