Eignung als Alltagsbetriebssystem für Computer-Anfänger

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  • Feli

    Schreibe gerade von Debian. Na ja, Mint finde ich ganz ok. Schöne Einsteiger-Distri. Vor allem funktionieren die Drucker sofort outofthebox, wie unter Debian. Das bekommt opensuse nie hin. Ich starte Mint oder Debian und sofort ist mein WLan Netzwerkdrucker eingebunden und selbst der Scanner funktioniert. Sofort. Ohne das ich herum basteln muss. So stelle ich mir ein gutes System vor. Alle Peripherie-Geräte werden erkannt und sofort eingebunden. So muss das sein. Aber na ja ...

  • Nachtrag: Weil die Überschrift lautet Für Computeranfänger... die lernen hier aber auch nichts mehr und wissen am Ende vom System gar nichts außer wie man Dateien installiert, was dann durch Discover auch noch abgenommen wird. Somit werden die Foren überrannt, weil der "Computer-Anfänger" keine Probleme mehr selbstständig lösen kann.

    Zweifellos hast du damit recht. Aber schau dir mal die IT-Umgebung in großen Firmen an. Da kommt doch kein IT-Supporter (wenn es den noch im Hause gibt) am Arbeitsplatz vorbei wenn es Probleme gibt. Da wird der PC per Fernwartung neu installiert oder ein Rollback gestartet und fertig.

    Gruß Jürgen

    Für den Inhalt des Beitrages 306805 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: JSC

  • Da wird der PC per Fernwartung neu installiert oder ein Rollback gestartet und fertig.

    Ja, eben ... wie unter Windows. Können die ja machen ... aber ich will das für mich nicht. Ich möchte kein Lindows. Und wenn es keine andere Möglichkeit gibt ... opensuse ade.

  • Du merkst aber schon, dass du in der komfortablen Position bist, dir dein Betriebssystem gemäß deiner Kenntnisse und Fertigkeiten aussuchen zu können. Machen ich und viele andere ja auch. Aber das ist eben auch der Grund, warum "unixoide" Betriebssysteme nie die Verbreitung wie Windows hatten. Der Betreuungsaufwand ist einfach zu groß, Solaris in einer Firma zu betreuen erfordert Wissen.

    Meiner Meinung nach kann es eine flächendeckende Verbreitung von Linux ohne "immutable" nicht geben. Und auch Debian wird daran nicht vorbeikommen, Red Hat hat ja mit Fedora (Silverblue oder Kinoite) den Weg vorgezeichnet.

    Ich persönlich werde Tumbleweed und Leap solange betreiben wie möglich + kleine Abstecher zu Microos.

    Gruß Jürgen

    Für den Inhalt des Beitrages 306807 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: JSC

  • Das ist ein ähnliches System wie bei Windows.

    Naja! Windows ist meines Wissens nicht immutable und wenn ein Update nicht geklappt hat, dann kann es schon mal gut sein, dass es nicht mehr hochfährt. Da kommt das traurige Smiley auf blauem Grund und das war's. Auch die "Systemwiederherstellungspunkte" sind kein Vergleich zu BTRFS-Snapshots und ein "Rollback", falls man das bei Windows so nennen kann, funktioniert dort mehr schlecht als Recht. Zumindest laut dem was ich so mitbekomme.

    MicroOS zu Windows oder "Lindows" zu degradieren halte ich deshalb für nicht angebracht.


    Vielmehr sehe ich hier einen Ansatz, ein sehr zuverlässiges System zu erschaffen, das wenig bis gar keine Pflege braucht. Für Anfänger perfekt!



    Datei liegt unter /user/libs/sddm und die darf ich nicht bearbeiten, da sie unter root liegt.

    Schon mal mit transactional-update versucht? Ich glaube da gibt es auch irgendeine Option mit --keep. Aber das ist nur so eine Idee von mir, andere können da mehr dazu sagen.



    Nachtrag: Weil die Überschrift lautet Für Computeranfänger... die lernen hier aber auch nichts mehr und wissen am Ende vom System gar nichts außer wie man Dateien installiert, was dann durch Discover auch noch abgenommen wird. Somit werden die Foren überrannt, weil der "Computer-Anfänger" keine Probleme mehr selbstständig lösen kann.

    Es gibt eine Menge Leute, die es gar nicht lernen wollen. Warum sollte z.B. ein Buchautor, der den PC einfach zum Schreiben benutzen will, ein Koch, der sich neue Rezepte heraussucht, ein Pensionist, der nur die Nachrichten lesen oder ein Mathelehrer, der einfach nur eine Schularbeit vorbereiten will, lernen, wie Linux aufgebaut ist und wie man auf Fehlersuche geht? Die wollen ein System, das sie einschalten, die entsprechenden Programme öffnen und Ihre Agenda erledigen, dann wieder ausschalten.

    Genau für solche Leute ist MicroOS exzellent geeignet.


    Dass du das nicht haben willst, weil du dich für Linux an sich interessierst ist natürlich legitim! Zum Glück gibt es ja eine große Vielfalt bei Linux. Man betrachte z.B. VOID-Linux. Eine Typische Distro für Enthusiasten. Hat nicht mal Systemd, weil viele das nicht mögen. Alles anpassbar. Alles nach dem KISS-Prinzip.

    Oder eben Linux Mint. Einsteigerfreundlich, aber auch zum Lernen von Linux geeignet.

    Gentoo - wo man sich alles selbst kompiliert.

    Arch - wo man alles nach seinen Wünschen installiert.

    ...


    Wieso darf es also nicht auch eine Distro für die breite Masse geben, das einfach nur läuft und Programme ausführt ohne, dass man sich mit dem System selbst beschäftigen muss?


    meine "Kundschaft" habe ich so "erzogen", dass sie regelmäßig aktualisiert und auch Daten sichert (ungesicherte Daten sind unwichtige Daten und der Verlust von unwichtigen Daten ist kein Grund zum Heulen). 😇

    Kann man so machen, wenn die "Kundschaft" mitmacht. Oft bleibt aber das Backup trotzdem aus und es wird trotzdem geheult. Für die Updates ist halt auch nicht immer Zeit. Da bleibt ein Update schon mal 1-2 Wochen liegen, wenn die "Kundschaft" keine Zeit dafür hat.


    Aber auch hie sei angemerkt: was ist falsch daran, wenn diese Aufgaben das Betriebssystem selbst erledigt? Oder anders gefragt: Wo ist der Mehrwert, wenn ein Laie die Updates nicht mal durchschaut, sondern brav auf "Aktualisieren" klickt, weil es der Admin halt gesagt hat und dann vor dem Rechner sitzt und wartet, bis alles installiert ist?

    Für den Inhalt des Beitrages 306808 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: SUSE_Pat

  • JSC

    Linux wird NIEMALS! die selbe Verbreitung auf Desktop-Systemen erlangen wie Windows. Niemals. Microsoft hat damals den ultimativen Schachzug gemacht, indem es mit den Herstellern den Deal abgeschlossen hat, das auf jedem Rechner dieses unsägliche Windows vorinstalliert ist. Rechner ohne Windows musst du mit der Lupe suchen. Damit hat sich Microsoft eine Monopol-Stellung aufgebaut. Jeder Dorf-Depp, der sich einen Rechner kauft, kommt sofort mit Windows in Berührung und will dann natürlich auch nichts anderes mehr, weil er andere Betriebssysteme für viel zu kompliziert hält. Nur was für Nerds und Geeks. Das dem nicht so ist beweisen wir hier im Forum fast täglich. Und die Umsteigewilligen werden mehr. Das hat aber nichts mit Linux zu tun sondern mit der Firmen-Politik von Microsoft, die ihre User immer weiter ausquetschen wollen und immer mehr Daten einfordern. Irgendwann wird es selbst dem geduldigsten zu viel. Und man verbessert das umsteigen nicht, indem man Linux Windows angleicht. Meine Meinung ist ... wer Linux ernstlich will, der wird es lernen. So schwer ist es nicht. Wer ein Windows unter dem Linux - Logo will, der sollte bei Windows bleiben.So einfach sehe ich das. Aber das ist mal wieder meine persönliche Meinung.

  • Bei Canonical nennt sich das Ganze wohl immutable Desktop und zielt in die gleiche Richtung wie MicroOS. (deutsche Übersetzung)


    Kann man so machen, wenn die "Kundschaft" mitmacht. Oft bleibt aber das Backup trotzdem aus und es wird trotzdem geheult. Für die Updates ist halt auch nicht immer Zeit. Da bleibt ein Update schon mal 1-2 Wochen liegen, wenn die "Kundschaft" keine Zeit dafür hat.

    wie erwähnt, ist ne Frage der "Erziehung" - bei meiner "Kundschaft" muss ich nur mit Windows drohen und schon funktioniert es nach meinem Willen.

    Ich mach das umsonst - aber wenn es "kaspereien" gibt, dann kann man das auch bleiben lassen → wie erwähnt, es gibt Windows und denen, die wirklich gar nichts am Rechner machen wollen, außer ihn zu nutzen, denen lege ich Apple und seinen in sich geschlossenen Kosmos ans Herzen.

    Für den Inhalt des Beitrages 306810 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Feli

  • wie erwähnt, ist ne Frage der "Erziehung" - bei meiner "Kundschaft" muss ich nur mit Windows drohen und schon funktioniert es nach meinem Willen.

    Erster Grad der Folter: Folterinstrumente zeigen ;)

    Gruß Jürgen

    Für den Inhalt des Beitrages 306811 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: JSC

  • denen lege ich Apple und seinen in sich geschlossenen Kosmos ans Herzen.

    Das unterschreibe ich mal eben. Das Linux nach der Installation sofort betriebsbereit ist, sollte auch der letzte inzwischen verstanden haben. Es ist nicht mehr so wie früher.


    Edit: Noch mal kurz zu MicrOS mit neuem Namen:


    Zitat

    Für wen ist openSUSE Aeon geeignet?

    Es ist NICHT jedermanns Sache. Ihre hochgradig anpassbaren Tumbleweed & Leap-Desktops sind sicher und bleiben die beste Wahl für diejenigen, die an ihrem Desktop herumbasteln möchten.

    Es sollte perfekt für faule Entwickler sein, die nicht länger mit ihrem Desktop herumspielen und einfach nur „ihre Sachen erledigen“ wollen, insbesondere wenn sie rund um Container entwickeln.

    Es sollte auch das gleiche Publikum ansprechen, das jetzt eher an ein iOS-, Chromebook- oder Android-ähnliches Erlebnis gewöhnt ist, bei dem das Betriebssystem statisch, automatisiert und zuverlässig ist und die Apps das Wichtigste sind, was den Benutzer interessiert.

    ---> Hervorhebungen von mir ... Text von opensuse.org: Portal Aeon

  • Linux wird NIEMALS! die selbe Verbreitung auf Desktop-Systemen erlangen wie Windows. Niemals. Microsoft hat damals den ultimativen Schachzug gemacht, indem es mit den Herstellern den Deal abgeschlossen hat, das auf jedem Rechner dieses unsägliche Windows vorinstalliert ist.

    Ich würde weder das eine noch das andere Szenario prophezeien. Wie es kommt, so kommt‘s.

    Ich habe auch keine Hoffnungen oder Erwartungen, dass Linux Marktführer werden soll. Warum auch? Damit es für Virenschreiber interessant wird? Nein danke.


    Trotzdem sollte es möglich sein, als absoluter Laie, der sich um das Betriebssystem überhaupt nicht schert, Linux verwenden zu KÖNNEN! Ich bin überzeugt davon, dass es gerade für Laien, die auf alles klicken, was sich nicht verstecken kann, Linux jetzt schon die beste Wahl ist. Da passiert eben nicht so schnell was, wie unter Windows, wo ja schwubediwupp ein Virus auf dem System ist.


    So ein Immutable System bietet für Laien ganz neue Möglichkeiten. Oder besser gesagt für die Betreuer ihrer Systeme! (Das ist besonders hervorzuheben!!) Denn jeder, der vom PC keine Ahnung hat, hat irgendjemanden, der ihm hilft. (Wenn nicht, ist er arm dran - meine Erfahrung.)



    Aber lasst uns mal über die Punkte diskutieren, die ich im ersten Posting genannt habe. Denn darum geht’s mir hauptsächlich. Deshalb habe ich den Thread eröffnet. Ich bitte euch um eure Ratschläge dazu!

    Für den Inhalt des Beitrages 306813 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: SUSE_Pat