Die große Mehrheit der mir bekannten User möchte sich nunmal nicht mit dem Terminal auseinandersetzen aber trotzdem gerne Linux benutzen.

Hinweis: In dem Thema Die große Mehrheit der mir bekannten User möchte sich nunmal nicht mit dem Terminal auseinandersetzen aber trotzdem gerne Linux benutzen. gibt es 13 Antworten auf 2 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • .......

    ZITAT VON RHILLER


    "Sauerland hat immer gepredigt alles was Packegekit ist zu deinstallieren. Und er hatte recht damit."


    So pauschal ist diese Aussage heute definitiv falsch und führt in letzte Konsekuenz diese Forum weiter in die Bedeutungslosigkeit.


    Der fortgeschrittene User wird solche Programme wie apper, package-kit, discover und einige andere schnell von seinen System entfernen.

    Für die große Mehrheit der User ist das Terminal aber weiter "Terra Incognito" und die halten ihre System mit dem "Package-Kit" und der automatische Online-Aktualisierung mittels YAST auf einem ausreichen sicheren Level. Das funktioniert seit Anfang 2018 openSUSE Leap 15.0 auf sehr vielen Systemen meiner "Frischlinge" und Bekannte ohne nennenswerte Fehler ausgezeichnet .... :):)


    Die große Mehrheit der mir bekannten User möchte sich nunmal nicht mit dem Terminal auseinandersetzen aber trotzdem gerne Linux benutzen.


    Leider ist dieses und die anderen Foren extrem "Terminal fokussiert" und vergrellt damit viele Interessenten .... :cursing:


    Ich danke "Sterun" und einigen anderen hier ausdrücklich. Sie zeigen mittlerweile auch in Ihren Lösungsvorschlägen zusätzlich Wege mit YAST2 auf ... :):)


    ... just my 2 cents ...


    n.b.

    die meisten der hier und in den anderen Foren besprochene Probleme ergeben sich meiner Beobachtung daraus, das auf der Kommandozeile in zig Dateien rumfuhrwerkt wird und sich dann auch noch gewundert wird, das das System kracht.

    ...Das Terminal hat die Rolle der Mofas aus den siebzigern für viele übernommen... wenigstens bleibt dann der eigene Körper unversehrt .... ;);)


    Wobei ich "Sauerland"s Wissen und Kapazität immer schätze und alle hier (auch ich) viel von ihm lernen durften .... :)

    2 Mal editiert, zuletzt von Petert ()

    Für den Inhalt des Beitrages 290393 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Petert

  • ja - du hast zum Teil Recht

    - viele möchten Linux aber keine Kommandozeile

    leider klappt es nicht. Selbst GUI-lastige Linux-Distris - wie auch Opensuse - stoßen mit Yast an ihre Grenzen. Manchmal wünsche ich mir aber tatsächlich, dass die yast-basierenden Lösungen hier intensiver aufgezeigt würden. Leider im Forum faktisch schwierig, denn die Aufforderung die Ausgabe von "zypper lr -d" incl. der Ausführung ist eben einfacher als das ganze für Yast zu beschreiben und durchzuführen

    - Yast hat seine engen Grenzen

    - daher: faktisch kommt man an vielen Punkten ohne Konsole nicht weiter. Ist - leider - so


    So lange das so ist - und ich sehe keinen Ausweg - bleibt Linux auch aus diesem Grund ein Exot auf dem Desktop oder in der Router/android/settop-boxen-Nische. Die ist zwar riesengroß aber eben nicht der Desktop.

    Für den Inhalt des Beitrages 290396 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: senior53

  • Schlussendlich ist das sogar auf das Windows-Universum übertragbar: Wer sein System bis in das letzte Detail managen will, muss in 2 Konfigurationssysteme, Konsole und dann noch in die Registry...

  • Linux richtet sich nur!!!11! an die User, die für ihren Computer eigenverantwortlich sein wollen und eben selbst möglichst umfassend steuern wollen.

    AKA von Techniker für Techniker.


    natürlich gibt es Bestrebungen, Distributionen anzubieten (Tlw. Ubuntu und PopOS) die nur auf den Endbenutzer abzielen, erzeugen damit aber den Widerspruch der Offenheit der Linux/Gnu Systeme und OS as a service Wie Windows 10.


    Das heißt, "die Mehrheit", die kein Terminal benutzen wollen, wollen eigentlich auch kein Linux System benutzen.

    PRAISE THE OMNISSIAH

    Für den Inhalt des Beitrages 290398 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Scytale

  • und führt in letzte Konsekuenz diese Forum weiter in die Bedeutungslosigkeit.

    Und deine Aussage machst du woran fest? Hast du mal die Zahlen der anwesenden Mitglieder mit z.B. dem Linux Club verglichen? Nur mal so die aktuellen Zahlen.

    Unser Forum ...

    Linux Club

    Deine Aussage, das dieses Forum in die Bedeutungslosigkeit führt, ist hahnebüchener Unsinn oder auf Neudeutsch FakeNews!


    scnr


    Und zum Thema ... wer kein Interesse daran hat, sich mit der Konsole auseinander zu setzen, der sollte bei Windows bleiben. Das ist so, knallhart. Punkt. Linux ist nicht Windows und wer seine jahrelangen Windowsgewohnheiten auf Linux übertragen möchte, der ist bei Linux falsch. Daran gibt es nichts zu rütteln.


    Das heißt, "die Mehrheit", die kein Terminal benutzen wollen, wollen eigentlich auch kein Linux System benutzen.

    Und das kann ich sowas von unterschreiben. Die wollen ein Windows-Linux. Doch das ist Utopie. Die wollen sich wahrscheinlich nur von der Masse abheben indem sie sagen, ich benutze Linux ... um anzugeben.

  • Selbst GUI-lastige Linux-Distris - wie auch Opensuse - stoßen mit Yast an ihre Grenzen.

    [ ... ]

    - Yast hat seine engen Grenzen

    - daher: faktisch kommt man an vielen Punkten ohne Konsole nicht weiter. Ist - leider - so


    Wo sind denn welche Grenzen genau? Gib mal Beispiele.


    Ich sehe das anders.

    Wenn jemand im Alltag stets mit seinen (zumeist immer den gleichen) Anwendungen arbeitet, wo gibt es da einen Zwang, die Konsole zu benutzen?

    Den sehe ich weder bei Windows, noch bei Linux, noch $sonstwo.


    Und was ist eigentlich Konsolenbenutzung?


    Für oft notwendige Aktivitäten habe ich mir neben den Favoriten zusätzlich Desktop-Symbole und Kontextmenü-Erweiterungen im Dolphin angelegt.

    Wenn als Ergebnis eines Mausklicks etwas im Terminal abläuft, ist das dann Konsolenbenutzung?

    Nein, ich habe einen Mausklick gemacht, nicht ein Terminal geöffnet und irgendwelche Kommandos eingetippt.


    Zitat

    So lange das so ist - und ich sehe keinen Ausweg - bleibt Linux auch aus diesem Grund ein Exot auf dem Desktop oder in der Router/android/settop-boxen-Nische. Die ist zwar riesengroß aber eben nicht der Desktop.

    Das ist für mich eine abgedroschene Killerphrase.

    Die Situation ist wie sie ist aus ganz anderen Gründen.

    Und der Grundstein dazu wurde schon gelegt, als es Windows und Linux noch nicht gab.


    Ein Windows-Poweruser, der an seinem System feilt und konfiguriert, wird immer wieder mal die Kommandozeile der Powershell nutzen und die Registry manipulieren. Da sehe ich keine relevanten Unterschiede.


    Abgesehen davon: wenn ich das Desktop-Symbol für "Update" klicke und die Aktivitäten des zypper dup im Terminal verfolge, wo genau habe ich da einen Nachteil?


    Es geht viel schneller als die Mausklickarie, die ich unter Windows vollziehen muss, um die Update-Funktion in den Einstellungen auch nur zu erreichen. Und wenn etwas nicht so funktioniert wie erwartet, dann sehe ich die Stelle und eine Problemschilderung dazu und habe Stoff zum Nachdenken.


    Bei Windows ist dann der Regelfall eine Meldung wie "Ups, da hat was nicht gekappt, sorry!" und ich stehe mit leeren Händen da. Da kann ich erst mal googlen, damit ich überhaupt Stoff zum Nachdenken erhalte.

  • Ich hab wahrscheinlich, aufgrund meiner beruflichen Laufbahn ein differenzierteres Verhältnis zu Terminals und zum Mausschubsen durch meine Erfahrungen mit der "Elektrischen Datums Verhunzung" ^^ und hab lange überlegt, ob ich hier meinen "Senf" dazugeben soll. Ich bin ja nicht der typische Computeranwender. ;)


    Sollte jemand der Auffassung sein, dass mein Post nicht rein passt, dann soll ein Admin ihn löschen.


    Meine erste Berührung mit der elektrischen Datenverarbeitung hatte ich mit Beginn meiner Ausbildung zum Bankkaufmann 1971. Die Girokonten waren schon "elektrifiziert" :).

    Jeden morgen durften die Auszubildenden und Angestellten die eingetroffenen Kontoauszüge in großen "Trögen" in die einzelnen Konten einsortieren. Für Kontostandabfragen gab es für jede Geschäftsstelle einen dicken Computerausdruck für die Girokonten, die von der Geschäftsstelle verwaltet wurden. Wenn ein Kunde einer anderen Filiale Geld von seinem Konto abheben wollte, mussten wir u. U. erst in der Filiale nachfragen, ob wir das Geld auszahlen können/dürfen. Terminals gab es an der EDV (die sich in der Hauptstelle befand) noch nicht. Alle Buchungen, wie Überweisungen, Lastschrifteinzüge, wurden nachts im sogenannten Batch-/Stapelverfahren durchgeführt. Das ich meine Seele dann irgendwann mal komplett an die IT verkaufen würde, hab ich damals noch nicht geahnt.


    Kurz vor dem Ende meiner Ausbildung war ich in der Hauptstelle der Sparabteilung zugeteilt und habe hier die Umstellung von der einzelnen Sparkontokarten auf die EDV mitbekommen. Auf diesen Sparkontokarten wurden zum Jahresende von den Mitarbeitern händisch die aufgelaufenen Sparzinsen kapitalisiert,

    Oft saß eine Programmiererin mit ihren dicken Programmlisten in meiner Nähe, so dass ich mich hier mit dem EDV-Bazillus infiziert habe. Die EDV-Anlage meiner Sparkasse war damals von Siemens, glaube ich mich so erinnern zu können.

    Ich bin nach meiner Ausbildung 1974 für 4 Jahre zur Luftwaffe gegangen und war nach der Grundausbildung zuerst in einer Radarstellung eingesetzt. Hier gab es einen Rechner, der zur Darstellung von Symbolen über den Radarsignalen auf dem Radarschirm diente. Wir waren für die Überwachung des südlichen Korridors nach West-Berlin zuständig. Die Flugplane der Alliierten Fluggesellschaften kamen per Lochstreifen und wurden dann mit einem Lochstreifenlesegrät auf Papierstreifen gedruckt und dem Radarleit-OFffz. dann an seinen Platz gesteckt.

    Die Fütterung des Rechners konnte per Lochkarte oder Kugelkopfschreibmaschine erfolgen. Der Rechner hatte einen Arbeitsspeicher von 128KB in 2x 64K-Blöcken (Ferritkernspeicher) zum Anfassen.

    Ich war gegen Ende meiner Dienstzeit noch ein Jahr auf der Bonner Hardthöhe im RZ des BWB (Bundesamt für Wehrtechnik und Bestech... ähh Beschaffung :P) als Operator auf einer Siemensanlage mit, für mich damals enormen, 1 MB Arbeitsspeicher und einem riesigen Kühlaggregat für das RZ im Keller. Tagsüber wurde mit BS2000 gearbeitet und Abends mit BS1000. Hier hab ich angefangen mich mit der Programmiersprache COBOL intensiver zu befassen. Hier hab ich dann wohl doch meine Seele an die IT verkauft/verloren.


    Ich bin nach meiner Dienstzeit 1978 beim Raiffeisen-Rechenzentrum in Köln untergekommen. Hier hab ich in den ersten Monaten den Wechsel von IBM /360 auf IBM /370 mitgemacht und auch das erste Mal mit "dummen" Terminals (3270) gearbeitet.


    Ich war hier u. a. für die Programme für die Zeiterfassung und Zutrittskontrolle zuständig. Das für die Sperrung von Zutrittskarten entwickelte Programm sollte von den Damen der Personalabteilung bedient werden. Die waren bis dahin aber noch von der Arbeit am Terminal/Bildschirm "verschont" geblieben und hatten daher Angst, dass sie bei Fehleingaben das komplette RZ lahmlegen könnten.


    Das hat mir einige viele Tage an Einweisung abgenötigt. Ich hab dann oft zur Demonstration, dass Fehleingaben harmlos sind, weil ja im Programm abgefangen, mit der Faust auf der Tastatur des Terminals rum gehämmert, um den Damen die Angst davor zu nehmen, das RZ lahmzulegen.


    Heute haben die Angestellten im Büro ihren Bildschirm (Thin-Client oder Desktop-Rechner) mit der Office-Software, E-Mail-Programm und SAP-Anwendung, die laufen muss /soll. Bei Problemen und dem Rest was den Rechner angeht, gibt es ja den hausinternen UHD (User Help Desk) und die Administratoren, die das dann schon richten werden.

    Ich wollte eigentlich nicht zu den Mausschubser gehören, aber im Laufe meines Arbeitslebens hat sich das natürlich ein bisschen geändert. Ich mach heute aber immer noch vieles mit einem "Terminal"/"Konsole" (unter W heißt das ja Eingabeaufforderung), um mir das "Rumklicken" in grafischen Anwendungen zu ersparen und erstelle mir für wiederkehrende Tätigkeiten Shellscripte oder REXX-Programme. Für das Update hab ich ein REXX-Programm (oder Script) das 2x im Monat durch Cron gestartet wird.

    Übrigens fällt mir da eine Geschichte aus meiner Zeit im Softwarehaus ein. Irgendwann wurden die dummen 3270-Terminals durch PCs mit OS/2 WARP 4 ersetzt. Ein Kollege, der während des Studiums auch einige Zeit im Uni-RZ mit einem kleinen IBM Mainframe zu tun hatte, mochte die Umstellung auf PC nicht so wirklich. Als erstes landete die Maus in der Schublade und anstelle der grafischen OS/2-Oberfläche ließ er mehrere Command-Fenster öffnen. Soweit ich mich erinnern kann, hat er nie die grafische Oberfläche genutzt.


    Der normale Computeranwender (hab einige im Bekannten- und Verwandtenkreis) zu Hause will in der Regel seine Spiele spielen, evtl. ab und an mal einen Briefschreiben, im Internet surfen und vielleicht auch noch seine Bankgeschäfte online erledigen. Ich denke mal den meisten ist es auch egal, was auf dem Rechner als OS läuft. Er hat den ja fertig konfiguriert im Laden gekauft, da bekommt er ja, wenn er Glück hat, noch Hilfe. Wenn er in übers Internet gekauft hat, dann wird er ihn wohl beim ersten größeren Problem am liebsten aus dem Fenster werden und einen neuen kaufen, oder wenn er Glück hat, kennt er jemanden, der einen kennt, der sich damit auskennt.


    Wegen der damals hohen Preise von einen Personalcomputer hab ich den Erwerb eines solchen immer wieder hinausgeschoben. Aber ich hab mich dann doch überwunden und einen angeschafft. Mein erster PC war Anfang der 1990er ein 80286 mit 80 MB MFM-Festplatte und einem RAM von 4x 1 MB SIP-Bausteinen mit DOS 3.3 und Word 5.5 für ca. 10TDM. Die Aufrüstung von1 auf 4BM hatte mich alleine schon 3TDM gekostet. 18 Monate später hab ich mir dann einen 80386 zugelegt, dessen Preis nur noch knapp 10% von dem betrug, was mich der erste PC gekostet hat. Hier bin ich aber sehr schnell auf das bereits erschienene IBM OS/2 WARP 4 umgestiegen, da wir dies auch in der Firma eingesetzt haben. Der "Tod" von OS/2 hat mich dann zu Linux gebracht, ich wäre sonst heute immer noch bei OS/2, weil ich auf den IBM OSen eben zu Hause war/bin. Würde es IBM AIX für x86-Plattformen, und für Privatnutzer finanzierbar, geben, ich wäre wohl eher dort gelandet. Ich kam gelegentlich in den Beratungshäusern, in denen ich tätig war, auch mit Unix-Derivaten (HP-UX, Solaris) in Berührung, war aber immer froh wenn ich wieder in meine gewohnte IBM-Mainframe-Umgebung kam.

    EDV-Dinosaurier im Ruhestand


    ich bin /root, ich darf das 8)


    Dinos are not dead. They are alive and well and living in data centers all around you. They speak in tongues and work strange magics with computers. Beware the Dino! And just in case you're waiting for the final demise of these Dino’s: remember that Dino’s ruled the world for 155-million years! (Unknown Author)

    Für den Inhalt des Beitrages 290403 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Igel1954

  • Schlussendlich ist das sogar auf das Windows-Universum übertragbar: Wer sein System bis in das letzte Detail managen will, muss in 2 Konfigurationssysteme, Konsole und dann noch in die Registry...

    Genau. Es geht garnicht um den Unterschied von Linux und Windows.


    Es geht um den Unterschied zwischen Programmen, die jedesmal im gleichen Zustand beginnen (≈Kommandozeile) und Programmen, die sich die letzten benutzten Einstellungen merken (≈GUI-Programme).


    Wenn ich jemand erzählen will, wie er sein GUI-Programm einstellen muss, um einen bestimmten Effekt zu erzielen, dann muss ich über alle dort vorhandenen Einstellungen reden, denn ich habe ja keine Ahnung, wie sie zur Zeit eingestellt sind. Außerdem muss er sich alle verstellten Optionen merken, damit er nicht nach der Lösung des Problems mit dem scheitert, was vorher immer funktioniert hat. Es ist schwierig, da mit einer DIN-A4-Seite auszukommen.


    Dagegen gehen Kommandozeilen von einem klar definierten Zustand (Defaults der Optionen) aus und man muss nur die relevanten Optionen angeben. Das ist viel kürzer, leicht mit der Maus fehlerfrei zu kopieren und verstellt nichts woran sich der User gewöhnt hat.


    Es geht nicht einmal um den Unterschied Nicht-Anfänger versus Anfänger. Ich (Nicht-Anfänger) hab kein Problem damit, z.B. ein paar jpegs mit dem Gimp kleiner zu machen. Aber wenn ich jemand schreiben soll, dann schreib ich lieber sowas wie "mogrify -quality 12 xyz*.jpg", denn dann muss ich viel weniger schreiben und er behält seinen gewohnten Zustand in seinem Gimp.

    Für den Inhalt des Beitrages 290404 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Welm

  • Ich oute mich mal als Vertreter jener, die lieber mit einer grafischen Oberfläche arbeiten, dort auch die Einstellungen lieber über Yast vornehmen und ich mich einfach unsicher fühle, in der Konsole Befehle einzugeben, welche mir nicht geläufig sind. Das mag alten Hasen, die mit Linux großgeworden sind, kein Problem darstellen, und auch meinem Sohn fällt es auch leicht, nur mit Kommandozeilen zu arbeiten. Ich habe da auch großen Respekt davor, da es wie eine Fremdsprache ist, die manche halt sehr gut beherrschen.


    Was mich stört, ist die Aufforderung, nur weil man aus verschiedenen Gründen ungern mit der Konsole arbeitet, zu Windows zu gehen sollte. Das ist das gleiche Argument wie annodazumal mit "Geh doch rüber!". Opensuse ist für mich ein Linux, welches mir schon die Möglichkeiten bietet, mit einer grafischen Oberfläche Einstellungen vorzunehmen.

    Darum habe ich nicht Gentoo oder Archlinux oder andere Linuxdistributionen ausgewählt. Und es tut mir leid, dass ich hier manchmal mit meinen laienhaften Fragen auftauche, aber ich bin dankbar, immer hilfreiche Antworten zu bekommen.

    Für den Inhalt des Beitrages 290407 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: achmennoo

  • Was mich stört, ist die Aufforderung, nur weil man aus verschiedenen Gründen ungern mit der Konsole arbeitet, zu Windows zu gehen sollte.

    Ich glaube nicht, dass irgendjemand hier diese Aussage traf oder treffen wollte.


    openSUSE war z. B. für meine Person die Distribution der Wahl, eben weil man dort nahezu alles über die Desktop-Funktionalität und YaST erledigen kann. Dass ich wegen meiner langjährigen IT-Tätigkeiten (übrigens sehr ähnlich jener von Igel1954) keine Berührungsängste mit dem Terminal und auch einige Shell-Skripte im Einsatz habe, steht auf einem anderen Blatt.